Portrait: Ton, Steine, Scherben

Geschrieben von am 3. Juni 2019

Was heute Fridays for Future oder Demos gegen Artikel 13 sind, war in den frühen 70er Jahren in Deutschland die Friedensbewegung. Zahlreiche junge Menschen, besonders Studierende gingen in Massen auf die Straßen – und die linke Jugend hatte einen Soundtrack: Ton, Steine, Scherben. Die Band positionierte sich politisch klar und schaffte damit Hymnen wie den Rauch-Haus-Song oder Keine Macht für Niemand. Mit der Zeit schlug die Band aber auch melancholischere Töne an. Für den Frontmann der Band Rio Reiser ging die Karriere, was die Verkaufszahlen angeht, mit seiner Solokarriere erst richtig los. Mit Für immer und dich oder Junimond schuf er dabei zeitlose Balladen. Musikalisch kann man sich sicher an den Scherben stoßen, eines aber ist klar: Die Band ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Musik- und sogar Kulturgeschichte.


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