Filmrezension: „Sauvage“

Geschrieben von am 30. November 2018

„Sauvage“ heißt aus dem Französichen übersetzt  “wild” und ist der Name eines Filmes über den 22 jährigen Stricher Leó. Dieser hat keinen festen Wohnsitz und schläft bei den Typen, die ihn bezahlen, oder auf der Straße. Ansonsten lässt er sich durch die Nächte mit Parties und Drogen treiben. Leó möchte ungebunden sein und ist so, mit der Art wie er lebt, irgendwie glücklich. Auch wenn er immer wieder krank ist und auch von seinen Freiern zum Teil schlecht behandelt wird. Man merkt Leó aber an, dass er sich nach jemandem sehnt, der ihn liebt.

Leó ist eine sehr verletzliche Figur und der Film nimmt sich dafür sehr viel Zeit. Er ist alles andere als perfekt, aber in jedem Fall sehr natürlich, was auch für die anderen Figuren im Film gilt.Man fühlt und leidet mit ihm mit und hofft, dass er jemanden findet, der ihn liebt. Das liegt auch daran, dass Leó unglaublich gut von Félix Maritaud gespielt wird. Am Ende schafft der Film leider keinen komplett runden Abschluss, ist aber ansonsten ein sehr starker kleiner Film und ein absoluter Geheimtipp.


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