Campusnachrichten

  • Molekül entdeckt, das Klimawandel bremsen könnte

    Wissenschaftler haben ein Molekül entdeckt, das die Entstehung von Wolken fördert und so helfen könnte, den Klimawandel zu bremsen. Davon berichtet die Zeitung Die Welt. Es ist so:

    Wolken reflektieren Sonnenlicht und schicken es so ins All zurück. Je mehr Wolken am Himmel sind, desto kühler die Temperaturen. Die Wolken entstehen aus kleinsten Wassertröpfchen, die sich an winzigen festen Partikeln anlagern. Eben dieser Vorgang wird durch bestimmte Moleküle beschleunigt - den Pyridin-Moleküle, wie die aktuelle Forschung gezeigt hat. Die Pyridin-Moleküle verhindern nämlich, dass Wassertropfen verdampfen und sich Wolken wieder auflösen.

    Die Wissenschaftler sind überrascht von diesen Erkenntnissen, weil Pyridin als Stoff bisher nicht in der Atmosphäre nachgewiesen werden konnte und sie sich daher kaum mit dem Molekül beschäftigt haben. Zukünftig wäre vielleicht das gezielte Freisetzen von Pyridin in die Atmosphäre denkbar.

  • So viele Studentinnen wie noch nie

    Seit dem letzten Jahr studieren so viele Frauen wie nie zuvor. Das belegen Daten des Statistischen Bundesamtes. 2018 haben sich knapp 223 000 Studentinnen neu eingeschrieben. Besonders beliebt bei Frauen sind nach wie vor medizinische Studiengänge sowie ein Lehramtsstudium für die Grundschule.

  • Bismarckallee wird rote Fahrradstraße

    Die Bismarckallee bekommt einen roten Anstrich. Das bestätigte das Tiefbauamt Münster gegenüber Radio Q. Der Asphalt der Fahrradstraße links des Aasees wird vollständig eingefärbt, um die Sicherheit für Fahrradfahrer zu erhöhen. Zudem werden die Fahrradständer vor der Mensa am Aasee verbreitert und durch das Aufstellen von Anlehn-Bügeln der Stellplatz vergrößert.

  • Diskussion über Raketenstartplatz in Deutschland

    Der Bundesverband der deutschen Industrie schlägt vor, einen Startplatz für kleinere Raketen in Deutschland zu etablieren. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Etablierung eines solchen Weltraumbahnhofes könnte die Wissenschaft in Deutschland vorantreiben, so der Astronaut Thomas Reiter.

    Problematisch ist jedoch, dass aus Sicherheitsgründen nur Standorte an den Küsten infrage kommen: Abgebrannte Raketenteile könnten ansonsten nach dem Start auf bewohnte Gebiete niedergehen und die Anwohner gefährden.

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