Campusnachrichten

  • Neue Drohne soll Rettungen erleichtern

    Die Uni Zürich hat eine neue Drohne entwickelt, die ihre Propellerarme im Flug einfahren kann. Das hat die Uni selbst in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Durch ihre Faltbarkeit könnte die Drohne durch enge Spalten und Löcher passen und so bei Naturkatastrophen die Rettungsteams unterstützen. Inspiriert ist sie von Vögeln, die bei Platzknappheit ihre Flügel in der Luft falten. Während des Weiterflugs kann sich die Drohne wieder vergrössern und dann auch Gegenstände transportieren.

  • Rettende Schülerin heute geehrt

    Eine 12- Jährige wird heute für eine Lebensrettung ausgezeichnet. Das berichtet der WDR. Die Schülerin hatte im Oktober eine 82-jährige Frau in Greven aus der Ems gerettet. Dafür soll sie heute von der Polizei und dem Landrat des Kreises Steinfurt geehrt werden. Obwohl das Mädchen Passanten um Hilfe bat, halfen nur ihr Vater und ein weiterer Mann, die ältere Frau aus dem Wasser zu ziehen. Die anderen Passanten verweigerten die Hilfeleistung. Die konnten aber von der Polizei jetzt nicht mehr identifiziert werden, weswegen die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen inzwischen eingestellt hat. Die ältere Frau überlebte den Unfall.

  • Warme Arktis verändert Jetstreams

    Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Wie die "Welt" berichtet, hatte die Arktis 2018 ihr zweitwärmstes Jahr seit den Messungen 1900. Dadurch verringert sich der Nord-Süd-Temperaturunterschied, was den für das Wettergeschehen zentralen Jetstream beeinflusst. Dies hat unvorhersehbare Folgen: Wetterextreme wie schnelle Temperaturänderungen, plötzlicher heftiger Schneefall und Ähnliches können auftreten. Das würde die diesjährigen Winterstürme im Osten der USA und den extremen Kälteeinbruch in Europa im März 2018 erklären.

  • Desmosomen in Münster erforscht

    Wie die Haut mechanische Belastungen verarbeitet haben Forscher an der Uni Münster herausgefunden. Das gab die Uni selbst auf ihrer Website bekannt. In Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut und Kollegen der Uni München und Stanford erforschten sie die sogenannten "Desmosomen". Diese Zell-Haltepunkte verarbeiten mechanische Belastungen, zum Beispiel Druck oder Dehnung der Haut und halten die Zellen zusammen. Dazu haben sie ein Minimessgerät entwickelt, mit dem Kräfte entlang einzelner Bestandteile in Desmosomen bestimmt werden können. Die Studie der Forscher wurde im Magazin "Nature Communications" veröffentlicht. 

Alle Nachrichten