Aktueller Track

Title

Artist

Aktuelle Sendung

Moebius

12:00 18:00

Aktuelle Sendung

Moebius

12:00 18:00

Zu hören in Münster 90,9 MHz Steinfurt 103,9 MHz

Alle Campusnachrichten

Los geht es am 26. Oktober in Dublin, zwei weitere Shows finden im Laufe der Woche in Paris und London statt. Auf seinem Instagram-Account teilte der US-Rapper etwa eine  Woche nach Ankündigung der Shows mit, dass alle drei Konzerte restlos ausverkauft seien. Die Einnahmen sollen laut dem Veranstalter an zwölf Organisationen gehen, die sich für die Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung einsetzen. 

Das Stadtmuseum Münster hat seine Dauerausstellung erweitert.  Frisch dabei: bronzene Schreibgriffel, Knochenkämme und weitere archäologische Funde aus dem frühen 9. Jahrhundert. In den 1970er Jahren wurden die bei Ausgrabungen auf dem Domplatz in Münster gefunden.

Die Uni Münster hat eine Leiche im Keller – genauer gesagt eine Mumie. Die liegt nämlich seit fünf Jahren im Untergeschoss des Archäologischen Museums. Jetzt soll die Mumie nochmal so richtig beforscht werden – denn da gibt es noch ein paar offene Fragen. Zum Beispiel wurde die Mumie in einem Sarg beerdigt, der ein paar hundert Jahre älter ist als die Mumie. Ein Team aus Ägyptologen der Universität Münster hat sich zusammengeschlossen, um diese Fragen zu beantworten. Dafür kriegen sie 130.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Initiative “Gen Z regelt” organisiert für Ende Oktober deutschlandweit friedliche Proteste, bei denen junge Menschen auf die Straße gehen. Auch in Münster soll eine Demonstration auf dem Hafenplatz stattfinden, und zwar am 31. Oktober ab 14 Uhr. Laut Pressestelle der Polizei Münster wird mit rund 200 Teilnehmenden gerechnet. Es geht um Themen wie Bildung, Gesundheit, Klimaschutz, gegen die Wehrpflicht und gegen Sparkurse, die die jüngere Generation benachteiligen sollen.

Mit dem Geld soll ein rund 90 Kilometer langes Glasfaserkabel finanziert werden, das von Münster bis nach Enschede reicht. So will der Forschungsverband in Zukunft besser zusammen an sogenannten Quantenkommunikationschips forschen. Neben den Unis Münster und Twente sind auch sechs Unternehmen aus NRW und den Niederlanden beteiligt, die die Testverbindung nutzen wollen. Das Quanteninternet soll eine sicherere und schnellere Kommunikation ermöglichen als das normale Internet. Rund 3 Millionen Euro stammen aus einem EU-Fonds.

Im Mai hatte der Stadtrat beschlossen, den Kreisverkehr am Ortseingang von Gievenbeck in eine Ampelkreuzung umzubauen. Die Stadt sagt, dort komme es besonders oft zu Unfällen mit Autos und Fahrrädern – eine Ampelkreuzung soll das ändern. Die Initiative “Kreisel statt Ampel” möchte den Umbau aber verhindern und fordert stattdessen einen sichereren Kreisel. Nach eigenen Angaben hat die Initiative bereits rund 14 Tausend Stimmen für ihre Sache sammeln können, das sind rund Viertausend mehr als nötig.
Die Stadt prüft nun, ob alle Unterschriften von stimmberechtigten Personen kommen. Möglicherweise kommt es noch zu einem Bürgerentscheid.

Der Gesundheitssektor zählt mit fünf Millionen Tonnen Abfall jährlich zu den Hauptmüllverursachern in Deutschland. Viel davon ist Plastik, das mit Krankheitserregern in Kontakt gekommen ist und Infektionen übertragen kann. Deswegen wird es bisher verbrannt.

Um wirklich sicherzustellen, dass recycelter Kunststoff keine Infektionen mehr übertragen kann, hat eine Firma aus Chemitz ein besonderes Verfahren angewandt. Kunststoffmüll, zum Beispiel Petrischalen, wurden in Kammern mit sehr heißem Dampfdruck zerkleinert, dann dekontaminiert und zu neuen Petrischalen verarbeitet.

In Testläufen hat das gut funktioniert: Die recycelten Plastikprodukte haben den hohen hygienischen Anforderungen an Medizinprodukte entsprochen. Mehr Recycling in der Medizin könnte helfen, große Mengen an Müll zu vermeiden und CO2 einzusparen.

Umweltschutzpolitik kann die Qualität landwirtschaftlicher Flächen verbessern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Uni Bonn gekommen. Durch den Vergleich von Satellitenbildern über einen Zeitraum von 18 Jahren zeigte sich, dass sich landwirtschaftliche Flächen durch staatliche Umweltschutzmaßnahmen verbessert haben und die Studie zeigt auch, dass politische  Rahmenbedingungen für den Erfolg der Maßnahmen wichtig sind. Korruption und fehlende Kontrolle der Umsetzung von Maßnahmen verhindern den Erfolg.

Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter ist eine unabhängige Kontrollinstanz die gegen Folter arbeitet. Sie sucht Orte auf, an denen Menschen zwangsweise untergebracht sind, um unmenschliche Behandlungen in entsprechenden Einrichtungen zu erkennen und zu verhindern.  Aus dem aktuellen Bericht der Stelle geht hervor, dass der Zutritt zur Abschiebehaft Büren im Jahr 2025 verweigert wurde, dies wirft die Frage auf, was in dieser Einrichtung geschieht. Die Stelle fordert die Landesregierung NRW und die Bezirksregierung Detmold auf, den Fall zu untersuchen und Konsequenzen zu ziehen.

Das Land NRW beschließt ein Gesetz zum Schutz VOR Diskriminierung. Viele Menschen sind von Diskriminierung betroffen und gerade im Verhältnis zwischen Landesbehörden und Bürger*innen gab es bisher eine Schutzlücke. Dem Land NRW zufolge soll diese nun durch das Landesdiskriminierungsgesetz geschlossen werden, nach welchem es klare Merkmale geben soll, um die Fairness von Verfahren zu beurteilen und eine unabhängige Beschwerdestelle einzurichten. Das Gesetz soll zu mehr Chancengleichheit, Gleichbehandlung und Vertrauen in staatliches Handeln führen. Es ist jedoch ist noch nicht bekannt, wie genau das Gesetz aussehen und vor Diskriminierung schützen soll.

Die Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur besucht Unternehmen mit erneuerbarer Energieversorgung im Land NRW. Im Rahmen des Gigawattpakts des Landes NRW kann das geplante Nachhaltigkeitsziel von fünf Gigawatt Leistung schon frühzeitig erreicht werden. Anlässlich dessen besucht die Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes NRW Mona Neubaur heute zwei Unternehmen, die sich konsequent an der Energiewende beteiligen. Ziel des Pakts ist es unter anderem aufzuzeigen, wie energieintensive Industrieunternehmen Erneuerbare Energien erfolgreich in ihre Produktionsprozesse integrieren können. 

Der Einfluss von Übergewicht auf das Krebsrisiko ist möglicherweise höher als gedacht. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat herausgefunden, dass das Körpergewicht für verlässliche Ergebnisse anders gemessen werden muss. Statt der reinen Orientierung am BMI, dem Verhältnis von Größe zu Gewicht, sollte auch der Körperfettanteil der Person berücksichtigt werden. Besonders ein hoher Fettanteil im Bauchraum kann die Entstehung von Krebs begünstigen. Tatsächlich können über 10% der Krebserkrankungen auf Übergewicht zurückgeführt werden, das ist fast doppelt so viel wie bisher angenommen.

In NRW startet heute ein neues Informationsportal zu Ausbildungsberufen. Das Land NRW stellt auf einer Website gebündelt Informationen zu Arbeitsbedingungen in Ausbildungen zur Verfügung. Mit konkreten Zahlen zu Gehältern, Urlaubstagen und Arbeitszeiten soll jungen Menschen ein besserer Vergleich unterschiedlicher beruflicher Wege ermöglicht werden. Die Daten stammen aus dem Tarifregister der in NRW gültigen Tarifverträge.

Laut einer neuen Studie des Centrums für Hochschulentwicklung wohnen 27,9% der Studierenden deutschlandweit noch bei ihren Eltern. Das sind etwas weniger als bei der letzten Erhebung 2023. Männliche Studierende wohnen häufiger bei ihren Eltern als weibliche. Ungefähr genauso viele der Studierenden wohnen allein, rund ein Viertel wohnt in einer WG und noch weniger, etwa 15%, in Studierendenwohnheimen.

Die Umsetzung von Forschung in Unternehmen wird besser gefördert. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat dazu das Förderprogramm der Transferinitiative FAST aufgesetzt. FAST steht für Forschung, Ausgründungen, Skalierung und Transfer. In Zukunft werden sogenannte Transferhubs aufgebaut, die Forscher*innen und Unternehmen zusammenbringen sollen. Damit möchte Forschungsministerin Bär Innovationen in Deutschland stärken.