Autor: Philipp Moser

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Vier Kunststudierende aus New York erscheinen Ende der 70er auf der Bildfläche und schaffen binnen eines Jahrzehnts ein neues Musikgenre und eines der vielleicht bedeutendsten Alben der jüngeren Musikgeschichte. Vom Dadaismus des frühen 20. Jahrhunderts beeinflusst und durch den berühmten Musikproduzenten Brian Eno unterstützt, genießen die Talking Heads rund um Frontmann David Byrne trotz ausbleibenden […]

In dieser Folge ging es erstmals um die Möglichkeit, die Sprache als Gewaltmittel zu benutzen. Laut Judith Butler können Beleidigungen bewirken, dass die betroffene Person ihre gesellschaftliche Einordnung verliert. Durch Beleidigungen unterdrückte Gruppen können jedoch Begriffe auch positiv besetzen und damit die Bedeutung der Worte umkehren. In unserer Runde diskutiert haben Johanna Hofmann, Yunus Gündüz […]

Wie kann es sein, dass in der Pandemie fast nur Virologen zu Wort kommen, aber keine Virologinnen? Dabei sind in der Branche beide Geschlechter in ähnlicher Menge vertreten. An diesem Beispiel wird deutlich, dass es mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau in unserer Gesellschaft nach wie vor harkt. Grund dafür könnte die sogenannte doppelte […]

Über drei verschiedene Formen von Gewalt schreibt Jan Philipp Reemtsma. Laut ihm ist bei lozierender Gewalt der Körper nur Mittel zum Zweck, während bei raptiver Gewalt der Körper selbst das Ziel darstellt. Raptive Gewalt unterscheidet sich dabei von autotelischer Gewalt, weil letztere nicht auf das Haben eines Körpers, sondern auf dessen Zerstörung abzielt. In unserer […]

Das 24 Stunden Rennen im französischen Le Mans ist das wohl bedeutendste und prestigeträchtigste Rennen im Motorsport. Seit knapp 100 Jahren kämpfen große Automobilmarken und ehrgeizige Privatteams um den Sieg beim Rennen rund um die Uhr. Die Geschichte des Rennens ist dabei geprägt von großen Duellen, Tragödien und einer Menge technischer Innovationen.

In dieser Sitzung wurden Georg Elwerts Thesen zu Gewaltmärkten diskutiert. Laut Elwert entstehen diese, wenn ein Gewaltmonopol aufgebrochen wird. Dies ist etwa bei Bürgerkriegen der Fall. Auch wenn dort an vorderster Front physische Gewalt auftritt, handelt es sich im Hintergrund um strategische Gewalt, deren Ziel wirtschaftlicher Profit ist. In unserer Runde diskutiert haben Carlotta Rölleke, […]

CSNY – das ist die erste Band, die in der Geschichte eine ganze ausverkaufte Stadion-Tour vor im Schnitt über 80.000 Zuschauern hingelegt hat. CSNY – das ist die Band, die vielleicht den besten mehrstimmigen Gesang der Musik hatte. CSNY – das sind mehr als nur vier klasse Künstler. CSNY – das ist ein Knotenpunkt der […]

Es gibt Musik und es gibt literarische Philosophien – aber wie lässt sich das verbinden? Am Beispiel von Friedrich Schillers sentimentaler Dichtung wird diese auf das musikalische Werk von John Adams angewendet. Dessen Musikstil kann man am ehesten der “Minimal Music” zuordnen.

Pierre Bourdieu schreibt über symbolische Gewalt und meint damit nicht-physische Gewalt. Dabei kann diese symbolische Gewalt noch schwerer wiegen, weil sie zeitlich unbegrenzt ist. Laut Bourdieu würden gewalttätige gesellschaftliche Strukturen sowohl durch die Herrschenden als auch durch die Beherrschten reproduziert und in der Folge gefestigt werden. In unserer Runde diskutiert haben Carlotta Rölleke, Johanna Hofmann, […]

Heinrich Popitz befasst sich mit Phänomenen von Gewalt. Speziell diskutiert er die Grenzen personeller Gewalt. Diskutiert wurde außerdem über den Zusammenhang von Nationalstaatlichkeit, System und Gewalt. Teilnehmer*innen der Runde waren Johanna Hofmann, Yunus Gündüz und Philipp Moser. Textgrundlage: Popitz, Heinrich – Phänomene der Macht, S.111-120.


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