Campusnachrichten

  • Bahnfahren im Münsterland boomt

    Im gesamten Münsterland boomt das Bahnfahren, wie die stetig steigenden Fahrgastzahlen belegen. Dabei gerät das System aber immer mehr an seine Grenzen. Zum einen lassen die Bahnsteige keine längeren Züge zu, zum anderen können aufgrund des Dieselantriebs, der im Münsterland immerhin noch 40% der Bahnverbindungen ausmacht, keine größeren Triebwagen eingesetzt werden. Dadurch können die einzelnen Verkehrsunternehmen der steigenden Nachfrage kaum noch Herr werden. Am Ende bleibt nur die Vollelektrifizierung des gesamten Streckennetzes, wodurch man mit deutlich größeren Fahrzeugen fahren könnte. Dazu zählen unter anderem sogenannte elektrischen Doppelstocktriebwagen, die deutlich mehr Platz für Fahrgäste bieten. Zudem werden für einen dichteren Takt auf den Strecken in und um Münster enorme Investitionen in die Infrastruktur benötigt.

  • "Wilsberg"-Dreh am Freitag

    In Münster finden wieder einmal Dreharbeiten der Krimiserie „Wilsberg" statt. Das ist zum Beispiel heute (Freitag, 19. Oktober 2018) der Fall. Deswegen könnte es in diversen Teilen der Innenstadt, insbesondere am Antiquariat Solder, zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Durchfahrt durch die Frauenstraße wird deswegen zwischen 9 und 20 Uhr in Intervallen von circa. 5 Minuten gesperrt sein.

  • Auffallend viele Radfahrer-Unfälle in Münsters Straßenverkehr

    Allein in diesem Monat ist es im Stadtgebiet bereits zu auffällig vielen Unfällen von Radfahrern mit Radfahrern gekommen. So gab es die Polizei Münster in einer Pressemitteilung bekannt und spricht bereits von 26 Verletzten.
    Gründe für die Unfälle seien unter anderem zu geringer Seitenabstand, Missachten der Vorfahrt und Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Die höheren Unfallzahlen bei Radfahrern untereinander stehen aus Sicht der Polizei jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Semesterstart und den in Münsters Straßenverkehr überforderten Erstsemestern. Pressesprecher Roland Vorholt argumentiert in diesem Zusammenhang, dass viele sich erst noch eine Leezen besorgen müssten und dementsprechend noch gar nicht auf ihren Rädern unterwegs seien.
    Die Bilanz zeige jedoch, wie wichtig neben dem Einhalten der Verkehrsregeln insbesondere die gegenseitige Rücksichtnahme und vorausschauendes Fahren im Straßenverkehr seien. Dadurch könne eine Vielzahl von Unfällen verhindert werden.

  • Flüchtlingsunterkunfte als Studentenunterkünfte

    Um mehr Wohnraum für Studierende zu schaffen, verhandeln Studierendenwerk und die Stadt Münster derzeit erfolgreich über die Untervermietung ehemaliger Flüchtlingsunterkünfte. Größte Unterkunft ist dabei die Oxford-Kaserne in Gievenbeck, die schon in den kommenden Tagen bezogen werden kann. Auch am Dahlweg steht eine Unterkunft bald zum Einzug für 35 Studierende bereit. Eine genaue Kalkulation über Mietkosten und Raumaufteilungen ist zwar bis jetzt noch nicht abgeschlossen, aber das Studierendenwerk zahlt eine geringe Miete und eine Nebenkostenpauschale.

    Mehr als eine Untervermietung für ein paar Wochen oder Monate ist aber erstmal nicht möglich. Das Heim am Dahlweg steht nur bis Ende des Jahres zur Verfügung, die Oxford-Kaserne bis zum Ende Juni 2019. Das Studierendenwerk ist jedoch grundsätzlich an einer längeren Anmietung interessiert – zumal die Wohnheime Heekweg und Gescherweg in Gievenbeck derzeit wegen Umbaus entfallen. Über den „Arbeitskreis Studentisches Wohnen“ steht das Studierendenwerk zudem in Kontakt mit Bund und Land, um dauerhaft Lösungen für die studentische Wohnungsnot in Münster zu finden.

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