Kindheitstraumata führen zu Depressionen

Geschrieben von am 30. April 2019

Kindheitstraumata steigern die Wahrscheinlichkeit von schweren, wiederkehrenden Depressionen im Erwachsenenalter. Dies fanden Wissenschaftler der Uni Münster bei einer zweijährigen Depressionsstudie heraus. Kindheitstraumata und wiederkehrende Depressionen wirken sich auf die Inselrinde aus. Dieser Teil des Gehirns scheint für die Regulierung von Emotionen und Selbstwahrnehmung mitverantwortlich zu sein. Dies ließe sich aus MRT-Ergebnissen schließen. Demnach seien Patienten mit einer klinischen Depression, die als Kinder misshandelt wurden, klinisch anders zu betrachten als nicht-misshandelte Patienten mit gleicher Diagnose. Dies betont Dr. Nils Opel, der Leiter des Projektes. Mit ihrem Ansatz unterscheidet sich die münstersche Studie erheblich von früheren Forschungsprojekten.


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