Filmrezension: „Leid und Herrlichkeit“

Geschrieben von am 26. Juli 2019

Salvador Mali ist ein erfolgreicher Filmemacher. Die Regie hat ihn zu einem wohlhabenden Mann gemacht, doch glücklich ist er damit nicht. Er hat schmerzen in den Knochen und leidet unter Depressionen. All das führt ihn in eine Isolation ohne viele Menschen um ihn herum. Doch eine Einladung der Cinematheque einen frühen Film von ihm zu restaurieren und erneut zu zeigen, führt ihn hinaus. Er besucht einen alten Freund, mit dem er sich nach dem Film zerstritten hatte.  

Der Film „Leid und Herrlichkeit“ zeichnet den Weg aus der Depression, gespickt mit Rückblicken in die Kindheit und Jugend von Salvador. Dabei wird besonders Salvadors Verhältnis zu seiner Mutter beleuchtet, aber auch Begegnungen mit Jugendfreunden finden statt. Ansonsten muss man zur Handlung gar nicht so viel sagen. Der Film lebt von der Lebenskrise seiner Hauptfigur.

“Leid und Herrlichkeit” ist ein klasse gespielter Film. Die Emotion von Salvador und sein herauskommen aus der Depression werden toll dargestellt. Nicht umsonst wurde Antonio Banderas für seine Darstellung des Salvador Mali mit einer Palme in Cannes ausgezeichnet. Das Thema muss einem natürlich zusagen. Es ist schließlich die Geschichte eines alten reichen Mannes. Doch wenn man sich darauf einlässt berührt die Geschichte einen. Die Geschichte von Leid und Herrlichkeit.

Bild: Studiocanal


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