“Wir machen, was wir machen und das mit Überzeugung.” – Ein Interview mit Blackout Problems

Geschrieben von am 2022-04-26

Blackout Problems – eine Band, die fast schon zu den alten Hasen im Musikgeschäft zählen könnte. Immerhin feiert Blackout Problems in diesem Jahr zehnjähriges Bandjubiläum und hatte sich durch hunderte Auftritte jedes Jahr einen Namen als aufputschender Live-Gigant in der Alternative Szene gemacht. Doch dann kam Corona. Wie die Band mit diesem Einschnitt umgegangen ist, warum sie sich auch gerne mal politisch äußern und wie es in neuer Konstellation mit einem neuen Schlagzeuger in Zukunft weitergeht, erzählt der Sänger Mario Radetzky im Radio Q Interview mit Franziska Specker und Moritz Meyer. 

Mario Radetzky ist Gitarrist und Frontsänger der Band Blackout Problems.

Endlich wieder Live spielen! Auf einer Skala von 1 bis 10, wie viel Bock habt ihr?

12! (lacht). Der Bock wird ein bisschen getrübt, weil jetzt gerade so eine komische Lage im Land ist. Der “Freedom Day” und das Gefühl “Wir haben die Pandemie überstanden” ist nicht so richtig durchgedrungen aufgrund der hohen Fallzahlen zur Zeit. Da fühlt man sich irgendwie ein bisschen strange. Aber auf der anderen Seite sind jetzt zwei Jahre hinter uns, die wirklich die schwierigsten waren, die wir als Band erlebt haben. Wir fühlen jetzt, wie gestern zum Beispiel auf der Bühne in Karlsruhe, dass alle Bock haben. Da entsteht eine Magie, die einfach unbeschreiblich ist. Das macht natürlich richtig Bock. 

War das Konzert in Karlsruhe gestern dann euer erstes Konzert dieses Jahr als Fortsetzung der abgesagten Tour für euer letztes Album “Dark”?

Genau, das haben wir letztes Jahr gebucht und dachten im August/September/Oktober: “Hey, das wird alles super!” Aber dann kam diese 4. Welle wie so eine riesen Klatsche und  dann wurde es nochmal richtig zäh. Für uns war es deshalb das erste Konzert, das wir mitgenommen haben. Aber wir haben noch sehr viele Konzerte im Petto, die bis jetzt noch nicht veröffentlicht sind. Wir werden tatsächlich noch einmal quer Deutschland abgrasen. Wir werden durch Österreich, die Schweiz, England und Frankreich reisen – wir werden viel spielen!

Sehr cool. Da darf man ja gespannt sein. Aber war das erste Konzert gestern vom Gefühl her wieder wie die Konzerte vor Corona?

Es kam tatsächlich sehr nah dran an “wie vor Corona”. Gestern in Karlsruhe in dem Tollhaus, wo wir gespielt haben, waren wir vor drei Jahren schon mal. Und ich muss sagen: Gestern war es tatsächlich um einiges besser. Man hat sich an die Leute, die mit Maske da stehen, auch schon gewöhnt und es war explosiv. Innerhalb der ersten 30 Sekunden habe ich gemerkt: Hier passiert gerade etwas sehr sehr Spezielles. Und dann genießt man es einfach und vergisst auch wirklich für einen Moment, dass es so etwas wie eine Pandemie gibt. 

Und unterscheidet sich dieses Gefühl bei eigenen Konzerten vom Gefühl, wenn man auf “fremden” Festivals wie hier heute auf dem Popsalon Festival in Osnabrück spielt?

Ja, es kommt immer auf das Festival an. Wir sind alle Menschen, die Musik machen und keine Maschinen sind. Mal hat man einen besseren, mal hat man einen schlechteren Tag. Aber es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man in einem Club steht und dort sind ein paar hundert Leute, die die Texte mitsingen können. Das gibt so viel zurück, was wir in den letzten Jahren vermisst haben. Aber wir sind heute auf einem Festival – wer weiß, wie es da ist. Das kann auch manchmal richtig verrückt sein. Wir haben schon Festivalerlebnisse gehabt, bei denen wir uns wirklich die Augen reiben mussten und uns gefragt haben, wie wir das verdient haben, dass wir heute hier stehen dürfen. Wir genießen es also einfach und nehmen alles mit, was geht.  Außerdem finde ich es toll auf Festivals andere Bands kennenzulernen und sich ein bisschen zu sozialisieren, nachdem man sich die letzten zwei Jahre so desozialisiert hat. 

Apropos Desozialisieren. Ihr habt euer letztes Album “Dark” ja auch mitten in der Pandemie veröffentlicht. Sind die jetzigen Konzerte dann auch das erste Feedback für das neue Album, dass ihr ganz klassisch in Konzert-Manier bekommt?

Nein, wir haben letztes Jahr tatsächlich 15 Konzerte spielen können. Dort haben wir schon Feedback bekommen. Wir haben aber noch keine wirklich eigene Tour zu dem jetzigen Album gemacht und die folgt jetzt dieses Jahr. Parallel wollen wir aber auch schon anfangen neue Sachen zu machen. Das überschneidet sich jetzt alles ein bisschen und es ist alles ein wenig ungewohnt. Es ist nicht so wie früher, wenn man ein Album macht und dann damit direkt auf Tour geht. Wir haben gelernt, flexibel zu werden und flexibel zu denken. Das Feedback, das wir jetzt bekommen, ist sehr sehr gut und es tut auch sehr gut. Weil wir das Album in der Pandemie einfach so in den Internet-Äther geschossen haben und da kam schon Feedback. Aber das Internet ist auch schnelllebig und es ist auch schnell wieder weg aus den Köpfen. Auf einem Konzert merkt man dann, dass dieser Moment des Songspielens und des Feedback-Bekommens, immer wieder aufs Neue auflebt und das tut sehr gut. 

Jetzt ist die Veröffentlichung von “Dark” auch schon über ein Jahr her. Fühlt sich die Botschaften der Songs für euch überhaupt noch aktuell und präsent an?

Ja, schon. Sowohl die politischen, als auch die persönlichen Texte haben nicht an Bedeutung und auch nicht an Aktualität verloren. Themen, über die wir sprechen, waren vor einem Jahr wichtig und sind es jetzt immer noch. Die Bedeutung eines Songs passt sich dem an, was in der Realität gerade so passiert. Das nehmen wir direkt mit. Ich denke auch, die Songs werden noch eine Weile aktuell bleiben. Teilweise leider auch, weil wir natürlich nicht nur über die kunterbunte Seite des Lebens singen. Aber so ist es halt. 

Ja, neben den politischen Botschaften des letzten Albums, haben wir auch gesehen, dass ihr auf Instagram zum Beispiel auf Spendenmöglichkeiten für die Ukraine aufmerksam macht und darüber informiert. Seht ihr euch selbst auch aktiv in der Verantwortung als Musiker eure Reichweite zu nutzen?

Gute Frage. Ich sehe es schon so. Es gibt kein Muss, aber ich weiß auch, dass sich viele Leute von Menschen mit einer größeren Reichweite wünschen, dass sie zu bestimmten Themen Stellung beziehen. Und bei uns ist es so: Wenn wir denken, dass man Leuten etwas mitgeben kann, beziehen wir Stellung. Aber wir haben da keine Regel und wir wollen uns da auch keine Maximen setzen, dass wir etwas Bestimmtes machen müssen. Der Grund, warum ich über Hilfen für die Ukraine informiert habe, war, dass ich selbst nach Möglichkeiten Ausschau gehalten habe, wie ich helfen kann. Ich dachte, dass es vielleicht andere gibt, denen es genauso geht. Das war etwas, das ich teilen und wozu ich andere Leute inspirieren wollte. Aber ich wollte nicht zeigen: “Hey, schaut mich an! Ich helfe hier!” Dieser Grad ist immer sehr schmal. Genau wie die Frage, was man jetzt ins Internet stellt. Stellt man dort etwas rein, um sich selbst zu profilieren oder veröffentlicht man etwas, um andere Leute auf eine Idee zu bringen. Ich hoffe, dass die Message rübergekommen ist, dass es mir nicht darum ging zu sagen: “Schaut mal was wir alles tolles so machen”, sondern eher: “Schaut mal, was ihr machen könnt, das ist gar nicht so schwierig.” Und vielleicht steckt man damit jemanden an ohne dem zu sagen, dass er muss. 

Wir möchten auch gar nicht einzig und allein über das letzte Album reden. Insbesondere weil ihr ja schon angeteasert habt, dass ihr schon wieder am Songs schreiben seid. Könnt ihr da schon etwas zu verraten?

Ja, eines der schönsten Teile in einer Band zu sein ist es, dass man Songs schreiben, sich kreativ ausdrücken und Dinge, die einen bewegen, in Songs packen kann. Damit haben wir angefangen und wir sind jetzt gerade in der Findungsphase. Ich kann noch nicht allzuviel verraten und ich will es auch noch nicht, weil ich es ganz gerne mag, wenn ein bisschen Mystik herrscht. Hin und wieder stellen wir mal so kleine Sachen ins Internet, aber wir arbeiten schon sehr viel im Verborgenen im stillen Kämmerlein. Das wollen wir allerdings auch ein wenig ändern und versuchen alle über Social Media daran teilhaben lassen. Unser Gitarrist Mo ist zum Beispiel gerade der Spion der Band und stellt immer wieder eine GoPro in den unglaublichsten Momenten auf. Bei denen wir beispielsweise auch tolle Momente haben, bei denen wir aber auch mal diskutieren, streiten oder ewig lang nach dem richtigen Sound suchen. Mo will jetzt außerdem anfangen kleine Episoden davon ins Internet zu stellen. Dann kann man vielleicht die ersten Vorboten der neuen Songs sehen . Aber ich kann euch jetzt im Moment noch nicht sagen, wie es am Ende wird, weil tatsächlich noch nichts fertig ist.

Okay, aber das ist ja ein kleiner Sneak Peek. Genau diese extra Mühe, die ihr euch gebt – zum Beispiel bei aufwändigen Musikvideos oder der Dokumentation zur letzten Album-Entstehung – macht ihr das aus eigenem künstlerischen Anspruch heraus und bewusst als Gegenpol zur schnelllebigen Spotify-Kultur?

Ja, wir machen sehr viel einfach aus Motivation und aus der Lust an der Sache. Außerdem auch weil wir einfach inspiriert sind etwas zu tun. Manchmal funktionieren diese Dinge besser, manchmal funktionieren sie schlechter. Es ist zum Beispiel so, dass ganz viele Menschen die “Dark Days” Doku noch nicht gesehen haben, denen diese vielleicht gefallen könnte. Aber ich gucke da nicht so viel auf Zahlen. Wenn wir Bock haben etwas zu machen, dann machen wir das. Wann man eine Band hat und Musik macht, sollte man so Dinge wie Kosten-Nutzen-Faktor und Wirtschaftlichkeit oder Ähnliches gerne mal wegschieben, weil es um etwas anderes geht. Es geht darum, etwas zu erschaffen. Ein Gefühl zu erschaffen und einen Vibe zu kreieren – ein Werk zu kreieren. Ob dies am Ende in dieser schnelllebigen Internet-Zeit zu den Leuten durchdringt, haben wir nicht in der Hand. Das können wir überhaupt nicht entscheiden. Wir sind immer noch eine Untergrund-Band. Wir schlängeln uns so durch und sammeln hier Hörer*innen und dort, aber bei uns hat es noch nicht diesen großen Knall gegeben, wie es bei manchen anderen  passiert ist. Das ist uns aber eigentlich ziemlich egal. Wir machen, was wir machen und wollen uns da nicht reinreden lassen und verbiegen oder uns an das schnelllebige Internet anpassen. Wir machen, was wir machen und das mit Überzeugung. Und dann ist es am Ende viel wichtiger und wertiger als wenn wir versuchen würden uns in irgendeine Schablone reinzupressen. 

Es geht darum, etwas zu erschaffen. Ein Gefühl zu erschaffen und einen Vibe zu kreieren – ein Werk zu kreieren.

Mario Radetzky

Spotify ist ja jetzt auch angesprochen. Es ist ja bekannt, dass die Bezahlung per Stream nicht gerade optimal ist. Wie macht ihr euch davon unabhängig und wie war gerade die Corona-Zeit als hauptberufliche Künstler für euch?

Es war tatsächlich schwer. Wir waren kurz davor unseren Proberaum zu verlieren als letztes Gut, was wir noch so hatten. Das muss man sich mal vorstellen, alleine der Raum, in dem wir üben können, war gefährdet. Wir sind jetzt keine Band, die groß genug ist, um zu sagen: “Ja, dann machen wir halt jetzt zwei Jahre mal Pause und machen mal nichts”. Es hat sich einfach jeder von uns umgeschaut und anderweitig versucht den Kühlschrank zu füllen und mit Nebenjobs Geld zu verdienen. Das hat auch schöne Türen geöffnet. Ich habe zum Beispiel angefangen, viel zu produzieren, wofür ich vorher wegen über hundert Konzerte im Jahr gar keine Zeit hatte. Es waren dennoch brutale Jahre. Ich kann es nicht in Worte fassen, was mir da gefehlt hat in den letzten Jahren. Und wie schlecht es einem teilweise auch psychisch geht, weil man ja wirklich in manchen Momenten das Gefühl hat, man ist für nichts mehr gut. Man hat sich so eine eigene Realität gebaut, in der man auf Tour geht und Musik spielt und in dem normalen Leben hat man überhaupt nichts verloren und findet sich nicht zurecht. Es war bei mir nach eineinhalb Jahren Pandemie so ein krasser Schlag ins Gesicht. Jetzt versuchen wir diese blauen Flecken wieder abzuschütteln, aber wollen auch niemanden damit  auf die Nerven gehen und uns die ganze Zeit als Opfer darstellen, sondern eher sagen: “Dass wir es jetzt wieder machen dürfen, zeigt uns, dass wir es noch mehr genießen können.” Denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir in Deutschland oder in anderen Ländern rumfahren und uns auf die Bühne stellen und unsere Lieder spielen, die wir in unserem kleinen Kämmerchen geschrieben haben und dass wir Leute vor der Bühne haben, die zurück singen.

Es gab in eurer Band auch eine große Veränderung. Und zwar hat Michi die Band verlassen und habt ihr euch mit Marius einen neuen Schlagzeuger ins Boot geholt. Es klang in eurer Ankündigung so, als wusstet ihr direkt, dass ihr euch Marius dazuholt. Wieso war es so klar, dass er es wird?

Ja, gute Frage. Da gab’s keine Diskussion (lacht). Es war einfach: “Hey, wenn wir jetzt jemand anderes ans Schlagzeug setzen, wen setzen wir dahin?” und dann haben wir alle gesagt: “Ja, der Marius!”. Wir waren früher einfach große “Heisskalt” Fans und sind es immer noch. “Heißkalt” war einer der ersten Bands, die uns auf Tour 2014 mitgenommen hat und die haben uns einfach Türen eröffnet und uns unser erstes Publikum geschenkt. Das haben wir nie vergessen. Wir haben dort sehr sehr viel gelernt und Kontakt gehalten und uns immer wieder über die Jahre gesehen. Und Marius kam auch immer, wenn wir in Stuttgart gespielt haben, auf die Konzerte. Da hat sich der Griff zum Hörer einfach total natürlich angefühlt. Und es war auch von Marius Seite kein großes Bedenken dabei. Er hat sofort: “Ja, ok.” gesagt. Dann saßen wir zwei Wochen später zusammen im Proberaum und er hat in Lichtgeschwindigkeit über 20 Songs gelernt. Und jetzt stehen wir zusammen auf der Bühne. Es war gestern unsere Premiere und es war wirklich ein sehr sehr gutes Gefühl. Er wurde auch sehr gut aufgenommen vom Publikum, was uns freut. Weil die Leute auch sehen, dass wir nicht einfach irgendjemanden genommen, sondern jemanden, den wir seit Jahren kennen, zu dem es eine Verbindung gibt und der das Gefühl, was wir repräsentieren wollen, einfach auf die Bühne bringt. 

Glaubt ihr denn, dass sich euer Stil in neuer Konstellation ändern wird?

Ne, das glaube ich nicht. Ich glaube auf jeden Fall, dass uns jede neue Platte dazu bringt, dass wir uns weiterentwickeln. Aber tatsächlich sind wir jetzt an einem Punkt, wo wir auch auf die vergangenen Alben “Holy”, “Kaos” und “Dark” zurückblicken und sagen können: “Cool, was wir da geschafft haben und jetzt wollen wir darauf aufbauen!” Früher wollten wir immer, wenn wir ein Album fertig geschrieben und ein neues angefangen haben, einen krassen Cut machen und was ganz Neues beginnen. Jetzt ist es anders. Im Juni gibt es uns seit zehn Jahren und wir können jetzt zurückblicken auf die letzten drei Alben und können sagen: “Wir bedienen uns an dem allen und setzen noch einen drauf und haben noch neue Ideen und neue Inspirationen.” Das wird sich nicht ändern. Da wird eine neue Person am Schlagzeug eher positiven, schönen Wind reinbringen. Und das tut es auch jetzt schon. Es wird auf jeden Fall sehr sehr spannend. Wir werden noch diesen Monat das erste Mal zusammen aufnehmen und ins Studio gehen. Mal gucken, wie das so funktioniert (lächelt).

Habt ihr denn auch etwas Besonderes zum Bandjubiläum geplant?

Wir haben uns noch gar nicht so viele Gedanken gemacht. Wir wollten eigentlich schon länger anfangen uns darüber Gedanken zu machen, aber dann ist auf einmal alles durchgewirbelt worden wegen der Pandemie und dem Ausstieg. Dann standen wir erstmal vor so einem riesigen Scherbenhaufen und wussten nicht, was wir jetzt eigentlich machen sollen. Wir werden vielleicht noch eine gute Idee finden, aber jetzt steht unser Fokus erstmal darauf, dass wir weitermachen und neue Songs schreiben wollen. Also mal gucken. Irgendwo werden wir noch eine gute Idee haben.

Also Augen und Ohren offenhalten.

Das sowieso immer (lacht). Immer folgen, überall wo es geht. Es wird auf jeden Fall noch etwas kommen und da sind noch ein paar gute Überraschungen in der Hinterhand.

Ok, sehr gut. Es bleibt spannend. Aber eine abschließende Frage habe wir noch. Wenn ihr euch als Band eine einzige Sache für dieses Jahr 2022 wünschen könntet – was wäre es?

Dass der Krieg aufhört. Punkt. Da gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen. Das ist so unglaublich scheiße, was gerade passiert. Natürlich kann ich es nicht verstehen, warum so etwas passiert. Ich wünsche mir nur für alle Menschen, die gerade auf der Flucht sind, dass es ihnen gut geht, dass sie gut aufgenommen werden und dass auch Menschen in Deutschland offene Arme und offene Köpfe haben für diese Menschen. Dass man ihnen weiterhilft, Hilfsbereitschaft zeigt und dass man auch checkt, dass nicht alle Russinnen und Russen dafür verantwortlich gemacht werden sollten und dass vor allem jetzt kein Rassismus Russen gegenüber herrschen sollte. Sondern, dass man da ganz klar differenziert. Da sitzt einer an der Macht, der seine Macht dermaßen missbraucht und das sollte ganz ganz dringend unterbunden werden. Wir sollten das ganz dringend nicht weiter fördern, mit keinem Geld, mit keinen Waffen. Das ist absoluter Wahnsinn, was da passiert. Und wenn wir uns eines wünschen könnten, wäre es, dass es aufhört.


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