Filmrezension: „Foxtrot“

Geschrieben von am 13. Juli 2018

Ein Soldat der israelischen Armee steht bei der Familie Feldmann vor der Tür und berichtet vom Tod ihres Sohnes. So beginnt der Film „Foxtrot“. Um einem als Zuschauer des Films diese tiefe Trauer begreifen zu lassen, nimmt sich der Film viel Zeit. In ruhigen Szenen fokussiert sich der Film auf das Gesicht des Vaters.  Lior Ashkenazi spiel intensiv die geradezu versteinerte Trauer eines Vaters, der seinen Sohn verloren hat.

In der zweiten Hälfte des Films blickt „Foxtrot“ in einer Rückblende auch auf den Sohn der Familie und seines Dienst an einem Israelischen Checkpoint. Sie bewachen eine derart abgelegene Straße, an der so gut, wie nichts passiert. Dabei macht der Film deutlich, wie es die jungen Männer zermürbt.

„Foxtrot“ist wahnsinnig eindringlich. Dabei regelt er extrem wenig über Worte, sondern eher die Gesichtsausdrücke der Figuren. Für seine Figuren bietet er wenige Lichtblicke. Die wenigen Lichtblicke und Momente der Hoffnung verbindet der Film mit dem Tanz Foxtrot. Ein echt schöner Film, den ich Allen, die sich darauf einlassen wollen, empfehlen kann.

Bild: NFP/ Giora Bejach


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