Filmrezension: „Lady Macbeth“

Geschrieben von am 2. November 2017

England, das 19. Jahrhundert. Kathrin wird an einen älteren Mann verheiratet. Sie wird damit zur Gefangene am Hofe ihres Ehemanns. Kathrin ist die Protagonistin des Kostümfilms „Lady Macbeth“.  Es beginnt für sie ein langweiliges und ermüdendes Leben. 

Als ihr Mann und ihr Schwiegervater für eine Weile von Zuhause weg sind, genießt sie ihre neue Freiheit. Diese hatten ihr verboten raus in die Natur zu gehen. Nun kann sie genau das tun. In dieser Zeit beginnt sie außerdem eine Affäre mit dem Stallburschen Sebastian. Diese versuchen beide mit zunehmender Dauer immer weniger geheim zu halten. Als Kathrins Schwiegervater von der Affäre Wind bekommt beginnt sie mit Morden ihr neu gewonnenes Leben zu verteidigen. 

Eine fiese Geschichte. Man kann die Protagonistin zwar im Ansatz verstehen, aber die Ausführung schockt.  Dadurch fehlt der Verfilmung der gleichnamigen Novelle von Nikolai Leskow allerdings auch die Identifikationsfigur. Schließlich neigt die Protagonistin Kathrien nur bedingt dazu.  Wem es aber reicht eine schön abgründige Figur zu sehen, kann in dem Film von William Oldroyd durchaus auf seine Kosten kommen.

Bild: Koch Media


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