Alle Campusnachrichten

Dies geht aus einer Pressemitteilung des Universitätsklinikums Münster (UKM) hervor. Dr. Randolf Brehler, Leiter des Bereichs Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin an der UKM forscht  im Auftrag der Medizinischen Fakultät der Uni Münster an dem neuen Projekt. In diesem Bereich ist weitere Forschung vonnöten, da die gegenwärtigen Allergie Therapien als unzureichend eingeschätzt werden. Bei dem neuen Therapieansatz scheint es sich jedoch um eine wirksame, nebenwirkungsarme und einfache Allergietherapie zu handeln. Der Forschungsansatz besteht darin, dass Patient*innen nicht mehr das Allergen selbst, sondern gezielt die gegen das Allergen gerichteten spezifischen IgG-Antikörper gespritzt werden. Die Studie geht nun in die dritte Phase d.h., dass die Therapie weltweit an über tausend Menschen durchgeführt wird, um die Wirksamkeit der neuen Therapie zu überprüfen.

Dies berichtet die Stadt Münster. Damit soll die Varroamilbe, eine der größten Schädlinge der Biene bekämpft werden. Die Varroa-Milben gelten als Hauptgrund für das Sterben von Bienenvölkern. Dies ist der Fall, da heranwachsende Bienen nach einem Befall Entwicklungsstörungen aufweisen und oftmals auch an diesen Folgen streben. Langfristig kann die Verbreitung der Varroa-Milbe zu einem  Zusammenbruch des gesamten Bienenbestands führen, wie der Amtstierarzt der Stadt Münster Dr. Serra bestätigt. Das Gesundheits- und Veterinäramt schreibt zwei Behandlungen vor. Einmal im Sommer zwischen dem 19. Juli und 20. August und  im Herbst zwischen dem 20. September und 8. Oktober.

Für das Projekt “Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung” erhält die Stadt Münster rund 9,5 Millionen Euro vom Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI). Die Stadt Münster setzte sich unter 94 Städten, Kreisen und Gemeinden durch und ist jetzt City Modellkommune. Mithilfe der Förderung können zahlreiche innovative Projekte realisiert werden, um Münster als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort zu stärken. Unter dem Motto “Digitalisierung findet Stadt: Münsters Zukunft gemeinsam machen” konnten Projektideen an das Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft gesendet werden. Aus 50 eingereichten Projekten wurden nun 12 auserwählt, die künftig mit den Geldern unterstützt werden. Darunter zählen u.a. der Aufbau eines sensorbasierten Netzwerkes von Umweltmessstationen, die Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Busbeschleunigung und das Nutzen von offenen Daten zur Verbesserung des Radverkehrs.

Forschende haben herausgefunden, dass bestimmte Nervenzellen im Gehirn für die Hemmung von Angst zuständig sind. Das hat die Uni Bern auf ihrer Website veröffentlicht. Die Studie hat ergeben, dass die zentrale Hirnregion Amygdala eine aktivere Funktion ausübt als bisher angenommen. So enthält sie Mikro-Schaltkreise, die die Blockierung von Furchtreaktionen regulieren. Anhand von Tiermodellen haben die Forschenden nachgewiesen, dass die Unterdrückung dieser Mikro-Schaltkreise zu einem langanhaltenden ängstlichen Verhalten führt. Werden sie jedoch wieder aktiviert, normalisiert sich das Verhalten – trotz der vorangegangenen Angst.

Ein Forschungsteam der Universität Innsbruck hat gemeinsam mit Physiker*innen aus Frankreich einen neuen Quantensimulator entwickelt. Dieser wurde nun in der Fachzeitschrift Nature vorgestellt. Mithilfe des neuen Simulators können Materiezustände mit bis zu 200 Atomen erzeugt werden. Klassische Simulationen sind nicht dazu in der Lage, eine derart hohe Anzahl an Atomen zu generieren. Außerdem lassen sich mit dem Simulator in einer wesentlich kürzeren Zeit komplexere Ergebnisse für die Teilchenstudie erzielen.

Die Wissenschaftler*innen entwickeln sogenannte optische Quantenmagnetfeldsensoren, die selbst geringe elektrische Ströme präzise und schnell messen. Dies soll zum Beispiel Auskunft über den Lade- und Gesundheitszustand der Batterie geben. Dadurch wird der Ladevorgang sicherer. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben mit 4,4 Millionen Euro.

Das ergab eine Studie, die im wissenschaftlichen Fachjournal Nature veröffentlicht wurde. Die Forschenden des Fachbereichs Biologie und Chemie der Uni Osnabrück fanden Folgendes heraus: Bakterien können neue Nahrungsressourcen nutzen, indem sie eine Symbiose mit einem anderen Organismus eingehen. Dadurch erlangen beide Bakterien einen eindeutigen Überlebensvorteil. Dieses “Teamwork in der Natur” ist laut Prof. Kost von der Uni Osnabrück eine Möglichkeit für Organismen ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Das veröffentlichte die Uni Hamburg in einer Pressemitteilung. Das internationale Forschungsteam verfolgte dabei den Ansatz des sogenannten “epistemischen Lasters”. Zum “epistemischen Laster” gehören Charaktereigenschaften, die den Erwerb, die Erhaltung und die Weitergabe von Wissen behindern können. Die Studie ergab, dass Menschen, die Corona-Fehlinformationen hinterfragen, neugierig sind. Außerdem sind sie bereit, ihre bisherige Ansicht zu revidieren, wenn sie auf vertrauenswürdige Quellen stoßen, die dieser widersprechen. Für Interessierte bietet die Uni Hamburg außerdem einen Online-Selbsttest an, der auf den Forschungsergebnissen der Wissenschaftler*innen beruht.

Wie die Stadt Münster in einer Pressemitteilung bekanntgab, ist am kommenden Wochenende ein Impfbus in Münster unterwegs. Anlässlich der “Woche der Impfung” finden auf zwei Münsteraner Flohmärkten Impfaktionen statt: Am Samstag steht der Bus des Arbeiter-Samariter-Bunds am Preußenstadion und am Sonntag beim Parkplatz von Möbel Höffner. Ziel ist es, bislang Unentschlossene zu motivieren, das direkte Impfangebot wahrzunehmen.

Das Magazin Science hat gestern berichtet, dass Astrophysiker*innen damit kosmische Neutrinos sammeln wollen. Kosmische Neutrinos sind Elementarteilchen aus dem Weltall. Die genaue Herkunft ist bis jetzt aber noch nicht sicher geklärt. Die Wissenschaftler*innen möchten jetzt überprüfen, ob kosmische Neutrinos, wie vermutet, aus supermassiven Schwarzen Löchern stammen. Auch wenn jede Sekunde Billionen Neutrinos ankommen, sind sie aufgrund ihrer physikalischen Merkmale schwer zu sammeln. Deshalb überwachen die Forschenden riesige Eisflächen mit Radioantennen. Da Neutrinos nicht geladen sind, werden sie im Gegensatz zu anderen kosmischen Teilchen nicht abgelenkt und kommen gerade auf die Erde zu. Deshalb können die Forschenden den Ursprung der Neutrinos gut bestimmen, wenn sie genügend einfangen. 

Das 200-sekündige Video informiert potenzielle Erstsemester-Studierende über die Fächerauswahl, die Standorte der verschiedenen Vorlesungssäle, die Forschungsmöglichkeiten sowie Freizeit- und Auslandsmöglichkeiten. Studieninteressierte können sich noch bis zum 31. Juli für zulassungsbeschränkte Bachelor- und Staatexamenstudiengänge für das 1. Fachsemester bewerben.

Laut einer neu erschienenen Untersuchung der Bertelsmann Stiftung sind etwa 40% der Alleinerziehenden-Familien einkommensarm. Fast 90% der Alleinerziehenden sind Frauen. Obwohl alleinerziehende Mütter häufiger als andere Mütter einer Erwerbsarbeit nachgehen und auch häufiger in Vollzeit arbeiten, sind sie einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt. Die Bertelsmann Stiftung empfiehlt deshalb, Mehrbedarfe von getrennt lebenden Familien stärker zu berücksichtigen und Unterhaltszahlungen rechtlich neu zu regeln. Wenn zum Beispiel ein Elternteil seine Arbeitszeit zugunsten der Kinderbetreuung reduziert hat, sollte auch die damit verbundene spätere Einkommenseinbuße bei der Unterhaltszahlung einkalkuliert werden. 

Das Centrum für Hochschulentwicklung veröffentlichte gestern den Studienkredit-Test. Der untersucht die aktuellen Kreditmöglichkeiten für Studierende. Die Zahl der neu abgeschlossenen Studienkredite erreicht erstmals wieder das Niveau aus dem Jahr 2015. Viele der Vertragsbedingungen sind coronabedingt verbessert worden. Aktuell erhalten 90.000 Studierende Geld aus einem Studienkredit oder Bildungsfonds, das sind drei Prozent aller Studierenden. Erstmalig war es auch für ausländische Studierende möglich, einen befristeten Studienkredit zu erhalten. Ihr Anteil an den neu abgeschlossenen Krediten macht rund 30 Prozent aus. 

Besonders stark betroffen war Medienberichten zu Folge der Kreis Steinfurt. Dort musste die Feuerwehr rund 650 mal ausrücken. Das Mathias Spital in Rheine konnte zwischenzeitlich keine Patienten aufnehmen, da der Eingangsbereich unter Wasser stand. Auch der Bahnhof Rheine war überschwemmt, teilweise versanken Autos in den Wassermassen auf den Straßen. Rund 200 Einsatzkräfte aus dem ganzen Münsterland fuhren in der Nacht aus, um in besonder betroffenen Regionen zu helfen.

Studierende der FH Münster können Stadtteilautos ab heute zu günstigen Konditionen nutzen. Bei der Ausleihe eines Stadtteilautos entfallen für FH-Studierende die Aufnahmegebühr, die Kaution und der Monatsbeitrag. Ab heute ist die neue Kooperation zwischen dem FH-Asta und der Stadtteilauto GmbH gültig. Für eine 2-stündige Fahrt in einem kleinen Auto über 10km zahlen die FH-Studierenden fortan 7.20 Euro. Sie können sich die Autos über die FH-Card oder über die Stadtteilauto-App ausleihen. Darüber hinaus ist es den Studierenden möglich, CarSharing in 30 Städten deutschlandweit zu den gleichen Konditionen nutzen. Für die FH ist die Kooperation ein positiver Schritt im Sinne des Klimaschutzmanagements der Hochschule. 

 



Radio Q

Wir sind der Campus.

Current track

Title

Artist

Current show

Current show