Campusnachrichten

  • Fehlende Chancengleichheit in der Wissenschaft in der Kritik

    Die GRÜNE-Bundestagsfraktion bemängelt fehlende Chancengleichheit der Frauen in der Wissenschaft in Deutschland. Eine kleine Anfrage der Fraktion an die Bundesregierung ergibt, dass der Frauenanteil deutlich hinter dem EU-Durchschnitt liegt. Egal ob beim Frauenanteil aller Forschenden zusammen, bei Promotionen oder bei Professuren. Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage zeigt, dass der Frauenanteil in all diesen Bereichen unter dem EU-Durchschnitt liegt. Mit etwa 20% ist der Anteil an Frauen an den hochbesoldeten W3-Professuren besonders niedrig. Kritisiert wird, dass die bestehenden Programme offenbar kaum zur Geschlechterparität in der Wissenschaft beitragen. Auch an der Uni Münster sind nur etwa 20% der W3-Professuren mit Frauen besetzt. 

     

  • Münsters´ Stadtfest beginnt

    Das Stadtfest “Münster mittendrin” ist heute gestartet. Insgesamt 15 sogenannter Erlebnisinseln sind über den ganzen Innenstadtring verteilt. Dabei finden nicht nur Konzerte statt. Es gibt auch verschiedenste gastronomische Angebote, wie zum Beispiel Foodtrucks. Das Stadtfest läuft noch bis zum Sonntag. Wegen des Festes gibt es bis einschließlich Montag weitreichende Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Wer mit dem Bus unterwegs ist, sollte sich vorher auf der Internetseite der Stadtwerke Münster über Umleitungen informieren.

     

  • Die Wälder NRWs stehen unter Dauerstress

    Der Landesbetrieb “Wald und Holz NRW” hat seinen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht auf seiner Homepage veröffentlicht. Schwerpunkt des Berichts ist der Klimastress, der den Wäldern NRWs zusetzt. Wetterextreme haben zu einer massiven Borkenkäfervermehrung beigetragen. Die Schädlinge zerstören ganze Fichtenwälder. Außerdem herrscht eine extreme Bodentrockenheit in weiten Teilen Deutschlands. Und auch die steigenden Temperaturen in den letzten Jahren machen den Wäldern zu schaffen. Als Gegenmaßnahme setzt der Landesbetrieb auf eine erhöhte Baumvielfalt. Es sollen vor allem Bäume gepflanzt werden, die eine höhere Trockenheitstoleranz aufweisen. Der Anteil der Waldfläche in NRW liegt bei fast 30%.

  • Deutschland ist beliebtestes nicht englischsprachige Land unter ausländischen Studierenden

    Deutschland hat Frankreich als beliebtesten Zielort fürs Studium jenseits des englischsprachigen Raums abgelöst. Das berichtet das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung und der Deutsche Akademische Austauschdienst . Die meisten ausländischen Studierende gingen in die USA, nach England und Australien. Auf Platz Vier stehe nun Deutschland mit einer Gesamtzahl von 375.000 Ausländern, die in Deutschland studieren. Bildungsministerin Anja Karliczek äußerte sich anlässlich des Berichtes, dass dies ein großes Potenzial zur Deckung unseres Fachkräftebedarfs sei.

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