Popsalon 2026 – Vorbericht
Written by Fee Briesemeister on 10. April 2026
15.-18. April, der Osnabrücker Popsalon geht in die nächste Runde! Das Clubfestival hat auch dieses Jahr wieder ein Line-Up vom Feinsten vorzuweisen. Mit dabei sind unter anderem Drangsal, Liska, Grenzkontrolle, Panic Shack, uvm.
Das Popsalon Festival lockt dieses Jahr schon zum 14. Mal Indie-, Punk- und Alternative-Fans mit vielversprechenden Bands und Künstler*innen nach Osnabrück.
Mit seinen sechs Locations erstreckt sich das Festival über die komplette Osnabrücker Innenstadt.
Das Line-Up hält einen vielfältigen Mix aus nationalen sowie internationalen Acts bereit. Neben großen Namen gibt es außerdem einige neue Acts fernab vom Mainstream zu entdecken!

Die Auswahl der 36 Künstler*innen und Bands des diesjährigen Popsalons zeugt erneut vom Gespür des Festivals, Liebhaber*innen möglichst vieler Genres generationsübergreifend anzusprechen. Das Line-Up beweist: Osnabrück wird für vier Tage zur Spielwiese für Künstler*innen, die sich bereits ein internationales Standing erspielt haben und solche, die gerade auf dem Weg dorthin sind.
Wer auf deutschen Indie in all seiner Vielfalt steht, wird mit Artists wie Herbst, Lovehead, Frytz oder Liska gut bedient. Punk gibt es in allen möglichen Variationen z.B. von nationalen Acts wie GRENZKONTROLLE, aber auch von aufstrebenden internationalen Bands wie Heavy Lungs oder Panic Shack zu hören. Aber auch wer es etwas experimenteller mag, wird hier nicht enttäuscht: GANS bewegen sich zwischen Synth-Disco, Post-Punk und Moshpit-Energie. Auch Warmduscher reihen sich in die Riege der ganz und gar nicht generischen, von Gitarren dominierten Musik ein. Deutschrap liefert der Popsalon ebenfalls und zwar mit HeXer und OK KID.
Auf diese Acts freuen wir uns besonders:

Am Mittwoch wird das Festival von Drangsal eröffnet. Max Gruber, der bis vor kurzem noch als Solo-Künstler unterwegs war, bringt seine neuen Kollegen Lukas Korn und Marvin Holley sowie ihr letztes Jahr erschienenes Album “Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen” mit. Die Lyrics sorgen immer wieder für überraschende Momente. Hier wird es tiefgründig, auch mal akustisch und emotional.
Donnerstag, 21 Uhr – Lagerhalle
Indie-Künstler Herbst verwandelt den Saal der ehemaligen Eisenwarengroßhandlung, die heute ein soziokulturelles Zentrum darstellt, mit seinen emotionalen Texten über Liebe und Herzschmerz in einen Raum für große Gefühle. Der 22-Jährige mit klassischer Klavier-Ausbildung und mehreren viralen Hits wird dabei von seinen Bandmitgliedern an E-Gitarre und Cello unterstützt.


Freitag, 22 Uhr – Lagerhalle
In Songs wie “Erdnussallergie” verpacken Lovehead feministische Themen und Dinge aus dem alltäglichen Leben zusammen mit einer fetten Portion Ironie und Humor in tanzbaren Indie-Pop. Die Musik des Trios aus Österreich erinnert an Sommerabende mit Freund*innen mit dem passenden Spaßgetränk.
Samstag, 22 Uhr – Haus der Jugend
Die Schweizer Band Soft Loft trifft mit ihrem verträumt melancholischen Indie den ein oder anderen wunden Punkt. Gleichzeitig klingen die Songs ihrer bisher veröffentlichten EP sowie ihres Debütalbums wie eine sanfte Umarmung. Die Band spielt im Haus der Jugend, welches hauptsächlich als Jugend- und Kulturzentrum fungiert.


Samstag, 24 Uhr – Botschaft
Panic Shack veröffentlichen seit 2020 konstant bissigen, von Ironie durchzogenen Punk. Egal ob es um geklaute Feuerzeuge, fehlende Hosentaschen oder Jiu-Jitsu-Fähigkeiten geht: hier sind Female Rage und Moshpits vorprogrammiert. Als angemessenes Alternativprogramm zur Aftershow-Party ist stillstehen bei dieser UK-Band so gut wie unmöglich. Für mehr Infos zum zuletzt erschienenen Album, lest ihr hier unsere Rezension.
Auch jenseits der Bühnen bleibt das Festival aktiv: Veranstaltungsmanagement und Netzwerke bauen Brücken zwischen Künstler*innen, Veranstaltern und dem Publikum. So entstehen Impulse für die lokale Szene, aber auch Impulse nationaler Relevanz. Osnabrück als Plattform für kulturellen Austausch, Experiment und gemeinsames Erleben.
Neben den bereits etablierten Konzert-Locations ist dieses Jahr auch die Friedenskirche neu auf der Festival-Karte. Zwischen den sechs Spielorten fahren während des Festivals regelmäßig kostenlose Shuttlebusse.
Tickets für den Popsalon gibt es bereits ab 39,20€ über die Website des Festivals. Mit etwas Glück bekommt ihr aber auch auf unserer Instagram-Seite Kombitickets geschenkt!