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Umweltschutzpolitik kann die Qualität landwirtschaftlicher Flächen verbessern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Uni Bonn gekommen. Durch den Vergleich von Satellitenbildern über einen Zeitraum von 18 Jahren zeigte sich, dass sich landwirtschaftliche Flächen durch staatliche Umweltschutzmaßnahmen verbessert haben und die Studie zeigt auch, dass politische Rahmenbedingungen für den Erfolg der Maßnahmen wichtig sind. Korruption und fehlende Kontrolle der Umsetzung von Maßnahmen verhindern den Erfolg.
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter ist eine unabhängige Kontrollinstanz die gegen Folter arbeitet. Sie sucht Orte auf, an denen Menschen zwangsweise untergebracht sind, um unmenschliche Behandlungen in entsprechenden Einrichtungen zu erkennen und zu verhindern. Aus dem aktuellen Bericht der Stelle geht hervor, dass der Zutritt zur Abschiebehaft Büren im Jahr 2025 verweigert wurde, dies wirft die Frage auf, was in dieser Einrichtung geschieht. Die Stelle fordert die Landesregierung NRW und die Bezirksregierung Detmold auf, den Fall zu untersuchen und Konsequenzen zu ziehen.
Das Land NRW beschließt ein Gesetz zum Schutz VOR Diskriminierung. Viele Menschen sind von Diskriminierung betroffen und gerade im Verhältnis zwischen Landesbehörden und Bürger*innen gab es bisher eine Schutzlücke. Dem Land NRW zufolge soll diese nun durch das Landesdiskriminierungsgesetz geschlossen werden, nach welchem es klare Merkmale geben soll, um die Fairness von Verfahren zu beurteilen und eine unabhängige Beschwerdestelle einzurichten. Das Gesetz soll zu mehr Chancengleichheit, Gleichbehandlung und Vertrauen in staatliches Handeln führen. Es ist jedoch ist noch nicht bekannt, wie genau das Gesetz aussehen und vor Diskriminierung schützen soll.
Die Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur besucht Unternehmen mit erneuerbarer Energieversorgung im Land NRW. Im Rahmen des Gigawattpakts des Landes NRW kann das geplante Nachhaltigkeitsziel von fünf Gigawatt Leistung schon frühzeitig erreicht werden. Anlässlich dessen besucht die Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes NRW Mona Neubaur heute zwei Unternehmen, die sich konsequent an der Energiewende beteiligen. Ziel des Pakts ist es unter anderem aufzuzeigen, wie energieintensive Industrieunternehmen Erneuerbare Energien erfolgreich in ihre Produktionsprozesse integrieren können.
Der Einfluss von Übergewicht auf das Krebsrisiko ist möglicherweise höher als gedacht. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat herausgefunden, dass das Körpergewicht für verlässliche Ergebnisse anders gemessen werden muss. Statt der reinen Orientierung am BMI, dem Verhältnis von Größe zu Gewicht, sollte auch der Körperfettanteil der Person berücksichtigt werden. Besonders ein hoher Fettanteil im Bauchraum kann die Entstehung von Krebs begünstigen. Tatsächlich können über 10% der Krebserkrankungen auf Übergewicht zurückgeführt werden, das ist fast doppelt so viel wie bisher angenommen.
In NRW startet heute ein neues Informationsportal zu Ausbildungsberufen. Das Land NRW stellt auf einer Website gebündelt Informationen zu Arbeitsbedingungen in Ausbildungen zur Verfügung. Mit konkreten Zahlen zu Gehältern, Urlaubstagen und Arbeitszeiten soll jungen Menschen ein besserer Vergleich unterschiedlicher beruflicher Wege ermöglicht werden. Die Daten stammen aus dem Tarifregister der in NRW gültigen Tarifverträge.
Laut einer neuen Studie des Centrums für Hochschulentwicklung wohnen 27,9% der Studierenden deutschlandweit noch bei ihren Eltern. Das sind etwas weniger als bei der letzten Erhebung 2023. Männliche Studierende wohnen häufiger bei ihren Eltern als weibliche. Ungefähr genauso viele der Studierenden wohnen allein, rund ein Viertel wohnt in einer WG und noch weniger, etwa 15%, in Studierendenwohnheimen.
Die Umsetzung von Forschung in Unternehmen wird besser gefördert. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat dazu das Förderprogramm der Transferinitiative FAST aufgesetzt. FAST steht für Forschung, Ausgründungen, Skalierung und Transfer. In Zukunft werden sogenannte Transferhubs aufgebaut, die Forscher*innen und Unternehmen zusammenbringen sollen. Damit möchte Forschungsministerin Bär Innovationen in Deutschland stärken.
Heute findet die Wahl der Prorektor*innen der Uni Münster statt. Um 8:30 Uhr startet die Hochschulversammlung in der Aula des Schlosses. Die Wahl ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen. Wahlberechtigt sind 23 Senatsmitglieder und 5 Mitglieder des Hochschulrats. Die zu wählenden Prorektor*innen sind Rektoratsmitglieder, die ein eigenes Ressort an der Uni verantworten, zum Beispiel für Lehre und Studium. Die Amtszeit der aktuellen Prorektor*innen endet am 30. September 2026.
Das Forschungsprojekt “Sustainable Lifecycle Engineering” des Frauenhofer-Instituts hilft Unternehmen bei einer nachhaltigeren Produktentwicklung. Das Institut für Entwurfstechnik Mechatronik hat in Kooperation mit Diebold Nixdorf im Rahmen des Projektes ein neues Vorgehen entwickelt. Durch dieses sollen schon in frühen Phasen der Entwicklung neuer Produkte mögliche Ursachen für Umweltbelastung festgestellt werden. So können Unternehmen Ressourcen gezielter einsetzen und Verbesserungen an konkreten Komponenten oder Materialien vornehmen. Beispielsweise konnte durch das Projekt festgestellt werden, dass in den Geldkassetten in Geldautomaten schon zwei Bauteile 85% der Umwelteinwirkung ausmachen.
Eine Seminargruppe der FH Münster beteiligt sich an einer landesweiten Umfrage zur Demokratie Unterstützung. Die Umfrage bezieht sich auf die unterschiedlichen Sichtweisen der Bürger*innen auf die Demokratie. Die Seminargruppe der FH fokussiert sich dabei besonders auf Haushalte in Coerde und dem Kreuzviertel und befragt die Bürger*innen nach dem Zusammenleben vor Ort, ihren Sorgen und ihrem allgemeinen Vertrauen in die Demokratie und den Staat. Präsentiert werden die Ergebnisse der Umfrage am 28. August zu Ehren des NRW-Tag.
Das Land Nordrhein-Westfalen erhöht die Landarztquote. Durch die Erhöhung steigt der Anteil der Studienplätze an Universitäten in staatlicher Trägerschaft um einen Prozentpunkt auf 8,8 Prozent. Im kommenden Studienjahr können somit insgesamt 227 Studienplätze an geeignete Bewerber*innen vergeben werden. Die Landarztquote reserviert Studienplätze für Bewerber*innen, die sich bereit erklären, nach Abschluss der Weiterbildung zehn Jahre in einer ländlichen Region mit Hausarztmangel tätig zu werden.
Eine Wissenschaftlerin der Uni Münster erhält Ars legendi- Fakultätenpreis. Dr. Christiane Bohn vom Institut für Sportwissenschaften wird für ihre fachliche Arbeit im Bereich der Pädagogik im Sport ausgezeichnet. Verliehen wird die Auszeichnung vom Stifterverband des Fakultätentages Sportwissenschaften und der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaften. Alle zwei Jahre werden Wissenschaftler*innen für ihre herausragende und innovative Leistungen gewürdigt. Dr. Bohn erhält den Preis in Höhe von 10.000 € zu Beginn des Wintersemesters.
Die Saison des Schmelzwassers soll intensiver werden. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung hat herausgefunden, dass sich extreme Hochwasserereignisse im Frühling und Sommer stärker verändern werden als moderate Hochwasser. So ist das 100-jährliche Hochwasser mit dem verstärkten Klimawandel nun alle 45 bis 80 Jahre zu erwarten, Nicht nur die Frequenz soll steigen. Auch der Umfang des Niederschlags wächst. Hochwasser im Alpenraum soll wegen geringer Schneemengen tendenziell sinken.
Ab morgen, dem 17.07, ist die Bahnlinie RB64 wegen Bauarbeiten gesperrt. Davon betroffen ist auch die Verbindung zwischen Münster und Burgsteinfurt. Die Sperrung bleibt bis zum 3. August bestehen. Um in der Zwischenzeit den Transport auf der Strecke zu gewährleisten, wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen dem Hauptbahnhof Münster und Burgsteinfurt eingerichtet.