Radio Q – Alben des Jahres 2020

Rezensiert von am 10. Januar 2021


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Die Radio Q-Redaktion hat sich kurz vor Jahresende zusammengefunden und die Alben des letzten Jahres Revue passieren lassen. Herausgekommen ist unsere Top 10 der besten Alben der Woche, die wir hier bei Q hatten. Eine bunte Liste mit Indie-Pop, Punk, Funk und elektronischer Musik. Viel Spaß beim Stöbern und Erinnern, wir freuen uns schon auf alles, was uns 2021 musikalisch erwartet! 

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Platz 10 (geteilt): Moon Hooch – „Life On Other Planets“

Ein bisschen Tanzlaune in den kalten Winter schicken: das haben Moon Hooch, ein Jazz-Electronic Trio mit ihrem dritten Album “Life On Other Planets” im Januar geschafft. Mit ihren wilden Improvisationen, endlosen Saxophon-Lines und dumpfen Bässen ließen die New Yorker eine explosive Energie auf uns los.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/moon-hooch-life-on-other-planets/

Platz 10 (geteilt): Yaeji – „What We Drew“ 

Cloud-Rap gemixt mit K-Pop Elementen und koreanischen Indierock – eine ziemlich chaotische Mischung, die uns Yaeji mit ihrem Debütalbum präsentiert. Aber die koreanische Sängerin schafft es auf ihrem Debütalbum, all die verschiedenen Einflüsse zu kombinieren. Durch ihren geflüsterten, hohen Gesang über schnellen Electro-Beats macht “What We Drew” sofort gute Laune.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/yaeji-what-we-drew/

Platz 9: Ätna – „Made By Desire“

Eine Menge Ohrwürmer auf dem ersten Album hintereinander, verpackt in funkigen Elektro-Pop, aber auch reduzierte Balladen mit zerbrechlichem, tiefen Gesang – all das bringen Ätna im Februar auf “Made by Desire” zusammen. Ein experimentierfreudiges, starkes Debüt aus Dresden.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/aetna-made-by-desire/

Platz 8: Disclosure – „Energy“

Nach einer EP Anfang des Jahres schoben die beiden Lawrence Brüder von Disclosure im August noch ein ganzes Album hinterher. Das holt einem mit UK- Garage Sound, einer Menge elektronischen Samples und leichten Dupstep-Vibes aus den Lockdown-Wochen und malt musikalische Bilder von einem euphorischeren Sommer.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/disclosure-energy/

Platz 7: Tame Impala – „Lost In Yesterday

Das vierte Album des Psychedelic-PopRock Projekts rund um Kevin Parker hat ganze fünf Jahre auf sich warten lassen. Aber das hat sich gelohnt, denn Tame Impala entführen uns auf “Lost In Yesterday” mit einem Mix aus Dream, Synthie-Pop und Disco Funk in eine verklärte, etwas in Zucker getauchte Welt. 

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/tame-impala-the-slow-rush/

Platz 6: The Architect – „Une Plage Sur La Lune“

Ein Strand auf dem Mond, kleine Wasserläufe, spielende Kinder – nicht nur das Albumcover von “Une Plage Sur La Lune” malt eine träumerische, kleine Welt ohne Regeln. Der entspannte Mix aus Jazz, Electronic, Soul und Hip-Hop Samples von The Architect, Produzent des französischen Kollektivs L’Entourloop, ist vielfältig und technisch perfekt produziert. Elemente von World Music, LoFi und Swing runden den Sound ab und machen dieses Album zu einem großartigen, genre-übergreifenden Werk.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/the-architect-une-plage-sur-la-lune/

Platz 4: Monophonics – „It’s Only Us“

Retrosound kann schnell dem Vorwurf einer billigen Kopie erliegen – zum Glück machen Monophonics auf “Its Only Us” mit einer Zeitreise in den 70er Soul mit funkigen Einschlägen alles richtig, denn sie vergessen den modernen Einschlag nicht. Arrangements um Hammond-Orgeln und smoothe Bläser treffen teilweise auf ganz schön schwere Themen, trotzdem lässt sich dieses Album so ziemlich zu jeder Gelegenheit entspannt hören und ist nie auserzählt.

Hier gehts zur Rezension bei der Online-Quadro: https://www.radioq.de/?p=10479&page=4&preview=true

Platz 3 (geteilt): Phoebe Bridgers – „Punisher

Mit ihrem zweiten Soloalbum zeigt uns Phoebe Bridgers mit gefühlvollem Indierock, warum sie der neue Stern in diesem Genre ist. Melancholisch, düstere Songs durchbrochen von immer wieder poppigen Energie-Ausbrüchen mit Bläsern und intensiven Drumbeats machen “Punisher” zu einem sehr authentischen Album. Besonders das bombastische Finale, wo Bridgers eine dystopische Zukunftsvision von Amerika zeichnet, ist eine absolute Hörempfehlung.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/phoebe-bridgers-punisher/

Platz 3 (geteilt): Tom Misch & Yussef Dayes – “What Kinda Music”

Zwei Ausnahmemusiker setzen sich zusammen, um ein Album zu schreiben – Multiinstrumentalist Tom Misch trifft auf Jazz Schlagzeuger Yussef Dayes und gemeinsam schaffen sie ein Album voller Jazz, Indie-Pop und Soul, dass einen an eine Cabrio-Fahrt in den Sonnenuntergang erinnert.

Hier gehts zur Rezension: https://www.radioq.de/adw/tom-misch-yussef-dayes-what-kinda-music/

Platz 2: Fleet Foxes – „Shore“

Mitten in die melancholische, entschleunigte Zeit des Herbstes veröffentlichen Fleet Floxes ein Album, dass diese Zeit nicht schöner begleiten hätte können. Auf Shore werden Bilder von endlosen Strandspaziergängen, Wärme der Sonne im Gesicht und einer Erinnerung an die Unbeschwertheit des Sommers gemalt. Sanfte Bläser, ruhiger Indie-Rock und mitreisende Streicher zeichnen dieses Bild einmalig und schenken uns einen Sonnenstrahl in den Herbst. 

Hier gehts zur Rezension von unserem Platz 2: https://www.radioq.de/adw/fleet-foxes-shore/

Platz 1: clipping. – „Visions Of Bodies Being Burned“ 

Eine Hommage an Horrorfilm-Klassiker, ein Konzeptalbum, das Noise auf Horrorcore treffen lässt und dabei den Traditionen des Hip-Hops huldigt? Wer könnte das vereinen außer natürlich clipping., die mit ihrem vierten Album pünktlich zu Halloween ein Werk liefern, dass definitiv nichts für schwache Nerven ist. Dabei aber auch in seiner technische und kompositorischen Konzeption neue Maßstäbe für avantgardistische Rap setzt und einen in eine Soundkulisse voller Gänsehautmomente wirft. Unser Top Album aus 2020!

Hier könnt ihr die Rezension nochmal nachlesen: https://www.radioq.de/adw/clipping-visions-of-bodies-being-burned/


Label: Independent
Interpret: Radio Q
Name: Top Alben 2020


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