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In der letzten Folge dieser Staffel wurden erneut zwei Texte besprochen. Zum einen diskutiert Dietrich Bonhoeffer die Frage, unter welchen Umständen ein gewalttätiger Widerstand akzeptabel ist, zum anderen geht es bei Ernst Tugendhat um verschiedene Formen von Pazifismus. In unserer Runde diskutiert haben Johanna Hofmann, Yunus Gündüz und Philipp Moser. Textgrundlage: Bonhoeffer, Dietrich – Nach […]

In dieser Folge wurden gleich zwei Texte diskutiert: Zum einen geht es bei Johan Galtung um die Unterscheidung und Zusammenhänge von struktureller und personaler Gewalt. Bei Herbert Marcuse geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen eine Demokratie gegenüber Intoleranten auf Toleranz verzichten sollte. In unserer Runde diskutiert haben Johanna Hofmann, Yunus Gündüz und Philipp […]

In dieser Folge wurde anhand von Foucaults “Überwachen und Strafen” die Idee des Panoptikums diskutiert. Wie sehr ähnelt die heutige Gesellschaft diesem architektonischen Gedankenexperiment? Außerdem geht es um die Rolle von Disziplin, im Sinne von Foucault eher als Kategorisierung von bestimmten Themenkomplexen verstanden. In unserer Runde diskutiert haben Carlotta Rölleke, Yunus Gündüz und Philipp Moser. […]

In dieser Folge ging es erstmals um die Möglichkeit, die Sprache als Gewaltmittel zu benutzen. Laut Judith Butler können Beleidigungen bewirken, dass die betroffene Person ihre gesellschaftliche Einordnung verliert. Durch Beleidigungen unterdrückte Gruppen können jedoch Begriffe auch positiv besetzen und damit die Bedeutung der Worte umkehren. In unserer Runde diskutiert haben Johanna Hofmann, Yunus Gündüz […]

Über drei verschiedene Formen von Gewalt schreibt Jan Philipp Reemtsma. Laut ihm ist bei lozierender Gewalt der Körper nur Mittel zum Zweck, während bei raptiver Gewalt der Körper selbst das Ziel darstellt. Raptive Gewalt unterscheidet sich dabei von autotelischer Gewalt, weil letztere nicht auf das Haben eines Körpers, sondern auf dessen Zerstörung abzielt. In unserer […]

In dieser Sitzung wurden Georg Elwerts Thesen zu Gewaltmärkten diskutiert. Laut Elwert entstehen diese, wenn ein Gewaltmonopol aufgebrochen wird. Dies ist etwa bei Bürgerkriegen der Fall. Auch wenn dort an vorderster Front physische Gewalt auftritt, handelt es sich im Hintergrund um strategische Gewalt, deren Ziel wirtschaftlicher Profit ist. In unserer Runde diskutiert haben Carlotta Rölleke, […]

Pierre Bourdieu schreibt über symbolische Gewalt und meint damit nicht-physische Gewalt. Dabei kann diese symbolische Gewalt noch schwerer wiegen, weil sie zeitlich unbegrenzt ist. Laut Bourdieu würden gewalttätige gesellschaftliche Strukturen sowohl durch die Herrschenden als auch durch die Beherrschten reproduziert und in der Folge gefestigt werden. In unserer Runde diskutiert haben Carlotta Rölleke, Johanna Hofmann, […]

Heinrich Popitz befasst sich mit Phänomenen von Gewalt. Speziell diskutiert er die Grenzen personeller Gewalt. Diskutiert wurde außerdem über den Zusammenhang von Nationalstaatlichkeit, System und Gewalt. Teilnehmer*innen der Runde waren Johanna Hofmann, Yunus Gündüz und Philipp Moser. Textgrundlage: Popitz, Heinrich – Phänomene der Macht, S.111-120.

In dieser Folge standen Begriffsdefinitionen von institutioneller Gewalt und die Abgrenzung zu Begriffen wie Energie, Kraft, Zwang und Macht im Vordergrund. Als Textgrundlagen dienten dabei John Dewey aus dem Jahr 1916 und ein Text von Hannah Arendt aus 1970. Beide Texte bieten gute theoretische Grundlagen für Diskussionen rund um das Thema Gewalt, bieten speziell im […]

In diesem Semester soll sich alles um die Philosophie der Gewalt drehen. Zu Beginn ist daher eine Begriffseingrenzung und -definition empfehlenswert. Als Grundlage dafür dienten Texte von Newton Garver und Robert Audi. Letzterer legte den Fokus auf personelle Gewalt. Teilnehmer*innen der Runde waren Carlotta Rölleke, Yunus Gündüz und Philipp Moser. Textgrundlage: Garver, Newton – Was […]


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