Filmrezension: „LeMans 66“

Geschrieben von am 15. November 2019

Auf der Suche nach der perfekten Runde ist der Rennfahrer Ken Miles unterwegs. Da er ein Querkopf ist, hat er dabei zwar Erfolg, ist aber auch Pleite. Da kommt es gerade recht, dass Ford Motors es sich in den Kopf gesetzt hat einen Rennwagen zu bauen. Aber das Ford der 60er baut unspektakuläre Familienklitschen. Es ist kein Traum einen Ford zu fahren. Man träumt vom Ferrari. Damit sich das ändert will Ford Ferrari bei dem Prestigeträchtigstem Autorennen der Zeit besiegen. Beim 24 Stundenrennen von LeMans. Damit beauftragt Ford nun Carol Shelby und Ken Miles. Doch bald stellen sich als die wahren Gegner die Bürokraten von Ford selbst heraus, die mit Kleinkarierten entscheidungen das Projekt behindern. 

Diese Underdog geschichte macht den Film durchaus auch für Menschen zugänglich, die nicht so stark an Motorsport oder Autos interessiert sind. Trotzdem erwartet der FIlm hin und wieder Motorsport Wissen. Nicht das man ihn nicht trotzdem verstehen könnte, verliert er an damit doch jene Magie, die er aufbauen will. Generell braucht der Film „LeMans 66“ etwas lange um in Fahrt zu kommen. Er erzählt parallel die Geschichten von Ken Miles, Carol Shelby und der Ford Motor Company. Im Herzen des Films steht dabei Ken Miles mit seiner Familie, der zum tragischen Helden des Films wird. In der ersten Stunde wird das aber nicht so klar. Der Film verzettelt sich in den drei Geschichten die er erzählt. Außerdem sind einige Dialoge trotz Matt Damon als Carol Shelby und Christian Bale als Ken Miles eher Hölzern. Der Film ist durchaus schaubar und hat auch ein einigermaßen berührendes Ende. Doch er hat auch unübersehbare Längen, die gerade für jene, die mit der Thematik wenig anfangen können, den Film anstrengend machen. 

Und um ihm mit vielleicht dem bekanntesten Motorsport Film zu vergleichen: Nein an Rush kommt er bei weitem nicht ran, er ist lediglich ok.

Bild: 20th Century Fox


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