Radio Q – Alben des Jahres 2019

Rezensiert von am 9. Januar 2020

       

Unsere Radio Q Redaktion hat sich zusammengesetzt und eine Top 10 unserer Alben der Woche von 2019 ausgewählt. Herausgekommen ist eine enorm vielfältige Liste von Pop bis Indie-Rock und einigen Geheimtipps. Viel Spaß beim Entdecken und Genießen! Auf dass es auch im kommenden Jahr ebenfalls wieder tolle Musik regnen werde!


Platz 10: Beirut – Gallipoli

Das Projekt um den inzwischen in Berlin ansässigen Zach Condon macht immer noch das, was Fans an ihm so lieben: Songs, die einen auf eine wundervolle Reise schicken. Zu den dynamischen Folk Songs mit Brass Begleitung möchte man mit Condon und seiner Farfisa Orgel auf den warmen Steinen der Küste Gallipolis liegen.

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Platz 9: Balthazar – Fever

Nach Bandpause und Solo-Projekten, ist in diesem Jahr das mittlerweile vierte Album der belgischen Indie-Rock Band erschienen. Scheinbar haben sich die Mitglieder gut erholt, denn die funkigen Vibes und das heruntergefahrene Tempo verbreiten eine enorme Lässigkeit. Songs wie „Entertainment“ hingegen bringen dann aber wieder Schwung ins Album und Balthazar zurück in die Indie-Disco. Eine Platte die vor allem eines ist: cool.

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Platz 8: Hermetrik – Silver

Spannende Musik findet man manchmal vor der eigenen Haustür. Hermetrik aus Münster spielen treibenden Synth-Pop, der trotz 80er Anleihen ohne Kitsch funktioniert. Besondere Highlights sind die Nummern die klingen als hätten sie bereits zu Zeiten der Dark Wave Welle Hitstatus erreicht.

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Platz 7: Tyler, the Creator – IGOR

Hip-Hops ehemaliges Enfant Terrible liefert mit „IGOR“ die vielleicht softeste R’n’B Romantik des Jahres. Zumindest auf der ersten Hälfte des Albums… Denn während die erste Hälfte das Verliebtsein ausdrückt, bekommen wir auf der zweiten Hälfte verletzenden Herzschmerz zu hören. Neben Tylers grandiosem Storytelling, zeigt sich auch wieder sein Talent als Produzent. Diese Beats sind einfach smooth!

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Platz 6: Vampire Weekend – Father of the Bride

Ganze 6 Jahre mussten wir auf ein neues Album der Band um Ezra Koenig warten. Die Pause hat wohl zu einer Kreativitätsexplosion geführt. Das Album mit seinen 18 Songs schafft es durch vielfältig arrangierte Songs, exotische Instrumente, harmonierende Gäste (Danielle Haim & Steve Lacy) und Genreüberschreitungen auf ganzer Linie zu überzeugen. Das Sommeralbum des Jahres!

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Platz 5: Michael Kiwanuka – KIWANUKA

Egal ob du ein erfolgreicher Künstler bist oder nicht, mit sich selbst im reinen und zufrieden zu sein ist immer eine Herausforderung und keine Selbstverständlichkeit. Und genau daran arbeitet Michael Kiwanuka in seinem dritten Album. Er reflektiert dabei seinen künstlerischen Werdegang und nimmt uns mit auf eine Reise, vorbei an einer Kindheit in Englands Unterschicht und Selbsthass  hin zu Vorbildern wie Marvin Gaye und John Lennon zu denen er damals wie heute aufschaut. Ein unglaublich dynamisch produziertes Album, dass auch am Stück gehört werden sollte.

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Platz 4: Von wegen Lisbeth – Sweetlilly93@hotmail.com

Allein wegen des Albumtitels findet das zweite Album der Berliner in dieser Liste Platz. Die Songs sind, wie man es von der Band gewohnt ist, eingängig und oftmals ironisch. Zwischen Entscheidungsschwierigkeiten auf Tinder und Problemen mit dem Wlan, porträtiert die Band eine Generation die alles will, aber nichts wirklich kann.

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Platz 3: Foals – Everything Not Saved Will Be Lost Part 2

Das Treppchen eröffnen die Foals mit dem zweiten Teil ihres Doppelalbums. Während auf Teil eins das eigene Leben beklagt wird, bricht Teil zwei auf, bricht aus und läuft davon um mit sich selbst wieder ins reine zu kommen. Begleitet wird die Geschichte von atmosphärigen Indiesounds bis zum Hardrock, poppig eingängigen Melodien und progressiverer Musik. So liefern die Foals einen perfekten stilistischen Mix der Indierockfans die Herzen höher schlagen lässt.

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Platz 2: Kishi Bashi – Omoiyari

Ein traumhaftes Album, das musikalisch doch so unbekümmert daher kommt und gerade immer wieder durch den genialen Einsatz von Streichern besticht. In Kontrast dazu stehen die größtenteils tragischen Textee, die einem das Leid japanischer Immigranten in der Nachkriegszeit in Amerika unglaublich nahe bringen. Ein grandioser Mix aus Klassik, Indie, Melancholie und Anteilnahme.

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Platz 1. Billie Eilish – When We All Fall Asleep, Where Do We Go?

Eine überraschung ist unser Platz Nummer 1 nicht gerade. Den Einfluss, den die 18-jährige jetzt schon auf die (Musik-)Welt hat, ist nicht zu leugnen. In diesem Album entfesselt sich die ungeschönte Emotionalität der Jugend. Zuerst ist da eine blickdichte Mauer, die gekonnt das innere Dilemma versteckt, noch nicht zu wissen, wer man überhaupt ist. Hört man Billie Eilish zu, erkennt man die Verletzlichkeit hinter der Existenzkrise eines jungen Menschens. Ganz gleich, ob es nun ein Klischee ist, dass Eilish in viele musikalische Topoi hineinschlittert, oder sie einfach die Gedanken der Generation Z brach legt.

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