Filmrezension: „Stan & Ollie“

Geschrieben von am 10. Mai 2019

Stan und Ollie, in Deutschland besser bekannt als Dick und Doof, waren mitte der 30er Jahre in Hollywood die großen Stars mit ihren Slapstick-Filmen.  Der Film „Stan & Ollie“ widmet sich nun den beiden Menschen hinter der Leinwand. Der Film beginnt mit dem Versuch von Stan Laurel vom Produzenten mehr Geld verlangt. Er droht das Studio zu verlassen, aber Olliver Hardy zieht nciht mit. Er bleibt beim Studio und macht mit einem anderen Partner weiter. Stan Laurel verliert seinen Job und ist von seinem Ex-Partner Olliver Hardy  tief enttäuscht. 

Nach dieser Einführung macht der Film einen Sprung von 16 Jahren in die Zukunft als die beiden eine Tour durch England beginnen. Doch das Duo Laurel und Hardy hat seinen Glanz eingebüßt. Sie spielen anfangs bloß in kleinen Sälen und müssen sich mühsam und vielen Pr auftritten erneut ins Rampenlicht rücken. Diese Bühnentour durch England bietet dabei die Kulisse für eine erneute Annäherung alter Freunde. 

Die Handlung selbst ist zwar herzerwärmend, aber auch nicht spektakulär oder wendungsreich. Sie ist recht geradlinig und zum Teil sind die Scenen auch etwas gewollt, um die Handlung voranzubringen oder den Witz der Figuran Laurel und Hardy zu transportieren. Aber abseits davon besitzt der Film ein großes Gespür für das Zwischenmenschliche der beiden Figuren, die toll von Steve Coogan und John C. Reilly verkörpert werden. Sie bringen den Witz der alten Sketche und die Freundschaft der beiden eindrucksvoll rüber. Das funktioniert auch, wenn man nicht so vertraut mit den Originalen ist. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass Stan und Ollie ein unspektakulärer aber sehr guter Film ist. 

Foto: SquareOne Entertainment 


Radio Q

Wir sind der Campus.

Aktueller Song

Titel

Künstler

Aktuelle Sendung

Aktuelle Sendung