Große Gefühle und Autotune: Ein Redaktionsmixtape von Lilli von Rahden

Written by on 9. Juli 2021

In der Musik sind Autotune und Voice-Tuning kaum noch wegzudenken. Die Technik, die eigentlich entwickelt wurde, um die Intonation der Stimme zu korrigieren ist mittlerweile ein Stilmittel, das die Charts durchzieht. Viele sehen diese Entwicklung kritisch. Wenn alle an ihrer Stimme herumdoktern, dann bräuchte es ja kein richtiges Talent mehr. Jay-Z sagte bereits 2009 mit seinem Track D.O.A den “death of autotune” voraus – das sehe ich anders. In diesem Mixtape hört ihr, wie Autotune ganz gezielt, wie ein Instrument eingesetzt werden kann und kein kopfloses Herumbessern ist. Ich finde, dass eine durch Autotune verzerrte Stimme besonders gut starke Gefühle ausdrücken kann. Dieses Mixtape ist eine Reise zwischen Hiptop und Hyperpop, zwischen gebrochenen Herzen und Extase. 

Tracklist

  • Morrow – 070 Shake
  • Into Your Arms – Giant Rooks
  • 3AM – Toro y Moi remix – HAIM, Toro Y Moi 
  • Waves Poem – All The Luck In The World 
  • You’re Too Precious – James Blake
  • I’m Sprung – T-Pain 
  • Nikes – Frank Ocean 
  • Malik – serpentwithfeet 
  • Look at the Sky – Porter Robinson 
  • Comfortable – Lontalius 
  • 7 years – Charli XCX, BJ Burton 
  • Easy Does It – Harry McNally
  • You Still Take Me To The Light – Francis and the Lights 
  • Me (Heavy) – Fred again… 
  • Woods – Bon Iver

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