Filmrezension: „Cold War – Breitengrad der Liebe“

Geschrieben von am 23. November 2018

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges werden im zerstörten Polen zwei Künstler beauftragt in einem alten Herrenhaus ein Gesangs- und Tanzensemble zusammenzustellen. Das soll, ganz nach der Idee der neuen sozialistischen Regierung, die Musik und Kultur der polnischen Bauern repräsentiert.Für das Ensemble casten die beiden aus dem einfachen Volk Sänger und Sängerinnen. Eine der Kandidatinnen, Zula, beeindruckt einen der Leiter des Ensembles Wiktor. Dadurch wird sie nicht nur aufgenommen, sondern zwischen den beiden entwickelt sich auch eine Liebschaft. 

Das Ensemble beginnt zunächst damit auf den großen Bühnen Polens zu spielen und tourt bald durch die sozialistischen Bruderstaaten. Als sie für ein Auftritt nach Berlin fahren, ergreift Wiktor die Chance, den Osten zu verlassen und nach Paris zu gehen. Er bittet Zula ihn zu begleiten, doch Zula kommt nicht mit und so verlieren sich die Beiden für eine Zeit wieder. Cold War ist ein zarter Liebesfilm über eine Liebe, die sehr stark ist und doch nie Funktioniert. Der Film wirkt streckenweise etwas konstruiert, beeindruckt aber dennoch durch diese tragische und starke Liebesgeschichte. Der Film kann einem sehr gut gefallen, ist aber durch seine Schwächen sicher nicht jedem zu empfehlen.

Bild: Neue Visionen


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