Medienethik – Folge 08: Der Fall Enke

Geschrieben von am 25. Juni 2020

Auch in dieser Folge ging es um die Mediengesellschaft und ihre Opfer. Diskutiert wurde dabei die Frage, in wie weit die Medienberichterstattung Einfluss und/ oder Verantwortung auf/ für Suizide hat. Zentral waren dabei die gegensätzlichen Werther- (Nachahmung) und Papagenoeffekte (Abschreckung). Studien zeigen demnach eindeutig, dass die Berichterstattung über Suizide einen Einfluss auf die Anzahl an Selbstmorden in der Gesellschaft hat. Es ist dabei jedoch zu unterscheiden, ob es sich um eine prominente Person, wie im Fall von Robert Enke, oder um eine unbekannte Person handelt. Teilnehmer*innen der Runde waren Johanna Hofmann, Carlotta Rölleke, Julia Guzik, Yunus Gündüz und Philipp Moser.

Textgrundlage: Jackob, Nikolaus – Die Mediengesellschaft und ihre Opfer, Berlin 2018, S.77-92


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