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Ein Forscherteam der TU Wien hat erstmals das Wachstum von Indiumoxid auf Graphen mit einem Elektronenmikroskop untersucht. Das berichtete die TU Wien auf ihrer Homepage.

Graphen besteht aus einer einzigen Schicht von Kohlenstoffatomen und muss für die Anwendung in Elektronik und Energietechnik oft mit anderen Materialien kombiniert werden. Dabei kommt es sowohl auf das Material  selbst als auch auf die Aufbringung auf Graphen an. Bislang war aber recht unklar, inwiefern andere Materialien auf Graphen wachsen. Unter dem  Elektronenmikroskop war nun sichtbar, wie sich je nach Hintergrunddruck die Indiumoxidkristallite auf dem Graphen-Kristallgitter entweder willkürlich anordnen oder aufeinander einrasten.

Dabei konnte eine Auflösung erzielt werden, in der die einzelnen Atome klar abgebildet werden.

Die Stadtbücherei Münster veranstaltet einen Minecraft-Bauwettbewerb. Das teilte die Stadtbücherei auf ihrer Website mit.

In der virtuellen Stadt “Buchfelde” können bis zu 420 Interessierte auf 140 frei gestaltbaren Grundstücken Bauwerke aller Art entwerfen.

Das Angebot läuft bereits und endet am 9. August. Die virtuellen Bauwerke sollen auch bewertet werden.

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster hat einen seltenen Greifvogel präpariert. Das bestätigte das Naturkundemuseum auf Anfrage von Radio Q.

Laut Museumsleiter Dr. Jan Ole Kriegs sei der Gleitaar eigentlich in Nordwestafrika und Spanien beheimatet. In Mitteleuropa komme er eher selten vor. Ein Landwirt aus dem Kreis Kleve hatte ein totes Exemplar auf seinem Acker gefunden. Der Gleitaar ist wahrscheinlich an einem Strommasten verunglückt.

Das Team um Aminul Islam, Leiter der zoologischen Präparationswerkstatt im LWL-Museum, hat den Kadaver trotz zahlreicher Verletzungen und Schäden zur Ausstellung aufbereitet. Zunächst aber soll das fertig ausgestopfte Exemplar in die Vogelsammlung des Museums aufgenommen werden.

Das Zentrum für Niederlande-Studien der Uni Münster startet ein grenzübergreifendes Schulprojekt. Das gibt die Uni Münster auf ihrer Website bekannt. Ziel ist es, das Wissen der Schüler*innen über die jeweiligen Nachbarländer, Deutschland und Niederlande, zu  vertiefen. Das Wissen sei wichtig für die Kooperation in Wirtschaft und Politik der zukünftigen Generationen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen Unterrichtsmaterialien für Oberstufen von Gesamtschulen und Gymnasien in Deutschland und den Niederlanden entwickelt werden. Die Materialien sollen sich inhaltlich auch für den Vergleich beider Länder eignen. Die EU fördert das Schulprojekt mit 360.000 Euro.

Der Aufwärtstrend bei dualen Studiengängen setzt sich weiter fort.

Das gab das Bundesinstitut für Berufsbildung in einer Pressemitteilung bekannt.

2019 setzte sich der Aufwärtstrend beim dualen Studium fort, auch wenn die Zuwachsraten geringer ausfielen als in den Jahren davor.

Am Sichtag des 30. November 2019 waren mehr als 1.600 duale Studiengänge an deutschen Hochschulen registriert. Das macht mehr als 108.000 duale Studierende.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung sieht darin eine Bestätigung für den Erfolg dieses Bildungswegs.

Die Zahl der Habilitationen von 2019 sind im Vergleich zu 2018 um 0,7% leicht gesunken. Das berichtet das statistische Bundesamt. Etwa 1500 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben 2019 ihre Habilitationen abgeschlossen. Die Zahl der weiblichen Habilitierten blieb weitgehend konstant. Der Frauenanteil an den Habilitationen lag bei 32%. Im Jahr 2009 hatte er noch bei knapp 24% gelegen. Das Durchschnittsalter der Habilitierten hat sich gegenüber 2018 nicht geändert. Es lag bei knapp 42 Jahren. Weiterhin wurden rund 150 Habilitationen in Deutschland von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Das akademische Examen der Habilitation dient als Nachweis einer besonderen Befähigung zu Lehre und Forschung. Es ist die Voraussetzung für eine Professur.

Der frühere Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster, Peter Paziorek, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Das berichtet die Stadt Münster in einer Pressemitteilung. Der 72-jährige hat aufgrund seines Engagements im politischen und kulturellen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Neben seinem Engagement wurde er unter anderem 2012 zum „Ehrenkonsul der Westfälischen Wilhelms-Universität“ ernannt. Dieser Titel wird in Ausnahmefällen an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderem Maße für die Universität verdient gemacht haben.

Eine zusammengesunkene Körperhaltungen wirkt sich negativ auf die Psyche aus. Das geht aus einer aktuellen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse hervor. Die Studie ist jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Perspective on Psychological Science erschienen“. Besonders interessierte die Forschenden, ob der Effekt von Bewegungen und Körperhaltungen in unterschiedlichen Studien immer wieder zu finden ist. Mit speziellen Verfahren zur statistischen Kontrolle des sogenannten Publikationsbias wurden dazu Ergebnisse von über 70 Studien analysiert. Es zeigte sich, dass der Effekt des Körpers auf die Psyche robust ist. So werden unterschiedliche emotionale und verhaltensbezogene Variablen durch das motorische System beeinflusst.

Ausländischen Studierenden in den USA droht die Ausweisung.
Das teilt die US-Einwanderungsbehörde ICE auf ihrer Website mit. Ausländische Studierende an Universitäten, die im kommenden Herbst ihre Lehre ausschließlich online anbieten, laufen demnach Gefahr aus den USA ausgewiesen zu werden. Alternativ müssen sie an Universitäten wechseln, die Präsenzunterricht anbieten. Studierende aus dem Ausland, die ab Herbst ihr Studium an ausschließlich online-lehrenden US-Universitäten beginnen wollen, bekommen kein Visum ausgestellt.
Betroffen sind Studierende mit einem F1-Studentenvisum, sowie Kursteilnehmer an nicht-akademischen beruflichen Bildungseinrichtungen mit einem M1-Visum.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gibt den geplanten Saisonstart bekannt. Laut einer Pressemitteilung ist der Start der Saison 2020/21 für den 16. Oktober geplant. Die aktuelle Saison wurde aufgrund des Corona-Virus vorzeitig beendet. Ein entsprechendes sportartenübergreifendes Hygienekonzept wird derzeit gemeinsam erarbeitet. Dadurch soll ein wirtschaftlich tragbarer Spielbetrieb mit Zuschauern ermöglicht werden. Dies soll unter anderem durch Anpassungen der bestehenden Abläufe beim Ticketing, Catering und der Steuerung der Zuschauerströme erreicht werden. Die WWU Baskets werden auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga antreten.

Die Prüfungsphase an der FH Münster hat begonnen. Die Hochschule hat dafür ein Sicherheitskonzept entwickelt um Klausuren zu ermöglichen, die in Präsenz erfolgen müssen. Dabei achten insgesamt rund 100 Ordner und Ordnerinnen auf die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln.

Das Kulturamt unterstützt Münsters Musikszene mit Finanzspritzen für Studioaufnahmen und Videoproduktionen. Das teilte die Stadt Münster in einer Pressemitteilung mit. Das Förderprojekt des Kultursamts wurde in Kooperation mit der Internetplattform „muensterbandnetz.de“. Eine Fachjury hat nun vier Newcomer Bands ausgewählt, die eine Förderung von jeweils 500 Euro bekommen. Einen größeren Zuschuss von jeweils 1500 Euro erhalten die ausgewählten fortgeschritten Musikerinnen und Musiker.

Forscher*innen wollen den Reisanbau mithilfe von Bakterien klimafreundlicher machen. Davon berichtet ein Wissenschaftler*innenteam im Fachblatt Nature Communications. Aneinandergereihte Bakterienfäden sollen die schädlichen Methanemissionen auf Reisfeldern bremsen. Die Zusammensetzung der Bakterien verändert die geochemischen Verhältnisse im wassergetränkten Boden und erschweren so Bedingungen für methanproduzierende Mikroben. Forschungen im Labor ergaben, dass Reisanbau mit den Bakterien für bis zu 93 Prozent weniger Methanausstoß führen kann. Wissenschaftler*innen arbeiten nun an Möglichkeiten, diese Methode auch in der Praxis auf den Reisanbau zu übertragen.

Deutsche Hochschulen erhalten Fördergelder auch für “Blended-Mobility”-Aufenthalte im Erasmus-Austausch. Dies gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst bekannt. Im kommenden Wintersemester soll durch sogenannte “Blended-Mobility”-Aufenthalte ein flexibler Austausch in Zeiten der Corona-Pandemie ermöglicht werden. Auf steigende Infektionszahlen kann so mit Verantwortung reagiert werden. Das Programm kann im Heimatland begonnen und im Gastland fortgesetzt werden, sobald eine Einreise möglich ist. Trotz eingeschränkter Präsenz-Lehre erhalten Studierende ein Erasmus-Stipendium. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Budget um 6,3 Millionen Euro angehoben. 

Dazu sind fast 90 Maßnahmen vom Amt für Mobilität und Tiefbau geplant. Vor allem sollen Rad- und Gehwege in der Stadt ausgebaut werden. Auch an der Kanalpromenade sind Baumaßnahmen geplant, um diese fahrradfreundlicher zu machen. Durch Rotfärbung des Asphalts sollen auf verschiedenen Straßen neue Radwege entstehen. Rund 10,5 Millionen Euro hat die Stadt für die Radverkehrsmaßnahmen bereitgestellt.

 



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