Campusnachrichten

  • 450 neue Wohnungen im Hafengebiet

    Die Stadt Münster plant die Neubebauung des Hafens. Laut den Westfälischen Nachrichten, begrüßte die Stadt gestern einen neuen städtebaulichen Entwurf für den Bereich der Osmo-Hallen. Demnach sollen in diesem Gebiet 450 neue Wohnungen entstehen sowie ein Hotel, Gastronomie, ein Kindergarten, Büros und mehrere Plätze. Die Pläne werden im Januar neu beraten und der Baubeginn ist vermutlich in zwei Jahren.

     

  • Neue Prorektorin Regina Jucks

    Professor Regina Jucks wird stellvertretende Rektorin für den Bereich Studium und Lehre. Wie die Uni berichtet, stimmten die Mitglieder der Hochschulversammlung gestern dem Vorschlag des Uni-Rektors zu. Die neue Prorektorin möchte sich vor allem mit drei Themen beschäftigen: die fortschreitende Digitalisierung der Hochschule, das Prinzip des forschenden Lernens und eine optimale Vorbereitung der Studierenden auf die Arbeitswelt. Ab dem 1. März löst sie die aktuelle Prorektorin Marianne Ravenstein ab. Rektor Wessels kommentiert: "Ich bin mir sicher: Wir haben eine ideale Kandidatin gefunden." "Sie engagiert sich seit vielen Jahren in vielen Fragen und Angelegenheiten in der Lehre."

     

  • Prähistorische Hundeleinen

    9.000 Jahre alte Höhlenmalereien in der Arabischen Wüste zeigen angeleinte Hunde. Damit sind es die ältesten bekannten Darstellungen von Hunden an der Leine, berichten Forscher vom Max-Planck-Institut. Die insgesamt 1.400 entdeckten Höhlenmalereien zeigen, dass Hunde schon vor einigen tausend Jahren von dem Menschen domestiziert wurden und ihm bei der Jagd halfen. Zusätzlich wurden die Tiere als Hüte- und Spürhunde eingesetzt. Bei den Malereien handelt es sich um realistische Beschreibungen und es werden verschiedene Jagdstrategien sowie der gezielte und kontrollierte Einsatz von Hunden gezeigt. Während der Jagd wurden vor allem junge Hunde angeleint - in vielen Fällen, um sie zu schützen. Die Szenarien zeigen, wie wichtig Hunde für prähistorische Gesellschaften waren und welche Bedeutung ihnen zugemessen wurde.

     

  • AStA muss Sozialversicherungsbeiträge zahlen

    Der AStA bekommt kein Geld für gezahlte Sozialversicherungsbeiträge zurück.  Der Studierendenrat der Uni Münster hat  vor dem Sozialgericht Münster eine Niederlage gegen die deutsche Rentenversicherung erlitten, wie die WN berichtet.
    Die deutsche Rentenversicherung Westfalen hatte eine Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen für den Zeitraum zwischen 2007 und 2009 in Höhe von etwa 68 000 Euro gefordert. Der AStA hatte den Betrag überwiesen, aber dann auf eine Rückzahlung geklagt.  Das Gericht schätze die Referenten und Wahlhelfer als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der Studierendenschaft ein und sie müssten deshalb auch Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und der AStA will Berufung einlegen.

Alle Nachrichten