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Alle Campusnachrichten

Erdmännchen pflegen soziale Bindungen mit Lautäußerungen. Dies entdeckte ein Team von Forschenden der Universität Zürich, der Universität Konstanz und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie. Erdmännchen beginnen ihren Tag demnach mit morgendlichen Sonnenbädern, bei welchen sie tonale und sanfte Laute machen. Diese Laute werden auch Sonnenlaute genannt und sie ermöglichen Erdmännchen, ihre sozialen Bindungen aufrechtzuerhalten. Erdmännchen-Herden können über große Distanzen verstreut sein. Sonnenlaute ermöglichen es ihnen, diese Distanz zu überbrücken. Die Forschungsergebnisse deuten ebenfalls darauf hin, dass Erdmännchen Sonnenlaute nutzen können, um Konflikte zu verhindern und soziale Bindungen zu stärken.

Das Justizministerium NRW möchte dieses Jahr mehr Referendar*innen einstellen. Das Ministerium plant dieses Jahr mehr als ein Tausend sieben Hundert Neueinstellungen. Dadurch erreicht das Land NRW sein Einstellungsniveau von 2023. Das Einstellungsniveau wurde Laut Justizminister Benjamin Limbach wegen fehlender finanzieller Mittel die letzten zwei Jahre gesenkt. Die Haushaltslage 2026 des Landes NRW soll dem Justiz-Ministerium ermöglichen, mehr Referendar*innen einzustellen.

Die FH Münster ist die beliebteste Hochschule in NRW. Das ergab sich beim Hochschulranking des Online-Vergleich-Portals Studycheck. Zudem belegt die FH Münster Platz 9 im deutschlandweiten Hochschul-Ranking für Angewandte Wissenschaften. Die letzten Jahre schnitt die FH bei Bewertungen auf Studycheck ebenfalls gut ab. Grund für das hohe Ranking sind vielfach positive Bewertungen von Studierenden und Alumni.

Die Anzahl der Verkehrsverstöße in Münster steigt. Laut der Stadt Münster  stieg die Anzahl der Verstöße 2025 um etwa sieben Tausend im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg der Verkehrsverstöße setzt sich unter anderem aus vermehrten Tempo- und Parkverstößen zusammen. Trotz Anstiegs der Ordnungswidrigkeiten nahm die Stadt weniger Bußgelder ein, als im Jahr davor. Grund für die geringeren Einnahmen ist unter anderem die geringere Anzahl an Ordnungswidrigkeiten an roten Ampeln.

Mehrere Museen in Münster stellen neue Besucherrekorde auf. Auswertungen 2025 haben ergeben, dass rund 346.000 Gäste die drei Museen sowie den Botanischen Garten in Münster besuchten. Mit den beiden Sonderausstellungen “Körper, Kult, Religion” und “Sizilien – Insel der Arethusa” stellte besonders das Archäologische Museum einen Besucherrekord auf. Auch das 2023 wieder eröffnete Geomuseum zog eine positive Jahresbilanz. Höhepunkt sei dabei die Ausstellung des 1910 entdeckten und rund 43.000 Jahre alten Mammuts, das als Wahrzeichen des Museums gilt. Auch das Bibelmuseum, welches die Geschichte der Bibel von ihren handschriftlichen Anfängen bis heute aufgreift, gilt als weltweit einzigartig. Denn dort wird die Erforschung von Urtexten des griechischen Neuen Testaments anhand frühester Handschriften betrieben.

Wegen G9 streicht die Uni Münster den NC für elf weitere Studiengänge. Auf Anfrage der Redaktion bestätigt, ein Pressesprecher der Uni Münster, dass ab dem Wintersemester 2026 der Numerus Clausus für elf Bachelor-Studiengänge entfällt. Grund dafür ist die landesweite Umstellung von G8 auf G9, wodurch ein Abiturjahrgang entfällt und damit neue Uni-Anwärter*innen fehlen. Weniger nachgefragte Fächer wie Soziologie, Erziehungswissenschaften, Geoinformatik oder Lebensmittelchemie sollen ab dem Wintersemester 2026 zulassungsfrei sein. Der Anteil zulassungsfreier Fächer ist in den letzten fünf Jahren von 50 auf 28 Prozent gesunken. Die allgemeine Nachfrage bleibe dennoch weiterhin hoch. Die Aufhebung der Zulassungsbeschränkung für die elf Fächer soll erstmal nur für das kommende Wintersemester und das Sommersemester 2027 gelten.

Ministerpräsident Wüst empfängt den neuen Stellvertreter des  US-Botschafters in Deutschland.
Wie das Land NRW mitteilt, ist gestern der neue Ständige Vertreter des US-Botschafters in Deutschland, Alan Meltzer, zu seinem Antrittsbesuch von NRW-Ministerpräsident Wüst in der Staatskanzlei in Düsseldorf empfangen worden. In seiner sogenannten Rolle als Chargé d’Affaires wird Alan Meltzer in Zukunft den US-Botschafter bei Abwesenheit vertreten und diplomatische Beziehungen auf den unteren Ebenen gestalten. Die Vereinigten Staaten sind der drittgrößte Handelspartner NRWs und gleichzeitig ist NRW ein bedeutender Standort für amerikanische Unternehmen.

GEW rief zum bundesweiten Streiktag “Bildung” auf. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rief gestern zu einem Protest auf, um auf die Haltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen, zu reagieren. In dieser Verhandlungsrunde hatten Arbeitgeber kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die Kundgebungen fanden dabei an fünf zentralen Standorten statt. Beteiligt waren unter anderem Lehrkräfte an Schulen, Erzieher*innnen, Sozialpädagog*innen aus dem Sozial – und Erziehungsdienst der Länder, sowie studentische Beschäftigte und Lehrende an Hochschulen. Von den 12.000 Beschäftigten aus dem Bildungsbereich im öffentlichen Dienst waren 700 bei der zentralen Kundgebung in Köln dabei. Einige von ihnen kamen aus dem Regierungsbezirk Münster, darunter auch viele Tarifbeschäftigte aus dem Münsterland.

Eisangelwettbewerbe können etwas über menschliche Entscheidungsfindung verraten. Ein internationales Forschungsteam des Max-Planck Instituts für Bildungsforschung der TU Berlin und der Universität von Ostfinnland verfolgte die Annahme, dass die Wechselwirkung zwischen Umwelt – und Sozialfaktoren wesentlich evolutionär für die Entwicklung der Kognition ist. Dabei wurden Eisangler*innen über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg bei Wettbewerben auf Seen in Ostfinnland begleitet. Beobachtet wurde dabei vor allem die Entscheidungsfindung für oder gegen Angelplätze. Heraus kam, dass sich persönliche Erfahrungen und soziale Signale jeweils ergänzen. Konnte ein Fisch an einer Stelle gefangen werden, so gingen die Angler*innen auch weiterhin davon aus, dort einen zu finden; gemieden wurden Gebiete, wo noch keiner angebissen hatte. Vor allem aber die Anwesenheit anderer sorgte dafür, dass diese Stellen bevorzugt wurden. Daraus ließen sich auch Phänomene wie “Überfischung” erklären.

Mittels Künstlicher Intelligenz können Wissenschaftler*innen die Evolution genetischer Kontrollelemente in Gehirnen von Kleintieren nachverfolgen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Forschenden der Universität Heidelberg und der KU Leuven in Belgien hat ein neues KI-Modell entwickelt. Dieses kann die Aktivität der genetischen Kontrollelemente anhand der DNA vorhersagen. Veränderungen solcher genetischen Kontrollmechanismen spielen eine große Rolle in der Evolution von größeren Gehirnen. Mit dem KI-Modell können nun wichtige einzelne Gene identifiziert und deren Rolle in der Evolution des menschlichen Gehirns ermittelt werden. Die Forschenden können so eine bestehende Wissenslücke schließen.

Die bisherige Methode zur Diagnose dauert 2-3 Tage und behandelt Harnwegsinfektionen mit einer Bandbreite an Antibiotika. Dadurch wird allerdings die Entstehung von multiresistenten Keimen gefördert. Forschende von der Justus-Liebig Uni in Gießen haben mit weiteren Forschenden eine neue Methode zur Diagnose entwickelt. Diese beinhaltet eine direkte Sequenzierung des DNA-Materials, womit die Harnwegsinfektion innerhalb von vier Stunden diagnostiziert werden und Antibiotika präziser gegeben werden können.

Das haben nun Forschende des Leibniz- Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. gemeinsam mit der Alzchem Trostberg GmbH herausgefunden. Rund ein Fünftel der Methanemissionen entstehen während der Lagerung von Wirtschaftsdüngern. Durch die Zugabe des Stoffes kann der Ausstoß von klimarelevanten Emissionen erheblich minimiert werden. Die Forschenden fokussierten sich bei der Entwicklung auf ein einfaches und flexibel einsetzbares Additiv, das Kosten- und Betriebsrisiken minimiert. Das untersuchte Produkt steht bereits für die praktische Anwendung zur Verfügung.

Das gibt die Stadt Münster nun bekannt. “Schauraum” verwandelt Münster jedes Jahr in eine große Bühne für Kunst und Kultur. Allerdings wird dieses Jahr im Sommer der 80. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster gefeiert. Die Feierlichkeiten des NRW-Tags und “Schauraum” würden sich terminlich überschneiden. Aufgrund des großen logistischen und personellen Aufwands ist die Organisation beider Veranstaltungen nicht möglich. Die Stadt arbeitet jedoch daran, ob sich die Nacht der Museen und Galerien dennoch in den Zeitraum integrieren lässt.

Wie das Land NRW mitteilt, sollen die Fischerscheine im Sommer 2026 mit der Änderung des Landesfischereigesetz digital als elektronische Zertifikate verfügbar sein. Somit können Büger*innen den Antrag auf ein Zertifikat jederzeit online stellen und müssen sich nicht mehr an die zuständige Behörde wenden. Zudem soll durch diese Digitalisierung die Aufsicht der Fischerei modernisiert und besser kontrolliert werden. 

Gelbe Farbstoffe können aus Licht und CO2 hergestellt werden. Forschende der Universität Jena haben eine nachhaltige Alternative zu synthetischen Lebensmittelfarben entwickelt. Dazu wurden Gene aus Roter Bete in ein Bakterium übertragen, das Photosynthese betreibt. Diese arbeiten wie kleine solargetriebene Fabriken und wandeln mit Licht CO2 in hochwertige Naturfarbstoffe um. Die Farbstoffe wirken antioxidativ und können daher synthetische Zusatzstoffe in Lebensmitteln ersetzen. Langfristig sehen die Forschenden auch Anwendungsmöglichkeiten in der Lebensmittelverpackung oder in der Kosmetik.