Current track

Title

Artist

Current show

Moebius

19:00 24:00

Current show

Moebius

19:00 24:00


Alle Campusnachrichten

Die Verschiebung von Krebsoperationen während der Corona-Pandemie hatte keine negativen Auswirkungen auf die Behandlungschancen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universitätsmedizin Halle. Während der Corona-Pandemie wurden die meisten planbaren Krebsoperationen in Deutschland um drei bis vier Wochen verschoben, um die Versorgung von Corona-Patient*innen zu priorisieren. Das Team um Prof. Ulrich Ronellenfitsch wertete die Daten von fast 20.000 Patient*innen aus und kam zu dem Ergebnis, dass das Tumorgewebe dennoch in mehr als 90% der Fällen vollständig entfernt werden konnte. Auch konnte keine höhere Sterblichkeit unter Patient*innen festgestellt werden. Die Sorge vieler Betroffenen und ihrer Angehörigen einer Tumorvergrößerung sei nachvollziehbar gewesen, habe sich jetzt jedoch nicht bestätigt. 

Heute startet die Ausschreibung zur Zertifizierung von NRW-Sportgrundschulen. Die Landesregierung NRW fördert zukünftig Grundschulen, die sich bereits ab der ersten Klasse für die sportliche Förderung der Schüler*innen einsetzen. Zu den Bewerbungskriterien gehören das Angebot von zusätzlichen Spiel- und Sportangeboten sowie die Veranstaltung und Teilnahme an internen und externen Sportwettbewerben. Außerdem soll mit lokalen Sportvereinen und den 18 NRW-Sportschulen zusammengearbeitet werden. Die Förderung soll Kinder bereits in jungem Alter für Sport und Bewegung begeistern und begabte Talente frühestmöglich fördern. Die Förderung beginnt mit dem kommenden Schuljahr.

Die drei Studentinnen überzeugen mit besonders nährstoffreichen Brötchen, die sie im Rahmen eines Seminars entwickelt haben. In den sogenannten “Krustis” ist die Trinknahrung der Marke Fortimel verarbeitet. Der Projektpreis belohnt Studierende, die die Trinknahrung besonders überzeugend in alltägliche Lebensmittel integrieren. Initiiert wurde der mit dreihundert Euro dotierte Preis von der FH Münster in Kooperation mit dem Unternehmen Nutricia, welches die Trinknahrung herstellt.

Das Land NRW unterstützt Kultur im ländlichen Raum. Mit dem sogenannten Kultur-Scheck will die Landesregierung bis zu 1.000 gemeinnützige Veranstaltungen und Vereine im ländlichen Raum fördern. Demnach können diese Veranstaltenden einen digitalen Antrag stellen und so über 500 Euro erhalten. Die Fördermittel können zum Beispiel für Technik, Raummieten oder Organisation ausgegeben werden. Die Rückmeldungen der ländlichen Veranstaltenden sollen sehr positiv ausgefallen sein, wie das Landeskultusministerium berichtet. 

Der Anstieg der Zahl der Pflanzenarten in Europa ist keine positive Nachricht. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Denn die zunehmende Pflanzenvielfalt kommt vor allem durch die Einwanderung gebietsfremder Arten und besonders anpassungsfähige Pflanzen zustande. Die Forschenden beschreiben damit ein widersprüchlich erscheinendes Phänomen: Auf globaler Ebene nimmt die Artenvielfalt ab, während sie auf lokaler Ebene häufig konstant bleibt oder sogar zunimmt.

Deutschland erlebt eine historische Hitzewelle. Laut Deutschem Wetterdienst kann die Hitzewelle der letzten Woche in einigen Regionen Deutschlands als historisch bezeichnet werden. Noch nie gab es in Deutschland und auch vielen Teilen Europas so früh im Sommer eine solch intensive Hitzewelle. An 252 Wetterstationen wurden Allzeithöchstwerte gemessen und in einigen Regionen NRWs wurden Temperaturen von über 40 Grad erreicht oder übertroffen. Ursache für die hohen Temperaturen ist der menschengemachte Klimawandel.

Fast 8.700 Studierende haben laut dem Statistischen Landesamt NRW 2025 ein Deutschlandstipendium erhalten. Dies ist die höchste Zahl an Geförderten seit Einführung des Deutschlandstipendiums vor 15 Jahren. Seit der Einführung hat sich die Anzahl der Geförderten mehr als verdoppelt. Der Anteil der weiblichen Geförderten ist letztes Jahr auf ca. 51 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 550 Studierende von der Uni Münster mit den im Stipendium vorgesehenen 300 Euro monatlich gefördert. 

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster veranstalten in dieser Woche eine Aktionswoche zur Kreislaufwirtschaft. Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass Produkte und Materialien so lange wie möglich benutzt und recycelt werden. Auf dem Domplatz wird dazu in Kooperation mit der FH Münster das Reallabor “kreisl Kiste” aufgebaut, ein Pavillon in dem die Aktionen stattfinden. Ziel der Aktionswoche ist es, über Abfallvermeidung, richtige Mülltrennung, Wiederverwendung und bewussten Umgang mit Ressourcen aufzuklären. An den einzelnen Aktionstagen steht jeweils immer eines dieser Themen im Fokus.

Eine Pressemitteilung der Feuerwehr Münster teilt mit, dass die Extreme Hitze zu deutlich mehr Einsätzen der Rettungsdienste in Münster führt. Durch die anhaltende extreme Hitze, war bzw. ist die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Münster sehr stark gefordert und die Feuerwehr, Rettungsdienste und die Bundespolizei waren demnach an mehreren Einsatzschwerpunkten aktiv. Es kam zu einer Absage des Vainstream Musikfestivals aufgrund von Unwetterwarnungen und in einem Altenheim kam es zu mehreren Notrufen, jedoch verhinderten verschiedene interne Maßnahmen, dass das Heim evakuiert werden musste. Die Notaufnahmen der Münsteraner Krankenhäuser waren teilweise voll ausgelastet.

Die medizinische Fakultät der Universität Mannheim untersucht, wie Menschen mit Hitzewellen, Naturkatastrophen und Pandemien umgehen. Die Teilnehmer*innen erhalten in Krisensituationen einen Fragenbogen auf ihr Smartphone. Mit diesem soll das Wohlbefinden der Bevölkerung in Echtzeit erhoben werden. Dadurch soll eine Forschungslücke geschlossen werden, um die Vorbereitung auf künftige Krisensituationen zu verbessern.

Durch ein Pilotprojekt des Stadtmuseums haben Viertklässler*innen eine Woche lang die Geschichte ihrer Stadt erkundet. Neben einer Rallye und Ausflügen, haben sie auch mit Federkiel geschrieben und eigene Siegel gebastelt. Ihre Ergebnisse haben die Kinder heute präsentiert. Der stellvertretende Museumsleiter Dr. Axel Schollmeier hofft, dass das Pilotprojekt in Zukunft fortgesetzt werden kann.

Die Stadt Münster beginnt mit der Installation von 2200 Modulen auf dem Dach des Preußenstadions. Diese sollen ungefähr genauso viel Strom erzeugen, wie 360 münstersche Zweipersonenhaushalte pro Jahr verbrauchen. Dies deckt nicht nur den Strombedarf des Stadions. Der überschüssige Strom soll an Gebäuden vor Ort, wie der geplanten Kindertagesstätte, genutzt und ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die ersten Module sollen im Herbst in Betrieb genommen werden.

Ab dem 29. Juni wird der Zustand der münsteraner Straßen durch Messfahrzeuge der Stadt erfasst und soll anschließend anhand bundesweiter Grenzwerte beurteilt werden. Innerhalb von ca. drei Wochen sollen so ungefähr 500 km Strecke mit Fokus auf dem Nebenstraßennetz in den südöstlichen Stadtteilen abgefahren und unter anderem auf ihre Ebenheit oder Oberflächenbeschaffenheit überprüft werden. Seit 1996 werden anhand solcher Befahrungen regelmäßig kurz-, mittel- und langfristige Erhaltungsmaßnahmen effizient geplant.

Der Gastgewerbeverband kritisiert die mögliche Abschaffung von abgabenfreien Minijobs. Der deutsche Hotellerie- und Gastronomieverband warnt vor dem Verlust von derzeit 1,1 Millionen Arbeitsplätzen, sollte der Vorschlag der Rentenkommission zur Abschaffung von abgabenfreien Minijobs umgesetzt werden. Sogenannte Minijobs haben bisher steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus und machen sie damit für Arbeitgeber sehr preiswert und für Studierende attraktiv. Laut den neuen Vorschlägen der Rentenkommission soll dieser Sonderstatus nur noch für Schüler*innen gelten, aber zum Beispiel nicht mehr für Studierende. Der Verband warnt, dass durch die Abschaffung Personal im Gastgewerbe für Abendstunden, Wochenenden, Veranstaltungen und saisonale Spitzen zu teuer werden könnte.

Eine Chemie-Professorin der Uni Münster erhält den “ars legendi-Fakultätenpreis der Mathematik und Naturwissenschaften”. Professorin Annette Marohn wird am 01. Juli für ihre herausragende Lehre ausgezeichnet. Die Chemie-Didaktikerin schafft es, laut Begründung, auf besondere Art und Weise, Demokratiebildung mit chemischen Inhalten zu verbinden. Sie selbst betont, wie wichtig die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxiserfahrung für Lehramtsstudierende ist.