Alle Campusnachrichten

Auslöser für die Warnung der Kreisjägerschaft Düsseldorf ist der Tod eines Hasen In Heiligenhaus bei Düsseldorf. Die Hasenpest ist eine ansteckende Erkrankung, die bei Nagetieren, Hasen und Kaninchen in freier Wildbahn auftreten kann. Eine Übertragung auf den Menschen ist beispielsweise durch direkten Hautkontakt möglich. Aber auch der Verzehr von kontaminierten Fleisch und Kontakt mit kontaminierten Wasser kann zu einer Infektion führen. Bei einer Ansteckung sind Symptome wie Lymphknotenschwellungen und Geschwüre geläufig. Eine Mensch zu Mensch Übertragung konnte jedoch bisher nicht festgestellt werden. Laut dem Robert-Koch-Institut wurden in den letzten Jahren jährlich 20 bis 30 Fälle der Hasenpest in Deutschland gemeldet. 

Die Online-Wahl des Jugendrates Münster ist bisher gut angelaufen. Bis zum 10. Mai kann die Stimme an der virtuellen Wahlurne noch abgeben werden. Hierfür haben alle wahlberechtigten Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Post mit einem persönlichen Einladungscode zugeschickt bekommen. Insgesamt werden 30 Kandidat:innen in den Jugendrat gewählt. Jeder Bezirk stellt maximal fünf Delegierte auf. Der Jugendrat freut sich über möglichst viele Stimmen.

Die EU lässt Mehlwürmer offiziell als Lebensmittel zu. Nach der positiven Beurteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, gaben gestern auch die EU-Staaten ihre Zustimmung. Der Vertrieb und Verzehr von gelben, getrockneten Mehlwürmern soll nun als Snack oder beispielsweise als Teil von Proteinprodukten möglich sein. In anderen Ländern und Kulturen sind die Insekten bereits ein gängiges Nahrungsmittel. Mehlwürmer sind sehr nährstoffreich und haben im Gegensatz zu anderen Fleischprodukten einen geringere Umweltbelastung. 

Sechs Hochschulbibliotheken in NRW haben erfolgreich eine landesweite cloudbasierte Bibliothekssoftware eingeführt. Die Software vernetzt die Bibliotheken untereinander und erleichtert insbesondere Arbeitsabläufe, zum Beispiel bei der Bestellung oder der Katalogisierung. Die FH und Kunstakademie Münster werden im Juni 2021 mit der Einführung der neuen Cloud beginnen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft stellt dafür mehr als zehn Millionen Euro bereit. 

Die Ausländerbehörde in Münster hat ihre Website in Kooperation mit dem Amt für Kommunikation überarbeitet. Damit sind mehr Themenschwerpunkte und neben Englisch nun weitere Sprachen verfügbar.  Zielgruppe sind die knapp 35 000 Menschen aus 160 verschiedenen Nationen, die derzeit in Münster leben. Laut der Stadt Münster wird das Online-Angebot noch wachsen. Geplant sind unter anderem erklärende Videos zu häufig nachgefragten Behördenvorgängen.

Wissenschaftler:innen der James Cook University in Cairns, Australien haben festgestellt, dass sich die Menschen weniger vielfältig ernähren als vor 100 Jahren. Die Forscher:innen haben dafür rund 14.000 menschliche Gewebeproben analysiert, dabei wurde ihr Kohlen- und Stickstoffgehalt gemessen. Anhand dieser konnten die Nahrungsketten der Menschen nachverfolgt und festgestellt werden, ob sie sich rein pflanzlich oder Fisch und Fleisch ernährten. Beide Werte zusammen geben Auskunft über die Vielfältigkeit der Ernährungsgewohnheiten. Die Wissenschaftler:innen verwiesen bei der Interpretation ihrer Werte vor allem auf die Erfindung des Kunstdüngers und der Industrialisierung der Landwirtschaft sowie auf die zunehmende vegetarische und vegane Ernährung der Menschen.

Bei dem Projekt “Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen – Wir fördern was Menschen verbindet” des Landes NRW wird die Geschichte des Hauses in der Frauenstraße und seine Bedeutung für die lokale Öffentlichkeit thematisiert. Laut einer Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster soll dafür dokumentarisch, interaktiv und aktionsorientiert an die Besetzung des Hauses durch Linksaktivist:innen in den 70er und 80er Jahren erinnert werden. Für die “Aktionstage 40/50 Jahre Frauenstraße 24” stellt das Land NRW Fördergelder in Höhe von knapp 40.000€ zur Verfügung.

Das aktuelle Hoschschulranking des “Centrum für Hochschulentwicklung” bewertet die Lehre, Ausstattung, Forschung sowie die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen. Zudem beurteilt das Ranking für einige Fächer auch ihre Reputationen unter den Professuren. Die Uni Münster konnte zum Beispiel bei den Studiengängen Politikwissenschaften, Mathematik, Medizin, Physik und Geographie punkten. Die FH Münster erreichte sehr gute Bewertungen unter anderem in den Fächern Gesundheit und Informatik.

Die Umweltberatung Münster verschickt kostenfrei insektenfreundliches Saatgut, das im Herbst bei einer großen Spendenaktion gesammelt wurde. Diese Aktion soll zur Artenvielfalt beitragen. Außerdem bietet der NABU am 10. Mai eine telefonische Sprechstunde an. Dort erklärt NABU Gartenberaterin Britta Ladner, worauf beim Anbau von Pflanzen geachtet werden sollte. Zudem findet am 17.Mai ein Onlinevortrag von Stephan Grote via Zoom statt. 

Am 11. Mai startet die zentrale Studienberatung der Uni Münster eine neue Veranstaltungsreihe, das hat die Uni Münster heute auf ihrer Internetseite bekannt gegeben. Unter dem Motto “Die Stadt ist unser Campus” können Studieninteressierte Fächer und Einrichtungen  kennenlernen. Schnupperkurse und Gesprächsrunden sollen während der Pandemie über Zoom erste Eindrücke in den Studienalltag geben. Die Anmeldung kann kostenlos auf der Internetseite der Uni Münster vorgenommen werden.

Forschende der Universität München wollen langfristig dazu beitragen, Nutzpflanzen robuster gegen Umweltveränderungen zu machen. Dafür untersuchten sie Blaualgen und steigerten deren Lichttoleranz mittels künstlicher Evolution im Labor. Bei dem Versuch konnten über 100 beteiligte Mutationen identifiziert werden. Sollte der Ansatz organismusübergreifend funktionieren, könnten die entsprechenden Mutationen möglicherweise auch in Pflanzen eingefügt werden, so Biologe Dario Leister. Die Toleranz von Pflanzen gegenüber hohen oder schwankenden Lichtintensitäten zu verbessern, könnte die Produktivität erhöhen und ist vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels interessant. 

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz und das LWL-Naturkundemuseum an der Sentruper Höhe öffnen ab heute wieder für Besucher:innen. Tickets müssen vorab online im Ticketshop, telefonisch oder per E-Mail gekauft werden. Ein negativer Corona-Test beim Besuch wird nicht benötigt. 

Beide Museen wurden geschlossen, nachdem in Münster die Inzidenzzahlen für einige Tage knapp über der Marke 100 lagen. Zwar griff in Münster nicht die Corona-Notbremse und andere Museen wie das Picasso-Museum konnten weiterhin geöffnet bleiben, die LWL-Museen schlossen trotzdem aus Gründen der Einfachheit, wie LWL-Sprecher Marcus Fischer sagte. Sie öffnen wieder, da sich der Inzidenzwert nun unter 100 stabilisiert habe.

Die Stadtverwaltung legt eine Empfehlung für den Beschluss der in Planung stehenden Radverkehrsbrücke “Flyover” am Aegidiitor vor. Die Brücke soll die Promenade über die Bismarckallee mit der Veloroute nach Senden verbinden. Die Verwaltung untersucht unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten der Brücke, die rund 10 Millionen Euro kosten soll. Mit der Brücke soll der Radverkehr in Münster doppelt ausgebaut werden.

In der nächsten Ratssitzung am 19. Mai soll entschieden werden, welchen Trassenverlauf der “Flyover” nehmen soll. Dafür gibt es momentan noch verschiedene Varianten, wobei die Variante “Promenade-Bismarckallee” momentan favorisiert wird, da sie die Grünflächen und den Baumbestand schone, so die Stadt Münster in einer Pressemitteilung. Die Brücke soll rund 10 Millionen Euro kosten, wovon ein Großteil von Fördergeldern des Bundes und des Landes für das Projekt beantragt werden. die restlichen rund 0,6 Millionen Euro sollen von der Stadt übernommen werden. Mit der “Flyover” sollen weitere Maßnahmen verbunden werden. So soll etwa die Aegidiistraße zusätzlich zur Fahrradstraße umgebaut werden. Falls der Vorschlag der Verwaltung in der Ratssitzung angenommen wird, soll ein Architekturwettbewerb eingeleitet werden. 

Die Fridays for Future Initiative kritisiert, dass die geplante Brücke in erster Linie dafür sorge, dass der darunter verlaufende Autoverkehr beschleunigt wird. Auch kritisieren sie, dass die Gelder für die Kosten der Brücke für sinnvollere Projekte eingesetzt werden müssten.

Bildrechte: Stadt Münster
Modell der geplanten Radverkehrsbrücke “Flyover”

Wissenschaftler:innen des  Max-Planck Instituts für Kognition- und Neurowissenschaften  haben ein neues Modell entwickelt, welches darstellt wie das menschliche Gehirn abstraktes Wissen verarbeitet. Das neue Modell zeigt, dass je nachdem, auf welche Merkmale man sich konzentriert verschiedene Gehirnregionen in Aktion treten. Die Forscher:innen fanden heraus, das es  viele verschiedene Kriterien gibt, anhand derer Menschen Begriffe verstehen und einsortieren. 

Besucher:innen des Allwetterzoos in Münster können ab sofort ohne einen negativen Corona-Test den Zoo besuchen. Beim Betreten wird lediglich ein personalisiertes Ticket für den Besuch benötigt. Das Ticket kann ab sofort auf der Homepage des Zoos heruntergeladen werden. Außerdem kann man sich auf der Homepage nun auch immer über die aktuellen Besucher:innenzahlen informieren.

Der Zoo hat zudem viel neuen Nachwuchs bekommen. So gibt es bei den Kattas, einer stark gefährdeten Lemurenart aus Madagaskar, drei neue Jungtiere. Auch die Warzenschweine (siehe Bild) und Gänsegeier haben Nachwuchs bekommen.

 



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