Filmrezension: „Lady Bird“

Geschrieben von am 21. April 2018

„Lady Bird“ ist nicht nur der Name des Films, sondern ist auch jener Name, den sich die 17-Jährige Protagonistin Christine McPerson selbst gegeben hat. Sie ist eigenwillig und ziemlich forsch. Dabei etwas rücksichtslos, aber eben ein Teenager. Damit ist „Lady Bird“ zwar im Kern ein amerikanischer Teenie-Film aber ein ganz besonderer. Der Film hat den Blick für das alltäglich und beschreibt es mit trochenem Humor.  Er ist aber auch keine reine Komödie und zeigt auch die Probleme des Erwachsenwerdens. Dabei ist „Lady Bird“ niemals bitter, sondern eher ironisch gebrochen und ins positive gewendet.

Vor allem das Zusammenspiel zwischen Protagonistin Lady Bird genannt und ihrer Mutter ist großartig. Eine ehrliche Liebe zueinander und doch fliegen immer wieder die Fetzen. Es gibt Szenen in denen die Beiden sich kaum näher sein könnten und kurze Zeit später reden sie nicht mehr miteinander. Die Beziehung wird toll von Saoirse Ronan und Laurie Metcalf gespielt. Beide waren für ihre Rolle für den Oscar nominiert.

„Lady Bird“ ist ein sehr Film, der das Leben mit seinen Macken feiert. Es läuft vieles nicht  nach dem Plan der Teenagerin Lady Bird, aber auch ihr Plan wirkt auf den Zuschauer nicht immer sinnvoll. Sie rennt gegen Wände. Aber all diesen Themen begegnet der Film mit der Einstellung: So ist das Leben und es ist auch gut so. Nicht kitschig aber, aber dem Leben mit all seinen Macken zugewandt. Ein absolut empfehlenswerter Film.

Bild: Universal


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