Der DHV sieht Überarbeitungsbedarf bei dem Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
Written by Redaktion on 2. Juni 2026
Der Deutsche Hochschulverband nimmt Stellung zum aktuellen Referentenentwurf zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz enthält spezielle Regelungen für die Befristung von Arbeitsverträgen im Wissenschaftsbereich. Der Deutsche Hochschulverband, kurz DHV, hat sich nun zu dem neuen Entwurf des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt geäußert. Positiv sieht der DHV insbesondere die geplanten verbindlichen Mindestlaufzeiten für Erstverträge in der Prädoc- und Postdoc-Phase. Auch die Ausweitung der Befristungsmöglichkeiten für studentische Hilfskräfte von sechs auf acht Jahre, bewertet der DHV positiv. Kritisch ordnet er hingegen bislang unklare Rechtsdefinitionen ein, wie etwa die wagen Beginn- und Endzeitpunkte einer Promotion. Der DHV sieht in der geplanten Reform noch Überarbeitungsbedarf.