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Heute Mittag hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die 250 Kilogramm schwere Bombe war am Morgen bei Bauarbeiten gefunden worden. Die Feuerwehr räumte die nächste Umgebung, der Zünder der Bombe wurde entfernt und in sicherer Entfernung kontrolliert gesprengt. Gegen 13 Uhr war die Bombe erfolgreich entschärft und die Feuerwehr konnte Entwarnung geben.

In einer Stellungsnahme haben sich 17 Gesellschaften aus den Natur- und Lebenswissenschaften zum Gesetzentwurf für ein neues Wissenschaftszeitvertragsgesetzes positioniert. Sie weisen darauf hin, die angedachte Verkürzung der Post-Doc-Phase auf 4 Jahre sei zu kurz. Sollten Wissenschaftler:innen in der verkürzten Zeit nach ihrer Promotion keine Qualifikation für Professuren erreichen, werde ihre Abwanderung ins Ausland befürchtet. Entgegen dem Gesetzentwurf fordern die Fachgesellschaften auch eine bessere Planbarkeit der wissenschaftlichen Karrierewege. Dafür regen sie die Schaffung neuer unbefristeter Stellen im akademischen Mittelbau an.

Der Rektor der Uni Münster Johannes Wessels wurde als Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz NRW wiedergewählt. Die Rektor*innen der 16 nordrhein-westfälischen Universitäten bestätigten Wessels einstimmig im Amt. Seine zweite Amtszeit beginnt im Oktober diesen Jahres. Nach eigenen Angaben möchte er nun ein besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung der Universitäten und auf die Gewinnung von Lehrkräften im MINT-Bereich legen. Zudem wolle er bei den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Amtszeit des Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz dauert zwei Jahre.

Jaroslaw Kesselmann wurde zum neuen Vorsitzenden des AStA der FH Münster gewählt. Der Student der Sozialen Arbeit ist seit 2021 im AStA aktiv. Zuvor hatte Kesselmann bereits den stellvertretenden Vorsitz inne. Für die nächste Legislaturperiode setzte sich Kesselmann einige Ziele. Dafür nannte er etwa die Einführung eines Kultursemestertickets für Studierende der FH Münster. Auch plant er, die Sichtbarkeit des AStA im studentischen Alltag zu verbessern. Zu den wichtigsten Aufgaben des AStA-Vorsitzes gehört vor allem die Leitung und Koordination der wöchentlichen und öffentlichen AStA-Sitzungen.

Die deutschen Studierendenwerke fordern mehr finanzielle Unterstützung von den Bundesländern. Dies sagte der Chef der Studierendenwerke Matthias Anbuhl in einem Interview mit dem Redaktions-Netzwerk Deutschland. Hintergrund sind steigende Kosten durch Inflation und gestiegene Energiepreise. Nur so kann langfristig vermieden werden, dass die Beiträge für Studierende immer weiter steigen und Infrastruktur wie Studi-Wohnheime erhalten und ausgebaut werden.

Dr. Vahldiek von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelte die App “Pain2D”. Diese ist in der Lage, die Schmerzintensität und spezifische Schmerzmuster von rheumatischen Erkrankungen abzubilden. Damit soll die Erhebung von klinischen Daten und Laborwerten verbessert werden. Auch die Diagnose soll so vereinfacht werden.

Das Volkeningheim soll möglicherweise doch erhalten werden. Das teilt die Evangelische Kirche Westfalen mit. Die Kirchenleitung hat beschlossen, das Studierendenwohnheim zu erhalten und möglicherweise sogar zu erweitern. Das Neubauprojekt ist allerdings nur mit Investoren zu realisieren, Gespräche diesbezüglich laufen aktuell bereits. Das Volkeningheim sollte eigentlich geschlossen werden, weil es sich wirtschaftlich nicht rechnet.

Circa 51 Prozent der Münsteraner:innen wohnen demnach in Einpersonenhaushalten. Das geht aus ersten Erkenntnissen des Mikrozensus 2023 hervor. Damit hat Münster den zweithöchsten Wert an allein wohnenden Menschen hinter Aachen. Das Statistische Landesamt NRW befragt für diese Werte jedes Jahr ein Prozent der Einwohner:innen.

Kinder zeigen bereits mit 18 Monaten Mitgefühl. Dies fand die LMU München in einer Studie heraus. Kinder erlernen Mitgefühl durch soziale Interaktionen. In der Studie entdeckten die Forschenden, dass Kinder innerhalb des zweiten Lebensjahres die Fähigkeit erlernen, mit anderen mitzufühlen. Durch die Mimik oder Äußerungen zeigten die Kinder, dass sie das Leiden einer anderen Person erkennen und davon berührt sind. Mitgefühl zu entwickeln, sei ein wichtiger Entwicklungsschritt in der Kindheit. Die emotionalen Gefühle einer Bezugsperson können ebenfalls Einfluss auf die Gefühle der Kinder haben.

Mehrere Tonnen Fisch werden aus dem Aasee entnommen und umgesetzt. Fischer*innen aus Karlsruhe entnehmen momentan viele Fische aus dem Aasee und setzen diese in andere Gewässer des Vereins für Fischerei und Gewässerschutz „Frühauf” um. Dies berichtet die Stadt Münster in einer Pressemitteilung. Diese Befischung sei nötig, um das Gleichgewicht von Raub- und Friedfischen weiter zu verbessern. Zudem beginne die Laichzeit der Fische in diesem Jahr aufgrund der warmen Tage im Februar und März früher als gewöhnlich. Die Intensivbefischung ist ein Teil des Handlungskonzepts, welches der Rat der Stadt Münster beschlossen hat. Die Befischung dauert zwei Wochen und soll den Fischbestand im Aasee regulieren. Außerdem soll die Befischung das Gewässer gegen Extremwetter stärken. 

Die Anzahl von Gewaltvorfällen gegen städtische Mitarbeiter*innen in Münster ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dies veröffentlicht die Stadt Münster in einer Pressemitteilung. Insgesamt wurden im letzten Jahr 114 Gewaltvorfälle gemeldet. Dies entspricht einer Verdoppelung von Gewaltmeldungen im Vergleich zu den beiden Vorjahren.  Mit insgesamt 30 Fällen von Gewalt war die Feuerwehr am stärksten betroffen. Zu den Meldungen gehören unter anderem Fälle von Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung oder das Androhen von Straftaten. Durch Präventions- und Nachsorgeangebote soll die Zahl der Gewaltvorfälle in Zukunft eingedämmt werden. Neu eingeführt wurde unter anderem eine digitale Plattform zur Unterstützung der mentalen Gesundheit der Mitarbeitenden.

Obwohl genauso viele Frauen wie Männer ein Studium beginnen und die Anzahl weiblicher Absolventinnen sogar leicht höher ist, gibt es deutlich weniger Frauen im wissenschaftlichen Betrieb. Je höher die akademische Position, desto geringer wird der Anteil an Frauen. Hauptberufliche Professorinnen bilden lediglich einen Anteil von 28 Prozent. Laut der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW liegt das an der fehlenden Vereinbarkeit von Karriere und Beruf. Weil sich wissenschaftliche Karrieren meist in der Phase zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr entscheiden, schieden viele Frauen wegen einer Familiengründung aus. Hervorgerufen werde dies durch eine fehlende Planungssicherheit, begünstigt durch die hohe Anzahl befristeter Stellen im akademischen Mittelbau.

Der deutsche Frauenrat ruft dazu auf, bei den kommenden Wahlen für Frauenrechte zu stimmen. Die Vorsitzende des Verbandes, Beate von Miquel, stellte eine aktuelle Bedrohung für frauenpolitische Errungenschaften durch rechtsextreme Bestrebungen in Europa fest. Besonders die deutsche AfD wolle den hart erkämpften Fortschritt zugunsten einer heteronormativen Kleinfamilie mit patriarchalem Oberhaupt zurückdrehen. Die Partei sei mit ihrer völkischen Ideologie daher aus feministischer Perspektive in den kommenden Landes- und Kommunalwahlen nicht wählbar. Von Miquel erinnerte auch alle demokratischen Parteien daran, die rechten Parolen und Leitbilder nicht nachzuahmen, sondern die Gesellschaft zu einen.

Die Demonstration zum internationalen Frauenkampftag 2024 steht in Münster unter dem Motto: “Gemeinsam gegen patriarchale Gewalt und für Gleichheit”. Die Demonstrierenden versammelten sich um 17 Uhr in der Stubengasse zur ersten von drei Kundgebungen. Von dort zog die Laufdemonstration über den Ludgerikreisel Richtung Hauptbahnhof, von wo es wieder in die Stubengasse zurückgeht. Zur Demo aufgerufen hatte das “Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Münster”. Eine der Organisator:innen, Herta, legt besonderen Wert auf eine bunte Teilnehmer:innenschaft:

Uns ist ganz wichtig, dass Familien kommen können und Menschen, die körperliche Einschränkungen haben. Weil wir möchten halt zeigen: Unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig. Wir möchten gerade, dass die Jüngeren weniger leiden müssen unter den patriarchalen Strukturen, wie wir es tun oder noch mehr unsere Vorfahren.

Die Demonstration wird voraussichtlich in der Stubengasse mit einem musikalischen Beitrag der Künstlerin “Karina mit K” enden.

Die Führungspositionen in den obersten deutschen Bundesbehörden sind zu 43 Prozent mit Frauen besetzt. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Gleichstellungsindex hervor. Der Anteil von Frauen in den Führungspositionen der Bundesbehörden ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent gestiegen. Der Gleichstellungsindex misst den Anteil an Frauen in Führungspositionen. Seit Beginn der Messungen im Jahr 2015 ist der Anteil an Frauen um 10 Prozent gestiegen. Der Index zeigt aber auch, dass noch immer ein Großteil der Bundesbehörden mehr Männer als Frauen in Führungspositionen beschäftigt.