Campusnachrichten

  • StuPa fordert Behörden auf, studentischen Wohnraum auszubauen

    Das Studierendenparlament der Uni Münster hat am Montag (17. September) einstimmig einen Antrag angenommen, in dem die Stadt Münster, das Land NRW und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA aufgefordert werden, mehr studentischen Wohnraum zu schaffen.

    So wird die Stadt Münster aufgefordert, die ehemaligen Mannschaftshäuser der Oxfordkaserne Studierenden zur Verfügung zu stellen. Stadt und Land NRW werden außerdem aufgefordert, dem Studierendenwerk Bauplätze für studentischen Wohnraum vorrangig und vergünstigt zur Verfügung zu stellen.

    Das Land NRW wird darüber hinaus aufgefordert, das ehemalige Finanzamt in der Münzstraße an das Studierendenwerk abzutreten, sodass dieses in ein Wohnheim umgewandelt werden kann. In einer Stellungnahme von Klaus Dömer von der 'MSA Münster School of Architecture' der FH Münster heißt es, dass prinzipiell wenig gegen die Umsetzbarkeit einer solchen Umwandlung in ein Studierendenwohnheim spreche.
    Studierende der FH Münster hatten zuvor in einem Kurs Entwürfe und Konzepte für eine Umnutzung des ehemaligen Finanzamts erarbeitet.

    Das AStA-Referat für Soziales und Wohnraum schätzt, dass bis Oktober 2019 rund 1000 studentische Wohneinheiten entfallen würden. Hintergrund sind auslaufende Verträge mit der BImA und Sanierungsarbeiten in den Wohnanlagen im Gescherweg und Heekweg. Auch die BImA wird vom StuPa aufgefordert, die bestehenden Verträge zu verlängern und bestehende Konditionen zu senken, sodass die Wohneinheiten weiterhin zu "sozial verträglichen Preisen" vermietet werden können.
    Bereits während der aktuell andauernden Bauarbeiten in der Wohnanlage im Heekweg stehen derzeit bis vorraussichtlich Anfang 2019 357 Wohneinheiten nicht zur Verfügung.
    Der Antrag wude vom AStA-Referat für Soziales und Wohnraum eingebracht und wurde vom Studierendenparlament einstimmig angenommen.

  • Münsteraner Stadtwerke haben die zufriedensten Fahrgäste

    Die bundesweit zufriedensten Nahverkehrsnutzer gibt es Münster. Beim ÖPNV-Kundenbarometer gaben die Fahrgäste der Stadtwerke Münsters dem Bus und Bahnverkehr Bestnoten. Gleichauf mit Münster ist Dresden. Bestnoten bekam Münster jedoch nicht nur für die Kundenzufriedenheit, sondern auch für die Umweltfreundlichkeit. Bis 2030 soll es in der Stadt 100 Elektrobusse geben. Dieses Jahr wurden bereits 7 neue angeschafft.

  • Der Tropenvirus Usutu breitet sich aus

    Der gefährliche Tropenvirus Usutu breitet sich weiter aus. Seit einigen Jahren waren vor allem Ameisen betroffen. Nun sind auch Vögel vom Virus gefährdet, wie Spiegel Online mitteilte. Betroffen waren Tiere in Hamburg, Bremen und Bayern. Das Bernard-Nocht Institut rechnet dieses Jahr mit rund 1500 toten Amseln durch den Virus. Ein Gegenmittel gibt es für den durch Stechmücken übertragenden Virus nicht. Für Menschen sei er jedoch ungefährlich. Die verstärkte Ausbreitung ist wahrscheinlich dem heißen Sommer verschuldet.

  • Genderstudies soll an ungarischen Universitäten abgeschafft werden

    An staatlichen Universitäten in Ungarn soll der Studiengang Genderstudies abgeschafft werden. Zsolt Semjén, der Vizepremier Ungarns bezeichnete den Studiengang als überflüssig, wie Spiegel Online berichtet. Bestimmte Sachen, wie das Geschlecht seien biologisch auf männlich und weiblich begrenzt und bedürften keiner weiteren Untersuchung. Weiterhin verglich der Parlamentspräsident Genderstudies mit Experiementen der Nazis. Der Vizepremier ist für Äußerungen gegen den Westen Europas bekannt. Dieser sei verloren, da dort Linksliberale, Freimaurer, islamistische Migranten und "sexuelle Abweichler" jegliche "Normalität" abgeschafft hätten. An privaten Universitäten soll es den Studiengang jedoch weiterhin geben können.

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