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Die Pilotkampagne “Münster schenkt aus” geht in die Winterpause. Seit Anfang Juni hat “Münster schenkt aus” dafür gesorgt, dass sich viele Bürger:innen ehrenamtlich um die Versorgung des städtischen Grüns kümmern konnten.  Zu den Aktivitäten zählten unter anderem das Gießen von vertrockneten Straßenbäumen. Das Amt für Grünflächen hatte dafür Wassercontainer aufgestellt und Wassersäcke ausgegeben. Die Wassercontainer werden jetzt abtransportiert und eingelagert. Aufgrund des zunehmenden Regenwetters besteht vorerst keine Notwendigkeit mehr zusätzlich zu wässern. 

Geschlechterverhältnisse sind an Kunst- und Musikhochschulen etwas ausgeglichener als an Universitäten und Fachhochschulen. Der Frauenanteil unter Studierenden an Kunst- und Musikhochschulen ist grundsätzlich höher als an Universitäten. Dennoch bestehen strukturelle Diskriminierungen fort. Dies geht aus einer Studie des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS hervor. In der Studie wurde die Teilhabe der Geschlechter am Studium und am Personal sowie die strukturelle Verankerung der Geschlechterforschung an 57 Kunst- und Musikhochschulen untersucht. So kommt es unter anderem durch Stereotype zu einer  geschlechterspezifischen Wahl der Instrumente. Diese fächerbezogenen Unterschiede setzen sich auch beim wissenschaftlich-künstlerischen Personal fort. Insgesamt liegt hier der Anteil an Professorinnen bei nur 32 Prozent. Aus der Studie ging allerdings auch hervor, dass sich bereits mehr als ein Viertel der Hochschulen engagieren, um die Geschlechtergerechtigkeit weiter zu verbessern.

Gemeinnütziger Adventskalender unterstützt Betriebe in Münster. Fünf Münsteraner haben einen gemeinnützigen Adventskalender entwickelt. Hinter jedem Türchen wartet ein Geschenk von Gastronomie- oder Dienstleistungsbetrieben und Kunstschaffenden. Diese sind besonders durch den Lockdown betroffen. Daher fließen 80% des Gesamterlöses an die Betriebe zurück. Die Besonderheit des Kalenders ist, dass es auch ein 25. Türchen gibt, was eine große Verlosung bereithält. Mehr Informationen findet ihr auf adventskalender.ms.de.

Der SC Preußen Münster verliert gegen Fortuna Köln. Im Rahmen der englischen Woche verlor der SC Preußen Münster am gestrigen Abend mit 2:0 gegen die Fortuna Köln. Die kleine Siegesserie der Preußen ist damit bereits nach drei Spielen gerissen. Die Mannschaft konnte zuvor noch am Wochenende gegen Fortuna Düsseldorf II gewinnen. Nach dem 1:0 Halbzeitrückstand musste man sich schließlich aber 10 Minuten vor Apfiff mit dem zweiten Tor der Fortuna geschlagen geben. Preußen Münster kann den dritten Tabellenplatz halten, verpasst es aber, weitere Plätze gutzumachen.

Depressionen und Angstsymptome nehmen während der Corona-Pandemie stark zu. Das geht aus der aktuellen NAKO-Gesundheitsstudie hervor.  Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Kontaktbeschränkungen und Betriebsschließungen, Angst- und Stresssymptome in der Bevölkerung verstärkt haben. Der selbst empfundene Stress nahm demnach in allen Altersgruppen und bei beiden Geschlechtern zu. Nun soll untersucht werden, ob die veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen während der Pandemie auch langfristig die Entwicklung von Volkskrankheiten beeinflussen werden.“

Der Kreis Steinfurt erreicht Platz 25 beim jährlichen Stadtradeln. Auch in diesem Jahr nahmen die Bürger:innen des Kreis Steinfurt wieder am jährlichen Stadtradeln teil. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Trotz der besonderen Umstände wurde fleißig in die Pedale getreten und somit knapp eine Millionen Kilometer erradelt. Dieses Ergebnis bedeutet Platz 25 in der bundesweiten Rangliste der rund 1.500 teilnehmenden Kommunen.

Die Uni Münster ist Partneruniversität für die Schülerakademie 2°Campus.
Wie die Uni Münster in einer Pressemitteilung mitteilt, bieten der WWF Deutschland und das Unternehmen Heinz-Glas, im Rahmen der Schülerakademie 20 Stipendienplätze. Diese richten sich an Jugendliche im Alter von 15-19 Jahren. Der Spaß am Forschen ist hierbei Voraussetzung – ein besonderer Schwerpunkt liegt in Münster beispielsweise auf den Themen Energie und Mobilität.
Auch die Frage, wie man Treibgas-Emissionen senken könnte, wird thematisiert.
Schüler:innen können sich bis zum 2. Dezember auf www.wwf-jugend.de bewerben.

Die Stadt Münster nimmt am „European Climate Adaptation Award“ teil. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, verfolgt Münster somit verstärkt das Ziel, klimaneutral zu werden.
Der „European Climate Adaptation Award“ ist ein Programm für Städte, die sich den Folgen des Klimawandels gezielt anpassen wollen. Zuerst widmet die Stadt sich Fragen, welche Folgen Starkregen und Sturm, sowie Trockenheit und Hitze für die Stadt haben und wie sie damit umgeht. Danach sieht das Programm vor, Optimierungspotenziale zu identifizieren und deren Umsetzung zu unterstützen. Diese Schritte werden regelmäßig kontrolliert – ist das Programm erfolgreich, wird die Stadt offiziell mit dem „European Climate Adaptation Award“ ausgezeichnet. Der Prozess dauert insgesamt 4 Jahre.
Das Land NRW unterstützt die Stadt Münster hierbei mit Fördergeldern in Höhe circa 35.000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 9.000 Euro.

Die Stadt Münster erwirbt weitere Flächen zum Wohnungsbau.
Im Stadtteil Gremmendorf konnte die Stadt Münster 2,6 Hektar eines landwirtschaftlichen Bereiches ankaufen. Das Gesamtareal bietet Potential für rund 200 Wohnungen. Vorgesehen sind Ein- und Mehrfamilienhäuser.
2014 wurde das Modell der Sozialgerechten Bodennutzung installiert. Damit verfolgt die Stadt das Ziel, vor allem im Außenbereich Grundstücke für einen preisgünstigen und familiengerechten Wohnungsbau zu entwickeln. Wohnraum, der für alle Einkommensklassen bezahlbar bleibt, sei Leitlinie für Münsters Handlungsprogramm, so Andreas Nienaber, Leiter des städtischen Immobilienmanagements.

Das geht aus einer Studie des Universitätskliniums Erlangen hervor. Die Forscher:innen haben die Aerosolausbreitung beim Spielen von Blasinstrumenten an Mitgliedern des Symphnonieorchesters des Bayerischen Rundfunks untersucht. Indem die Musiker:innen beim Spielen die Basissubstanz von E-Zigaretten inhalierten, konnte die Ausbreitung von Aerosolen gemessen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Spielenden zu Kolleg:innen nach vorne einen höheren Abstand einhalten müssen als zur Seite. So könnten Corona-Konzerte in Zukunft mit größerer Besetzung aufgeführt werden.

Das besagt eine Studie der Uni Tübingen, die in Kooperation mit internationalen Weltraumforschungsteams entstanden ist.

Untersucht wurde der Einfluss von Strahlung und Schwerelosigkeit auf Astronaut:innen bei der Raumfahrt. Das Forschungsteam fand heraus, dass sich der menschliche Körper im All physikalisch und molekular verändert. So verlängern sich zum Beispiel die Telomere, also die Schutzkappen am Ende der Chromosomen. Das spricht für einen verlangsamten Alterungsprozess. Dies und andere Erkenntnisse ermöglichen es Forscher:innen, die Gesundheit von Astronaut:innen im All über einen längeren Zeitraum sicherzustellen.

Das berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer Pressemitteilung. In den nächsten fünf Jahren verdoppelt das Bildungsministerium die Forschungsförderung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf vier Milliarden Euro. Deutschland müsse Antreiber und Technologieführer für grüne Innovationen werden, so Bildungsministerin Karliczek. Der Innovationsbedarf ist enorm, wenn emissionsfreie Mobilität, Klimaneutralität bis zum Jahr 2050, ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft und Strukturwandel in Kohleregionen erreicht werden sollen.

Das teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Demnach fallen ab dem kommenden Jahr für einen durchschnittlichen 4-Personen Haushalt 1,50 Euro mehr zu den derzeitigen Kosten von 22 Euro an. Das entspricht einer Erhöhung von 6,7 Prozent. Während die Gebühren zwischen 2009 und 2019 gleich geblieben sind, sollen sie bis 2025 jährlich weiter um 1,43 Prozent pro Jahr steigen.

Laut dem Bund der Steuerzahler ist die Abfallentsorgung in Münster mit Abstand die teuerste in ganz NRW. Die Stadt Münster betont die Rolle der Abfallwirtschaft für die Umsetzung der Klimaschutzziele.

Das zeigt eine Studie in dem Journal of Economic Psychology. Bisher haben viele Studien gezeigt, dass die Heimmannschaft gegenüber den Gästen einen Vorteil hat. Die Studie zeigt nun, dass Gastgeber in leeren Stadien häufiger verlieren. Das zeigen auch die vergangenen Bundesliga Spieltage der Herren. Es gewann kein gastgebendes Team- Stattdessen gab es vier Unentschieden und fünf Niederlagen.

Das meldet die NRW-Landesregierung in einer Pressemitteilung. Heute wurde im Schienen-Personen-Nahverkehr sowie in Bahnhöfen in NRW kontrolliert, ob die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingehalten wird. Diese Schwerpunktkontrolle wurde vorab angekündigt. In den ersten fünf Stunden wurden 425 Menschen ohne Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen. Wie viele Bußgeldverfahren darauf folgen, ist noch nicht bekannt.

 



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