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Der voraussichtliche Bundeskanzler Olaf Scholz gab dies heute bekannt. Die 53-jährige Münsteraner SPD-Politikerin und bisherige Bundes-Umweltministerin wird in Zukunft das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übernehmen.

Dies geht aus einer Studie hervor, die im Journal Nature Communications veröffentlicht wurde. Das deutsch-kanadische Forschungsteam um Hongyu Yu fand heraus, dass sie anders als bereits bekannte Erdbeben langsamer verlaufen und länger dauern. Die untersuchten Erdbeben sind sogenannte “Induzierte Erdbeben”, die durch Fracking ausgelöst werden. Fracking ist eine Methode der Gewinnung von Öl und Gas.
Zur Entstehung dieser Erdbeben gibt es zwei verschiedene Theorien. Zum einen könnte es sein, dass die für das Fracking ins Gestein gepumpte Flüssigkeit den Druck erhöht, sodass bereits entstandene Risse weiter aufbrechen und ein Beben verursachen. Auch laut der zweiten Theorie erhöht die Flüssigkeit den Druck im Untergrund, allerdings wird hier von einer Ausdehnung ausgegangen, die das Spannungsgefüge im Boden verändert.
Das Forschungsteam vermutet, dass diese Beben eine Zwischenform von herkömmlichen Erdbeben und bebenlosen Bewegungen sein könnten.

Das berichtet das Journal Nature Communications. Forscher des Centre for Earth Observation Science in Winnipeg fanden heraus, dass bereits bei einer Erwärmung von 1,5 Grad mehr Regen als Schnee in Grönland fallen könnte. Die Forscher* innen sind sich einig darüber, dass die Niederschläge in Regenform in der Arktis bis Ende des Jahrhunderts um 30 bis 60 Prozent zunehmen werden. Nach diesen Erkenntnissen findet der Wechsel zu Regen als Hauptniederschlagsform früher statt, als bisherige Modelle nahelegten. 

Der American Football Verband Deutschland berichtet, dass Lara Piesch aus Münster in der Nationalmannschaft mitspielt. Vom 6. bis zum 8. Dezember finden in Jerusalem die Flag Football World Championships statt. Beim Flag-Football wird dem Ballführenden eine Flagge aus dem Gürtel gezogen, statt die Person mit dem Körpereinsatz zu stoppen.

100 Nachwuchswissenschaftler*innen bekamen für ihre Arbeiten das bestmögliche Prädikat “summa cum laude”. Dazu fand gestern ein digitaler Festakt mit Hochschulrektor Dr. Johannes Wessels statt. Zusätzlich wurden die 12 besten Dissertationen mit einem Preis von 3.500€ ausgezeichnet

Meereslebewesen, besonders Riffbewohner, nutzen die schwimmenden Müllberge als neues, mobiles Zuhause. Das erläutert die Arbeit von Linsey Haram vom Smithsonian Environmental Research Center in Edgewater und ihrem Team im Wissenschaftsjournal nature. Auffallend ist, dass die schwimmenden Müllansammlungen im Meer bevorzugt von Riff- und Küstenbewohnern besiedelt werden, die normalerweise nicht außerhalb der Küstenzone der Meere vorkommen. Im tiefen Ozean finden sie für gewöhnlich keine riffähnlichen Lebensräume. Auf ihren schwimmenden Riffen aus menschengemachten Abfällen können sie jedoch als kleines Ökosystem mit optimalen Bedingungen auch in den Weiten des Ozeans vorkommen.

Der offiziellen Route nach, haben die Vibro-Trucks ihre Messungen beendet. Es wird aber weiterhin im Umkreis gemessen. Das Projekt 2D Seismik Münsterland untersucht Münsters Untergrund nach Kalksteinvorkommen um daraus Daten für potentielle geothermische Energiegewinnung zu erhalten. Die Messungen finden heute, in der 19. Messnacht, in Billerbeck statt.

Neue Verschärfungen der Corona-Schutzverordnung sind unter anderem die geltende 2G-Regel für den Einzelhandel. Ausgenommen davon sind Geschäfte für den täglichen Bedarf. Außerdem werden alle Clubs, Diskotheken und vergleichbare Einrichtungen ab morgen geschlossen. Nicht immunisierte Personen dürfen sich im öffentlichen und privaten Raum aus privaten Gründen mit anderen Personen über den eigenen Hausstand hinaus mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Hausstand treffen. Ausgenommen davon sind Kinder bis einschließlich 13 Jahren.

Den interaktiven Stadtplan findet man auf der Website der Stadt Münster. Er bietet eine Übersicht über das Angebot der sechs Weihnachtsmärkte. Per Mausklick erhält man Auskunft darüber, was die  einzelnen Stände verkaufen und wo sie sich befinden. 

Das gab die Ludwig-Maximilians-Universität München bekannt. Der Titel wurde von Wissenschaftler*innen der Deutschen Botanischen Gesellschaft vergeben. Die Mikroalge wurde aufgrund ihrer ungewöhnlichen Lebensweise ausgezeichnet. Sie lebt vor allem als Aufsitzer auf anderen Algen, an die sie sich mit einem Stiel heftet. Außerdem hat die Alge einen besonderen Aufbau: Sie ist in eine sogenannte Oberschale und eine Unterschale gegliedert. Die beiden Hälften sind in der Mitte durch eine gürtelartige Furche getrennt, deren Zellen als Steuerungsorgan zur Orientierung dient. Wissenschaftlich ist bislang wenig über Stylodiminium bekannt, obwohl sie auch in deutschen Gewässern zu finden.

Das berichtet die Uni Münster auf ihrer Webseite. Mit 280 Studierenden fördert ProTalent in diesem Förderjahr so viele, wie noch nie. Die Studierenden wurden per Videokonferenz begrüßt und konnten sich im Anschluss in virtuellen Kleingruppen kennenlernen.

Das Stipendium bietet finanzielle Unterstützung, Auslandsaufenthalte und weitere Zusatzangebote.

Das gab die Landesregierung in einer Pressemitteilung bekannt. Der Bund, das Land und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Mit dem Geld soll mehr jungen Menschen ermöglicht werden, eine berufliche Ausbildung oder ein Studium abzuschließen. Gleichzeitig zielt das Ganze auf die Fachkräftesicherung im Land ab. Die Unterstützung ist auf einen Zeitraum von sechs Jahren angelegt.

Das gab die NASA auf ihrer Website bekannt. Die Unternehmen werden mit insgesamt 415.6 Millionen US-Dollar unterstützt. Unter diesen ist auch die Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos. 

Mit der finanziellen Unterstützung möchte die NASA eine ungestörte Ablösung der ISS sicherstellen. Wie lange diese noch in Betrieb bleibt, ist ungeklärt. Mit der Auftragsvergabe an private Unternehmen ermöglicht die NASA verstärkt kommerzielle Aktivitäten im Weltraum.

Das hat das Team um Geruchsforscher Noam Sobel vom israelischen Weizmann Institute of Science nachgewiesen. Ein flüchtiges Molekül auf der Kopfhaut von Neugeborenen sorgt dafür, dass Frauen aggressiver werden. Männer beruhigt der Babygeruch. Die Forscher*innen vermuten einen evolutionären Überlebensvorteil hinter diesem Geschlechterunterschied.

Das sagte Elisabeth Winkelmeier-Becker. Sie ist Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministers für Wirtschaft und Energie. Auf einem Treffen mit dem Frauennetzwerk Healthcare e.V. sprach sie mit Vertreterinnen aus der Gesundheitsbranche über die wirtschaftliche und soziale Bedeutung von Frauen in Führungspositionen. Zwar gehe der Trend in eine positive Richtung, es fehle aber deutlich an Tempo. Dafür seien vor allem Maßnahmen auf wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Ebene nötig.

 



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