Campusnachrichten

  • Barfußpfad botanischer Garten

    Im Botanischen Garten der Uni Münster gibt es jetzt einen Barfußpfad. Das bestätigte Herbert Voigt, technischer Leiter des Gartens. Zwei Auszubildende im 3. Lehrjahr hatten den Pfad als Projektarbeit angelegt. Das Ergebnis ist jetzt im Eingangsbereich des Botanischen Gartens zu sehen. Gestern wurde der Barfußpfad offiziell eröffnet.

  • Neues Erdzeitalter

    Auf dem Internationalen Geologischen Kongress in Kapstadt sprach sich eine Mehrheit der Wissenschaftler für den Beginn eines neuen Erdezeitalters aus. Demnach befinden wir uns jetzt im Zeitalter der Menschen - dem Anthropozän. Geologen teilen die Erdgeschichte in verschiedene Epochen ein. Der Einfluss des Menschen auf die Erde sei inzwischen so groß, dass er ein neues Erdzeitalter kennzeichne. Beginn der Epoche soll der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima 1945 sein. Bis der Begriff Anthropozän aber tatsächlich in die geologische Zeitskala aufgenommen werden wird, kann es noch einige Jahre dauern.

  • Wasserknappheit löschte Maya aus

    Wasserknappheit war für das Ende der Maya-Kultur mitverantwortlich. Die Hochkultur in Mittelamerika ist im 9. Jahrhundert rapide zusammengebrochen.
    Laut neuen Erkenntnissen der TU Wien war für den Untergang der Maya eine katastrophale Wasserknappheit verantwortlich. Die Forscher an der TU Wien haben Rechenmodelle entwickelt, mit denen gesellschaftliche und hydrologische Effekte analysiert werden können. Das soll Einblicke in alte Kulturen und auch in unsere eigene Zukunft bringen. Die Wasserwirtschaft ist laut den Forschern eng an den Wohlstand einer Kultur gebunden.

  • Landnutzung wirkt positiv auf Klimawandel

    Vermehrte Landnutzung soll sich positiv auf den Klimawandel auswirken. Forscher der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt haben herausgefunden, dass sich die Geschwindigkeit des Kohlenstoffumsatzes in der Vegetation durch den Einfluss des Menschen verdoppelt hat. Gründe für die verbesserte Situation sind vor allem die steigende landwirtschaftliche Nutzung und vermehrte Waldbau-Projekte. Die Bindung des klimaschädlichen CO2 ist ein wichtiger Bestandteil der Versuche, den Klimawandel abzuschwächen. Um die genauen Auswirkungen auf den Klimawandel feststellen zu können, ist jedoch noch weitere Foschung nötig, so die Uni Klagenfurt.

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