Filmrezension: „Gegen den Strom“

Geschrieben von am 14. Dezember 2018

„Gegen den Strom“ ist eine Komödie über eine fiktive Umweltaktivistin in Island. Sie heißt Halla und ist mit Pfeil und Bogen unterwegs, um Stromtrassen zu sabotieren. Sie kämpft gegen das Aluminiumwerk in ihrem Ort  und die Umweltzerstörung weltweit. Neben ihrem Leben als radikale Umweltaktivistin ist sie dann eigentlich noch Chorleiterin in ihrem Heimatort.

Der Film spielt mit diesem absurden Gegensatz und dieser etwas rücksichtslosen aber starken Frau.  Sie ist eine ziemlich spannende Figur, wie  sie einfach gegen alles und jeden kämpft.  Ihr Kampf hat aber auch etwas absurdes und der Film zelebriert das auch. Der Film hat dabei diesen speziellen skandinavischen Humor. Das beste Beispiel dafür ist die Musik. Die wird nämlich nicht bloß aus dem Hintergrund eingespielt, sondern die drei Musiker sitzen einfach mitten im Bild und spielen den Soundtrack. Sie sind dabei nicht in die Handlung eingebunden, sonder nur für den Zuschauer sichtbar.

Hellas Kampf als Umweltaktivistin und die Inszenierung sind einfach urkomisch, aber der Film verliert seinen roten Faden in der Handlung gegen Ende hin, weshalb ich ihn nur eingeschränkt empfehlen kann.


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