Die Erderwärmung lässt Zugvögel schrumpfen

Geschrieben von am 5. Dezember 2019

Wissenschaftler und Freiwillige des Fields Museum in Chicago haben seit 1987 über 70 000 tote Zugvögel gesammelt. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Sie haben herausgefunden, dass die Vögel durchschnittlich geschrumpft sind, aber gleichzeitig ihre Flügel länger wurden. Somit konnte die bisherige Vermutung, dass sich der Körperbau von Vögeln an die Erderwärmung anpasst, belegt werden. Denn vor 40 Jahren war es in Chicago noch etwa ein Grad Celsius kälter als heute. Der Grund für die kleineren Körper ist, dass sie in Bezug zu ihrer Körpergröße mehr Oberfläche haben, an der die Vögel Wärme abgeben können. Deshalb sind Vögel und Säugetiere in warmen Regionen in der Regel auch kleiner sind als ihre Artgenossen in kälteren Gebieten.


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