Filmrezension: „303“

Geschrieben von am 20. Juli 2018

Unabhängig voneinander begeben sich Jule und Jan auf die Reise. Als Jan von seiner Mitfahrgelegenheit sitzen gelassen wird, fragt er an der Tankstellen Leute, ob sie ihn mitnehmen können. Jule nimmt ihn schließlich in ihrem alten Wohnmobil (Mercedes 303) mit. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten beginnen sich die beiden immer besser zu verstehen. Anfangs wollte Jan nur bis Köln mitgenommen werden, um von da den Bus nach Bilbao zu nehmen. Doch in Köln angekommen, nimmt Jule ihn doch den ganzen Weg mit. Schließlich möchte sie nach Portugal ihren Freund besuchen.

Jule und Jan sind sehr schöne und glaubhafte Charaktere. Sie reden über Themen, wie Gesellschaftliches Zusammenleben und Beziehungen. Was ist besser Kooperation oder Konkurrenz und warum findet Jan keine langfristige Beziehung? Jule und Jan sind ein Reisepaar, bei dem es Spaß macht zuzuschauen und ab der ersten Begegnung ahnt man: Da könnte mehr passieren. Und während der Reise lernen sie sich richtig kennen, sie streiten auch mal, aber erleben vor allem eine wunderschöne Zeit. Und der Film nimmt einen nicht nur mit auf diese emotionale Reise, sondern auch auf die echte Reise. Man sieht kleine Französische Orte und man ist als Zuschauer selbst beeindruckt, als sie schließlich das Meer erreichen.

Die Geschichte selbst ist zum Teil stark von Zufällen geprägt und die Inszenierung ist ein wenig kitschig. Doch das stört nicht allzu sehr. Der Film möchte einfach schön sein und ist das auch. Er ignoriert schwierige Themen nicht, aber er macht in erster Linie Spaß. Er ist durchaus ein guter Film, aber in erster Linie einfach schön.

Bild: Alamode Film


Weiterlesen

Radio Q

Wir sind der Campus.

Aktueller Song

Titel

Künstler

Aktuelle Sendung

Aktuelle Sendung