Filmrezension: „The Farewell“

Geschrieben von am 20. Dezember 2019

Als kleines Kind ist die junge Frau Billy  mit ihren Eltern von China in die USA gezogen. Nun lebt sie in New York und ist eine Moderne Frau, die ihre Jugend in vollen Zügen genießt, aber auch chronisch pleite ist. Als sie zu Anfang des Films „The Farewell“ ihre Eltern besucht erfährt sie dass ihre Oma im sterben liegt. Also macht sich die ganze Familie auf nach China zu reisen, um sie noch einmal zu sehen. In chinesicher Tradtion, möchte die Familie die Oma dabei nicht damit belasten, dass sie stirbt. Ärzte und Angehörige verschweigen ihr also die Nachricht. Damit sie also nicht mitbekommt, dass sie Todkrank ist, wird eine Hochzeit Inszeniert. Billies Cousin muss also vorgeben seine Freundin zu heiratet. 

Diese sehr interessante Ausgangslage bildet die Grundlage des Films „The Farewell“ (zu deutsch „Der Abschied“). Und der Film schafft es diese absurde Situation gut aufzuarbeiten. Alle Familienmitglieder leiden unter der Inszenierung und hangeln sich so durch die aufgesetzte Freude. Frohe Momente des Familienzusammentreffen wechseln sich mit verzweifelten Momenten ab. Hinzu kommt ein Soundtrack der das schön unterstreicht. Alles in allem ein echt gelungener ruhiger Film über den Umgang mit den eigenen Gefühlen, gerade vor dem Hintergrund einer anderen Kultur, der für seine ernste Thematik auch durchaus unterhaltsam ist. 

Bild: A24


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