Campusnachrichten

  • Zebrastreifen schützen vor Insekten

    Hell-dunkel gestreifte Muster auf der Haut können vor manchen Insektenarten schützen. Das haben ungarische und schwedische Forscher herausgefunden, wie das Fachmagazin "Royal Society Open Science" berichtet. Dazu experiementierten sie mit drei lebensgroßen, bemalten und mit Kleber bestrichenen Plastikpuppen und Pferdebremsen. Das gestreifte Menschenmodell zog dabei nur halb so viele Bremsen an wie die Einfarbigen. Die Taktik funktioniert aber nur bei Insekten, die auf optische Reize reagieren. Ob Tattoos auf der Haut einen ähnlichen Effekt haben, wurde in der Studie nicht untersucht.

  • Chemiker erforschen Piperidine

    Chemiker der Uni Münster haben eine neue Methode zur Herstellung fluorierter Piperidine entwickelt. Das gab die Uni selbst auf ihrer Website bekannt. Piperidine sind kleine, ringförmige chemische Verbindungen. Die künstlich hergestellten Moleküle sind für viele Produkte des menschlichen Lebens essentiell: Medikamente, Pflanzenschutzmittel oder besondere Materialien wie Teflon. Chemiker der Uni Münster haben nun erstmalig eine neue, leicht durchführbare Methode zur Herstellung solcher Fluor-tragenden Piperidine entwickelt. Dazu übertrugen sie Wasserstoffatome gezielt auf das Ringsystem der chemischen Verbindung. Die Ergebnisse wurden auch in der Fachzeitschrift "Nature Chemistry" veröffentlicht.

  • Forscher verschätzen sich um tausende Jahre

    In Schottland haben sich Archäologen bei der Beurteilung eines Steinkreises verschätzt - und zwar um mehrere tausend Jahre. Einem Bericht der BBC zufolge ist die Steinformation in der Gemeinde Leochel-Cushnie nur etwa 20 Jahre alt.
    Die Forscher beschrieben den Kreis mit einem sogenannten ruhenden Stein als 3500 bis 4500 Jahre alt. Doch der Mann, der die Steinformation errichtet hatte, klärte die Behörde auf: Er hatte sie in den neunziger Jahren gebaut.

  • Universitätsarchiv bis Anfang Februar geschlossen

    Das Universitätsarchiv der Uni Münster schließt vorübergehend. Wie die Uni selbst auf ihrer Homepage bekannt gab, wird der Lesesaal und verschiedene Büros renoviert. Deswegen bleibt das Gebäude am Leonardo-Campus in der Zeit vom 28. Januar bis zum 15. Februar zu. Anfragen können in dieser Zeit dennoch weiterhin an das Archiv gestellt werden. Der erste Öffnungstag nach der Renovierung ist Dienstag, der 19. Februar.

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