Filmrezension: „Good Time“

Geschrieben von am 10. November 2017

Der Kleinkriminelle Connie Nikas, gespielt von Robert Pattinson, begeht mit seinen geistig kranken Bruder einen Banküberfall. Bei der Flucht werden sie Entdeckt und Connies Bruder Nick wird von der Polizei verhaftet. Von da an versucht Connie alles um seinen Bruder wieder raus zu hohlen. In nur einer Nacht eilt Connie von Ort zu Ort, alles für seinen Bruder. Wie auf einen Rausch nimmt der Film einen mit in diese Nacht. Man versinkt in Neonlicht und einem treibenden Sound. Und damit auch, wie auch Connie selbst, in den Ecken der Großstadt und der Kriminalität. Wirklich gelingen scheint Connie dabei wenig. So schlittert er immer Tiefer. Getrieben von der Idee sich und seinen Bruder aus der Affäre zu ziehen. 

Connie ist eine Zwiespältige Figur. Er übernimmt für niemanden Verantwortung und die Leute, die ihm Helfen oder mit denen er einen Pakt schließt, lässt er über die Klippe springen. Außerdem ist er in all das ja nur reingeraten, weil er so unverantwortlich war seinen geistig kranken Bruder mit zum Überfall zu nehmen. Und doch scheint Connie bereit aus Liebe zu seinem Bruder alles zu tun. Wirklich sympathisch wird einem Cannie nicht, aber man kann ihn verstehen. Und damit auch seine rastlose Jagd durch die Nacht. 

Ein schöner Film, der einen in seine Welt eintauchen lässt. Keine überragende Geschichte, aber eine Treibende. Vor allem die Bilder die der Film erzeugt haben mich beeindruckt, aber auch schauspielerisch liefert Robert Pattinson, der ganz im Fokus der Geschichte steht, ab. 


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