Filmrezension: „Maggies Plan“

Geschrieben von am 5. November 2015

Manche Paare haben es schwer, ein Kind zu bekommen. Für Maggie (Greta Gerwig), 30, New – Yorker Freelancerin und Single ist das nicht das Problem. Wann das Kind selbst gezeugt werden soll, weiß sie auch schon – dafür hat sie schon den perfekten Plan. Was ihr hingegen fehlt? Eben der Vater des geplanten Kindes.
Nach sauberem Muster sucht die chaotisch, sympatische Maggie ihn aus. Am Besten soll er gute Gene haben und sich später nicht in die Erziehung einmischen wollen. Bald findet sich schon ein geeigneten Samenspender, der schüchterne Gurkenfabrikant Guy (Travis Fimmel). Guy, ein einfacher Typ (englisch: guy) eben, steht als bloßer Bechersamenspender zur Verfügung, obwohl er Maggie eigentlich reichlich attraktiv findet und den herkömmlichen Geschlechtsakt vorschlägt. Maggie lehnt dieses Angebot jedoch ab. Während der häuslichen Befruchtung, die Maggie in der Badewanne vollziehen will, taucht plötzlich der Universitätslehrer John (Ethan Hawke) auf und sie schlafen miteinander. John kennt sie schon seit einigen Wochen. Sie sind sich über Johns neues Buchmanuskript näher gekommen. Für Maggie verlässt John sogar seine Familie und seine heißblütige Frau Georgette (Julianne Moore) und schenkt Maggie das Kind, dass sie sich wünscht.
Zu viel gespoilert? Nicht ganz, denn das war erst der Anfang. Bald hat Maggie einen neuen Plan.

Während man am Anfang wirklich denkt, die Geschichte sei zu vorhersehbar, wird noch mächtig überrascht, wie sich die Geschichte im Film hin und her biegt. Der Film ist herrlich komisch und sorgt für viele Lacher. Trotzdem fragt man sich hin und wieder wer sich eine solche fast schon unglaubwürdige Story ausdenkt und wohin das alles noch führen soll. Etwas langatmig aber mit tollem Ende und einer genialen Julianne Moore.


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