Campusnachrichten

  • Klage gegen Aberkennung von Doktortitel

    Zwei Zahnärztinnen wollen ihren Doktortitel zurück und klagten heute vor dem Verwaltungsgericht Münster. Wie der WDR berichtet, hatte die Uni Münster den Frauen ihre Titel aberkannt, da Teile ihrer Arbeiten aus anderen Schriften zusammenkopiert worden waren. Den entscheidenden Hinweis dazu gab 2014 ein Mitarbeiter der Internetplattform "VroniPlag Wiki". Die beiden Frauen halten die Aberkennung ihrer Doktortitel allerdings für überzogen. Der wesentliche Bestandteil ihrer Arbeiten würde schließlich aus eigenständiger Forschung bestehen. Ihrer Meinung nach, sei es daher keine Täuschung, wenn die wissenschaftliche Zitierweise zum Teil vernachlässigt worden sei. Die Uni Münster hat in den vergangenen Jahren nach Plagiatsvorwürfen bereits acht Doktortitel aberkannt.

  • Sprechstunde für Studien-Interessierte

    Die FH Münster bietet eine Sprechstunde für Studien-Interessierte an. In dieser persönlichen Sprechstunde werden unter anderem Fragen zu Studiengängen, Abschlüssen, Studienfinanzierung und Aufnahmekriterien beantwortet. Das Angebot richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler, die vor ihrem Schulabschluss stehen, als auch an Berufstätige, die sich weiter qualifizieren möchten. Die Sprechstunde findet am Dienstag den 22. Januar von 14 bis 15:30 Uhr im FH-Kompetenzzentrum im Stadtschloss Coesfeld statt. Genaue Infos zur Anmeldung gibt es auf der Homepage der FH.

  • Neuer Studiengang für Geheimdienstler

    In München gibt es einen neuen Masterstudiengang für Geheimdienste. Wie die Universität der Bundeswehr München auf ihrer Homepage bekannt gibt, heißt der Studiengang Intelligence and Security Studies. Inhaltlich werden Sachverhalte zum Thema Sicherheit und deren Entwicklung aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven aufgegriffen. Aktuell ist die Teilnahme an dem Masterprogramm noch begrenzt: Bisher können nur Mitarbeitende der Nachrichtendienste des Bundes und der Länder, sowie Soldaten und Soldatinnen oder Angehörige der Bundeswehr daran teilnehmen. Ziel ist es die nachrichtendienstliche Arbeit und Foschung zu verbessern.

  • Eisverlust in der Antarktis versechsfacht sich

    Das Eis in der Antarktis schmilzt sechsmal so schnell wie vor 40 Jahren. Zu dieser Erkenntnis kommen laut Süddeutscher Zeitung Wissenschaftler der University of California. Mithilfe von Satellitenmessungen, Luftaufnahmen und Computermodellen analysierten die Forscher, wie schnell das Eis seit 1979 geschmolzen ist. Vor allem die Westantarktis sei stark davon betroffen. Doch auch die Ostantarktis reagiere sensibler auf den Klimawandel, als bisher angenommen. Hauptgrund dafür seien warme Tiefenströmungen, so die Experten. Der Meeresspiegel steigt folglich in jedem Jahr um 3,6 Millimeter pro Jahrzehnt.

Alle Nachrichten