Campusnachrichten

  • Bienenschutz vor Varroamilbe

    Varroamilben bedrohen derzeit den Bienenbestand in Münster. Laut dem Gesundheits- und Veterinäramt der Stadt ist die Milbe flächendeckend in ganz Deutschland verbreitet und weltweit der bedeutendste Schädling der Honigbiene. Deshalb werden ab dem 13. Juli und im September Behandlungen zum Schutz der Bienenvölker durchgeführt. Ohne diese Maßnahmen kann der Milbenbefall die Schwächung und damit den Zusammenbruch eines gesamten Bienenvolkes zur Folge haben.

  • Uni Eindhoven stellt vorerst nur Frauen ein

    Die technische Universität Eindhoven will zukünftig alle unbefristeten wissenschaftlichen Stellen an Frauen vergeben. Wie die SZ berichtet, möchte die niederländische Uni so ihre Frauenquote in den nächsten 5 Jahren von 15% auf 35% zu steigern. Erst wenn sich nach mindestens 6 Monaten keine geeignete Stellenbesetzung finden lässt, dürfen sich auch Männer auf den Posten bewerben. Trotz der überwiegend positiven Reaktionen befürchten einige Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts eingestellt zu werden. Ende 2020 will die TUE die Ergebnisse der Maßnahme überprüfen und bewerten.

  • Größte Forschungseinrichtung zeichnet WWU-Professor aus

    Die “Chinese Academy of Science” hat WWU-Pflanzenbiologe Jörg Kudla als herausragenden Wissenschaftler ausgezeichnet. Das teilte die WWU in einer Pressemitteilung mit. Kudla erforscht die Stresstoleranz von Pflanzen, indem er das Zusammenspiel von Calcium und anderen Signalstoffen in Nutzpflanzen untersucht. Aus über 200 Nominierten wählt die größte Forschungseinrichtung der Welt jedes Jahr 30 Preisträger aus. Das Preisgeld von 6.000 können die ausgezeichneten Wissenschaftler dann für Forschungsaktivitäten in China einsetzen. Mit der Ehrung verfolgt die Akademie das Ziel, die internationalen Kooperationen ihrer Wissenschaftler voranzutreiben. Kudla ist seit 2011 Gastprofessor an der China Agricultural University in Peking.

  • FH Münster lädt zu Netzwerkevent

    Bei einem Netzwerkevent der FH Münster trafen heute Unternehmer und Studierende aus Deutschland und den Niederlanden aufeinander. Dies berichtet die FH in einer Pressemitteilung. Das Event diente dem Austausch von Ideen, wie das Projekt Cross Border Talent verbessert werden könnte. Cross Border Talent ist eine Kooperation von Hochschulen aus Münster, Osnabrück und Enschede. Das Projekt bietet seit 2016 deutschen Studierenden die Möglichkeit, bei niederländischen Unternehmen ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Für niederländische Studierende ist das Arbeiten in Deutschland ebenfalls möglich.

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