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In Schottland haben sich Archäologen bei der Beurteilung eines Steinkreises verschätzt – und zwar um mehrere tausend Jahre. Einem Bericht der BBC zufolge ist die Steinformation in der Gemeinde Leochel-Cushnie nur etwa 20 Jahre alt.
Die Forscher beschrieben den Kreis mit einem sogenannten ruhenden Stein als 3500 bis 4500 Jahre alt. Doch der Mann, der die Steinformation errichtet hatte, klärte die Behörde auf: Er hatte sie in den neunziger Jahren gebaut.

Das Universitätsarchiv der Uni Münster schließt vorübergehend. Wie die Uni selbst auf ihrer Homepage bekannt gab, wird der Lesesaal und verschiedene Büros renoviert. Deswegen bleibt das Gebäude am Leonardo-Campus in der Zeit vom 28. Januar bis zum 15. Februar zu. Anfragen können in dieser Zeit dennoch weiterhin an das Archiv gestellt werden. Der erste Öffnungstag nach der Renovierung ist Dienstag, der 19. Februar.

Die Uni Münster muss den britischen Wissenschaftler Ryan Gilmour nicht entlassen. Wie die Uni Münster gegenüber Radio Q bestätigte, hätte der Beamte aufgrund des Brexits eigentlich seinen Posten verlassen müssen. Bisher durften nur EU-Bürger, im Gegensatz zu Nicht-EU-Bürgern, auch ohne deutschen Pass in Deutschland verbeamtet sein. Ein Problem für den Schotten Ryan Gilmour: Er hat nur einen britischen Pass. Kurzfristig hatte die Bundesregierung das Beamtengesetz jedoch geändert. Jetzt darf der Chemiker seinen Job an der Uni Münster behalten. Der Brexit macht auch andere Probleme: Nach einem harten Austritt Großbritanniens könnten für deutsche Erasmus-Studenten hohe Studiengebühren an den dortigen Hochschulen anfallen.

Ein chinesischer Forscher behauptet, dass er weltweit die ersten genveränderten Babys erschaffen hat. Wie Zeit Online berichtet, drohen He Jiankui dafür jetzt ernsthafte Konsequenzen: Bei der Genveränderung der Babys habe der Biophysiker gegen Ethik und Integrität wissenschaftlicher Forschung verstoßen und soll deswegen bestraft werden, so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der Forscher hatte nach eigenen Angaben das Erbgut von, durch künstliche Befruchtung gezeugten, Zwillingsschwestern verändert und behauptet, die Kinder resistent gegen HIV gemacht zu haben. Offen bleibt noch die Frage, gegen welche chinesischen Gesetze He genau verstoßen haben soll.

Mit Beginn des Sommersemesters 2019 ist der Zutritt zum ZiV-Gebäude nur noch während der Servicezeiten möglich. Grund dafür ist die Einstellung des “ZIVintro”-Dienstes, der bisher den Zutritt zum Gebäude auch außerhalb dieser Zeiten ermöglicht hat. “ZIVintro” werde nur noch selten in Anspruch genommen und stehe in keinem Verhältnis mehr zu den Energiekosten und Sicherheitsrisiken, die mit einem dauerhaften Gebäudezugang einhergehen, so das ZIV auf seiner Homepage. Ab dem 1. April ist der Zutritt zum Gebäude in der Einsteinstraße dann nur noch von 8:00 bis 18:30 Uhr möglich.

Forscher der HU Berlin veröffentlichten eine Studie zur Bildung von Urteilen über andere Menschen. Federführend war die Psychologin Rasha Abdel-Rahman. Laut Abdel-Rahman fallen Urteile über andere Menschen auch dann relativ hart aus, wenn die Informationslage eher dürftig ist. Die Studie gibt Hinweise darauf, weshalb Hörensagen und üble Nachrede gut im Gedächtnis bleiben. Möglicherweise hatte diese schnelle Urteilsbildung in der Evolution des Menschen Vorteile gegenüber langwierigem Abwägen von Fakten.

Das StuPa hat in seiner gestrigen Sitzung erneut bekräftigt, dass das alte Finanzamt zukünftig als Wohnraum für Studierende genutzt werden soll. Dazu hat das StuPa eine Pressemitteilung rausgegeben. Dieser lässt sich entnehmen, dass die studentischen Bestrebungen in dieser Hinsicht von den verantwortlichen Stellen ignoriert werden. Das StuPa hatte bereits am 17.09.2018 einstimmig beschlossen, dass sich die Studierendenschaft in den relevanten Gremien für die Nutzung des Finanzamts als Wohnraum einsetzen soll.

Das jährlich stattfindende JUWI-Fest, welches von den Fakultäten Jura und Wirtschaftswissenschaften organisiert wird, steht weiterhin auf der Kippe. Das berichten die Westfälischen Nachrichten. Nach Gesprächen zwischen der organisierenden Juwifest GmbH und der Uni, besteht weiter Unklarheit darüber, ob es im Sommersemester eine Fortsetzung des Festivals geben wird. Unter den gegeben Umständen könne das Open-Air-Konzert nicht mehr genehmigt werden. Grund für das mögliche Ende des Festivals ist der Lärm. Nach dem letzten JUWI-Fest im Sommer, gab es erneut massive Beschwerden der Anwohner. Das JuWi-Fest findet seit 44 Jahren jeden Sommer statt. Bisher wurde auf den Aa-Wiesen am Juridicum gefeiert.

Münsters Sportler des Jahres 2018 stehen fest.  Gestern wurden in den vier Kategorien “Mannschaft”, “Einzelsportler” (männlich und weiblich), sowie “Junioren” diejenigen Münsterraner ausgezeichnet, die durch herausragenden Einsatz im Sport die Leser der Westfälischen Nachrichten überzeugen konnten. Ausgezeichnet wurden bei der WN-Gala im GOP-Variete Theater unter anderem Vielseitigkeitsreiterin Imgrid Klimke und Preußen-Fußballer Max Schulze Niehues jeweils als beste Sportler ihres Geschlechts. Beste Mannschaft des Jahres wurden die WWU-Baskets, die vergangenes Jahr in die 2. Basketball-Bundesliga aufsteigen konnten. Bester Junior-Sportler wurde Luisa Keller des USC-Münster. Sportinteressierte konnten bis zum 13.01. aus den Nominierten wählen.

In einer Studie der Universität der Bundeswehr München haben Professor Philipp Rauschnabel und Erna Herzfeldt die Verwendung von Hashtags untersucht. Das meldet die Universität per Pressemitteilung. Demnach geht die Bedeutung von Hashtags für Kommunikation in sozialen Medien weit über die einfache Strukturierung von Inhalten hinaus. Die Forscher identifizierten zehn verschiedene Motivationen für die Verwendung von Hashtags. Neben der Organisation von Inhalten dienen diese laut der Studie unter anderem auch zur Beteiligung an Trends und der Vernetzung mit Gleichgesinnten.

Es besteht Hoffnung für das JuWi-Fest. Wie die WN am Dienstagmorgen berichtet, gingen Verhandlungen zwischen der Universität und den Fachschaften Jura und Wirtschaft positiv aus. Somit könnte das JuWi-Fest entgegen der Meldungen aus dem Herbst im Sommersemester 2019 doch stattfinden. Dazu müssten dieses Jahr die Vorgaben des Ordnungsamts bezüglich Lärmschutz eingehalten werden. Über die genauen Bedingungen schweigen sich Fachschaften und JuWi-Fest GmbH aus. Das JuWi-Fest zog 2018 erneut Beschwerden wegen großer Lärmbelästigung auf sich und sollte deshalb nach 44 Jahren keine Genehmigung mehr erhalten.

Das münsteraner Start-up „Refined Laser Systems“ hat den Gründergeist Wettbewerb des regionalen Verbundprojekts “Gründergeist@Münsterland” gewonnen. Das gibt die Münsterland e. V. in einer Pressemitteilung bekannt. Das Team um Dr. Max Brinkmann, Dr. Tim Hellwig, Dr. Eva Döpker und Christoph Seidenstücker hat den besten Businessplan für ihr Start-Up vorgelegt und erhält dafür 10.000 Euro Preisgeld. Das Start-Up hat ein innovatives Lasersystem entwickelt, das vor allem im medizinischen Bereich von Bedeutung sein wird.

Am Aasee wurden in der vergangenen Woche einzelne Sträucher unsachgemäß zurückgeschnitten, das gibt die Stadt Münster heute in einer Pressemitteilung bekannt. In Höhe der Annette-Allee wurden, laut dem Grünflächenflächenamt, Strauch-Rosskastanien, Hainbuchen und Kupferfelsenbirnen nachhaltig geschädigt. Der entstandende Schaden beläuft sich auf Rund 3000 Euro. Die Stadt hat eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Hinweise zum Vorfall gehen an Matthias Selle, unter selle@stadt-muenster.de, vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Das Universitätsarchiv der Uni Münster ist vorübergehend vom 28. Januar bis zum 15. Februar geschlossen. Der Grund für die vorübergehnede Schließung sind Renovierungsarbeiten im Lesesaal und in einigen Büros. Das teilt die Uni in einer Pressemitteilung mit. Ab Dienstag den 19. Februar ist das Archiv wieder geöffnet. Anfragen an das Archiv sind wie gewohnt auch während der vorübergehenden Schließung möglich. 

Nur eine kleine Veränderung des Erbgutes kann die vermeintlich soziale Bienen zu gefährlichen Parasiten werden lassen. Forscher der Martin-Luther-Universität in Halle haben die genetischen Grundlagen dafür kenntlich gemacht, das berichtet der Informationsdienst Wissenschaft.
Die halleschen Forscher verglichen das Erbgut von den verschiedenen Kapbienen.  Sie entdeckten eine winzig kleine Variation im Gencode, der die friedlichen Bienen zu gefährlichen Parasiten mutieren lässt.
Bei der südafrikanischen Kapbiene sind auch Arbeiterbienen dazu in der Lage, weibliche Nachkommen zu zeugen. Diese falschen Bienenköniginnen können dann mit ihrem Nachwuchs verwandte Bienenvölker angreifen und deren Stock letztlich zu übernehmen.

 



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