Campusnachrichten

  • Schlafmangel macht einsam

    Schlafmangel macht nicht nur müde, sondern auch einsam. Zudem soll eben diese Einsamkeit ansteckend sein. So berichtet es der Deutschlandfunk Nova.

    Forscher der Universität von Kalifornien haben 18 junge Erwachsene getestet und stellten dabei fest, dass diejenigen Testpersonen, die in der Nacht nicht geschlafen hatten, danach ihre Mitmenschen mehr auf Abstand hielten. Das mache einsam - und führe zu noch schlechterem Schlaf. Im weiteren Verlauf des Tests schauten sich zusätzliche Probanden die ursprünglichen Testpersonen an. Wenn diese nicht geschlafen hatten, wurden sie als weniger anziehend eingestuft. Des Weiteren fühlten sich die Probanden nach der Beobachtung selbst einsam, obwohl sie selbst eigentlich keine Probleme hatten. Die Wissenschaftler haben aber auch eine gute Nachricht: Schon eine Nacht mit sieben bis neun Stunden gutem Schlaf mache wieder selbstbewusst und attraktiv für andere.

  • "Divers" als Geschlechtsbezeichnung bald möglich

    Laut dem Deutschlandfunk Nova soll es in Deutschland bald möglich sein, neben männlich und weiblich ein drittes Geschlecht in der Geburtsurkunde anzugeben. Die Bundesregierung hat ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht verlangt, die Gesetzeslage zu anzupassen, da die aktuellen Regelungen gegen das Grundgesetz verstoßen würden, da sie beispielsweise Transsexuelle diskriminieren. Das neue Gesetz sieht demnach vor, dass auch "divers" als Geschlechterbezeichnung im Geburtenregister stehen kann - für Menschen, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau fühlen.

  • Vogelsterben am Aasee

    Nach dem massenhaften Fischsterben am Aasee bretet sich dessen ökologische Krise auch auf die Vogelwelt aus. So berichtet es der WDR Münster. Über 40 tote Vögel wurden im Wasser und im Uferbereich gefunden. Freiwillige Helfer bergen im Moment zudem kranke Vögel, um sie wieder aufzupäppeln. Noch ist unklar, warum die Vögel krank oder verendet sind. Tierschützer und Veterinärmediziner vermuten, dass giftige Bakterien in Form von Blaualgen die Ursache sind. Die Untersuchungen dazu laufen, Ergebnisse soll es in der nächsten Woche geben. Die gute Nachricht: Der Sauerstoffgehalt im Aasee stabilisiert sich immer weiter, die die Stadt Münster in einer Pressemitteilung bekanntgab. Die Feuerwehr habe das Umwälzen des Wassers am Dienstagnachmittag eingestellt. Der Wasserspiegel sei durch die veränderte Wetterlage gestern Vormittag um 20 cm gestiefen, die Wassertemperatur auf gut 20 °C gesunken.

  • Neuer AStA-Vorsitz gewählt

    Nikolaus Ehbrecht und Anna Holeck bilden den neuen AStA-Vorsitz der Uni Münster. Das Studierendenparlament (StuPa) hat die beiden Bewerber/-innen in der Sitzung am 13.08.2018 in ihr Amt berufen. Anna Holeck ist 22 Jahre alt, studiert BWL und ist Mitglied bei der Juso-Hochschulgruppe. Ihr Vorsitz-Kollege Nikolaus Ehbrecht ist Studierender im Fach Politik und Wirtschaft, Mitglied bei Campus Grün und ebenfalls 22 Jahre alt. In ihrer Amtszeit wollen sich die neuen Vorsitzreferent/-innen unter anderem kritisch mit den Plänen der Landesregierung für ein neues Hochschulgesetz auseinandersetzen. Außerdem wollen sie die Kommunikation sowohl unter den AStA-Referaten, zwischen den koalierenden Listen als auch zur Studierendenschaft verbessern. Auch die Schließung der AStA-Druckerei steht für den neuen Vorsitz auf dem Plan.

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