Alle Campusnachrichten

Den Spargelbauern im Münsterland fehlen Arbeitskräfte. Wie der WDR berichtet, benötige man etwa 10% mehr Arbeitskräfte. Grund für den Mangel sei ein wirtschaftlicher Aufschwung in Polen. Dort ist die Arbeitslosigkeit gesunken, so dass viele Polen die Arbeit auf den deutschen Spargelfeldern nicht mehr benötigen. Langfristig müsse man daher die Anbauflächen reduzieren, da die technische Entwicklung von geeigneten Erntemaschinen noch in den Kinderschuhen stecke.

Immer mehr Doktorarbeiten werden mit der Bestnote “Summa Cum Laude” bewertet. Wie bildungsklick.de berichtet, sorgt dies für Kritik. Professor Hans-Peter Klein von der Uni Frankfurt spricht von einer “Noteninflation”. Die Studierenden wären nicht einfach besser geworden, sondern die Hochschulen würden sich mit den Bestnoten rühmen wollen. So wurden in Freiburg in den letzten Jahren 75% der Doktorarbeiten mit Summa Cum Laude bewertet, in Ulm oder Stuttgart nur 10%. Diese Inflation führe zu einem Wertverlust einer Doktorarbeit und schade laut Professor Klein somit allen Absolventen.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie empfiehlt einen Kopfschutz beim Radfahren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Informationsdienstes Wissenschaft hervor. Neben dem bekannten Fahrradhelm gibt es auch den sogenannten Kopfairbag. Dieser wird ähnlich wie ein Schal um den Hals getragen und bläst sich bei einem Aufprall wie ein Integralhelm auf. Der Vorteil gegenüber dem normalen Radhelm ist der zusätzliche Schutz von Gesicht, Kiefer, Nacken und Wirbelsäule.

In Münster gestalten Studierende aus ganz Europa mit Kindern und Jugendlichen gemeinsame Projekte zum Thema “Europa macht Schule”. Das berichtet die Münstersche Zeitung. Koordiniert wird das Programm von Studierenden aus Münster und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, kurz DAAD. Durch das Projekt sollen Schülerinnen und Schüler europäische Austausch-Studierende kennenlernen und sich über Land und Kultur austauschen. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, inwieweit sich Traditionen rund um Ostern von Land zu Land unterscheiden und ob die Zahnfee auch nach Frankreich kommt.

Bei der jährlichen Frühjahrsputzaktion “Sauberes Münster” haben Tausende Freiwillige 32 Tonnen Abfall gesammelt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Münster hervor. Zwischen dem 5. und 11. April wurden Münsters Grünflächen, Parks und Spielplätze von Abfall befreit. Schirmherr der Putzaktion ist Oberbürgermeister Markus Lewe. Dieses Jahr wurden vermehrt große und schwere Sperrgutteile und Elektrogeräte gefunden. Vor allem in den Waldstücken Münsters lagen Ansammlungen von Abfällen, die illegal entsorgt wurden. Dennoch ist die Stadt Münster im Vergleich zu den vorherigen Jahren insgesamt sauberer geworden. Die diesjährige Aktion hat mit über 13.000 Freiwilligen sogar Rekordniveau erreicht. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster beteiligten sich darüber hinaus mit dieser Aktion an dem europaweiten Programm “Let’s clean up Europe“.

Eine Statistik des Landes NRW hat ergeben, dass aktuell rund 34.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Münster leben. Das geht aus einer Statistik des Landes NRW hervor. Dem Statistischen Landesamt IT NRW nach ist ein leichter Rückgang der in Münster lebenden Ausländer zu erkennen. Während landesweit ein Zuwachs von drei Prozent auf 2,5 Millionen Ausländer zu bemerken ist, ist die Zahl in Münster rückläufig. Der größte Anteil der in Münster lebenden Migrantinnen und Migranten kommt aus Syrien und Polen. Das berichtet die Münstersche Zeitung.

In der sogenannten Totenstadt Sakkara in Ägypten, die sich 20 Kilometer südlich von Kairo befindet, wurde nun eine 4000 bis 4500 Jahre alte Grabkammer präsentiert. Gehören soll das gut erhaltene Grab dem hochrangigen Würdenträger Chuwi aus der fünften Dynastie, der vor 4000 Jahren geherrscht haben soll. Archäologen entdeckten die Grabkammer bereits im März, sie wurde aber erst jetzt vom ägyptischen Ministerium für Altertümer der Öffentlichkeit präsentiert.

1838 wurden 272 Sklaven der Georgetown-University in Washington verkauft um so eine finanzielle Lücke zu schließen. Studierende der Universität haben nun über einen Fond abgestimmt, durch den die Nachfahren mit 400.000 US-Dollar entschädigt werden könnten. Die Debatte um Entschädigungen für Nachfahren von Sklaven ist in den USA schon immer sehr aktuell, nicht zuletzt auch durch demokratische Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaftswahl. Die Studierenden hoffen nun, dass sich die Universitätsleitung mit dem Thema auseinandersetzen wird.

Laut dem britischen Nachrichtenmagazin “Guardian” sind die Zahlen der Fake-Unis in Großbritannien immer noch sehr hoch. Sie berufen sich dabei auf Daten der Initiative “Higher Education Degree Datacheck”, kurz HEDD, die 243 betrügerische Organisationen auflistet. Britische Hochschulabschlüsse gelten als renommiert und sind auch international sehr anerkannt. Die Fake-Unis stellen Abschlusszeugnisse gegen hohe Einschreibungsgebühren aus und verdienen auch durch die überteuerten Hotlines Geld. Die Vorsitzende, der 2011 gegründete HEDD, sieht die Schuld auch bei Unternehmen, da diese oft die Abschlüsse der Bewerbenden nicht richtig kontrollieren würden. Über die letzten vier Jahren konnten allerdings 75 dieser Schwindel-Universitäten geschlossen werden.

Die Anmeldephase für Qispos hat heute begonnen. Zwischen dem 15. April und 18. Juni können sich Studierende über die Plattform für Prüfungsleistungen anmelden.

Abmeldungen sind bis zum 2. Juli möglich.

Am Samstag den 13.04. starteten mittags rund 60 Fahrradfahrer am Schlossplatz in Münster, um für eine striktere Umsetzung der Energiewende zu demonstrieren. Auf ihrer Internetseite hatte Greenpeace dazu aufgerufen, das Vorhaben zu unterstützen. Nach der Kundgebung am Schloss ging es für die Teilnehmer über den Ludgeri-Kreisel, weiter Richtung Hafen und schließlich zum Prinzipalmarkt.

Die Organisation setzt sich für bessere Bedingungen für Radfahrer ein, so etwa freundlichere Ampelschaltungen, mehr Sicherheit auf den Radwegen, die kostenlose Mitnahme von Rädern in Bus und Bahn sowie die Durchsetzung autofreier Innenstädte.

Eine der seltensten Wal-Arten der Welt, der Atlantische Nordkaper, pflanzt sich wieder fort, wie das Center for Coastal Studies in Massachusetts berichtet . Nachdem im vergangenen Jahr kein einziges Kalb gesichtet wurde, haben Forscher dieses Jahr schon drei gesehen. Sie schätzen, dass es nur noch etwa 400 der Wale gibt. Die Kälber bringen sie an der Ostküste der USA zur Welt. Im Frühjahr schwimmen sie bis nach Neuengland, um dort Fressen zu finden.

Die NASA hat erstmals im Rahmen einer Studie die Auswirkung eines Weltraumaufenthalts bei nahezu genetisch identischen Menschen durchgeführt. Dabei wurde der eineiigen Zwilling Scott Kelly für ein Jahr zur Internationalen Raumstation entsandt, während sein Bruder Mark am Boden blieb. Die Ergebnisse der Zwillingsstudie: nicht nur Muskeln, Darmflora und Herz-Kreislauf System werden durch den Weltraumaufenthalt beeinflusst. Auch das Immunsystem, die Genaktivität und die Chromosomen-Endstücke verändern sich. Zudem führt die erhöhte Strahlenbelastung des Hin- und Rückfluges vermehrten zu Kopierfehlern bei der Zellteilung. Nicht alle Effekte normalisierten sich wieder nach der Landung.

Deutsche wie britische Studierende, Schülerinnen und Schüler können auch nach dem Brexit weiterhin BaföG beziehen. Das bestätigte das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer Pressemitteilung. BaföG Empfänger sollen nicht unter dem ungeordneten Brexit leiden. Rechtssicherheit und Vertrauensschutz soll an erster Stelle stehen. Auch Auslandsaufenthalte in Großbritannien können fortgeführt werden und werden weiter unterstützt. Ein mit BAföG-Leistungen geförderter Auslandsaufenthalt  wird nach dem Brexit ebenso weiter unterstützt.

Am Samstag spielen die WWU Baskets im Halbfinale der 2. Basketball Bundesliga gegen die wiha Panters Schwenningen. Das gab das Team in einer Pressemeldung bekannt. Die Baskets sind das einzige bisher ungeschlagene Team in den Playoffs. In das morgige Spiel gehen sie mit einer Serie aus 13 Siegen. Das Halbfinale startet am Samstag Abend um 19.30 Uhr.

 



Radio Q

Wir sind der Campus.

Aktueller Song

Titel

Künstler

Aktuelle Sendung

Moebius

00:00 18:00

Aktuelle Sendung

Moebius

00:00 18:00