Campusnachrichten

  • Gleichberechtigung = Weniger Mint Fächer

    Je weniger Frauen in einem Land benachteiligt werden, desto seltener studieren sie mathematische, naturwissenschaftliche und technische Fächer. Das haben Forscher der Leeds Beckett University und der University of Missouri herausgefunden. Die Annahme, dass durch Chancengleichheit mehr Frauen MINT-Fächer studieren, wurde somit widerlegt. Die Forscher sehen die Ursache dieses Ergebnisses darin, dass Mädchen eine größere Fähigkeit und Vorliebe hätten, zu lesen und sich sprachlich auszudrücken. Die oft schlechten ökonomischen Verhältnisse in Ländern mit großer Benachteiligung von Frauen bringe diese dazu, eher MINT-Fächer zu studieren, da diese oft mehr Sicherheit und höheres Einkommen böten. In Ländern mit sozialer Absicherung und wenig Benachteiligung hingegen würden Frauen eher ihren Neigungen entsprechend studieren.

  • Planung für Rhein-Ruhr-Express

    Bahnreisende im Münsterland sollen erheblich vom geplanten Rhein-Ruhr-Express profitieren. Das meldet der WDR unter Berufung auf den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe. Neben modernen Zügen soll es zu einer Verdichtung des Taktes der Regionalbahnen zwischen Münster und dem Ruhrgebiet kommen. In Zukunft sollen diese Züge im Halbstundentakt statt wie bisher im Stundentakt fahren. In anderen Teilen NRWs sollen sogar 15-Minuten-Takte erreicht werden. Der Planbetrieb des Rhein-Ruhr-Express soll Ende 2018 beginnen.

  • Münster: Umweltpreis 2018

    In Münster wird in diesem Jahr wieder der Umweltpreis verliehen. Vom 1. März bis zum 15. Juli können Teilnehmer ihre Bewerbungen über ein Onlineformular unter  www.umweltpreis-muenster.de einreichen. Der Wettbewerb richtet sich ebenso an Einzelpersonen wie an Vereine, Lehreinrichtungen oder Unternhemen, die sich mit kreativen Projekten für die lokale Uwelt und den Klimaschutz einsetzen. Dabei gibt es Preise im Gesamtwert von 7000 Euro zu gewinnen, Sonderpreise werden in den Kategorien "Kinder- und Jugendpreis" sowie "Nachbarschaften - umweltbewusst und nachhaltig" verliehen. 

  • Größte Unterwasserhöhle der Welt entdeckt

    In Mexiko hat ein Team bestehend aus bayrischen Tauchern die bislang größte Unterwasserhöhle der Welt entdeckt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das verzweigte Höhlensystem erstreckt sich unter der Halbinsel Yucatán über eine Distanz von knapp 350 Kilometern. Wie das mexikanischen Institut für Anthropologie und Geschichte vermutet, könnte die Höhle früher trocken gelegen haben. Mitarbeiter des Instituts suchen deshalb nach Spuren, dass die Mayas das Höhlensystem als Wohnstätte genutzt haben. Robert Schmittner vom Forschungsteam vermutet sogar, dass weitere Höhlen in der näheren Umgebung mit dem verschachtelten System verbunden sein könnten.

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