Waldbrände am Amazonas

Geschrieben von am 2. Juli 2020

Noch bevor die eigentliche Brandsaison in Brasilien begonnen hat, brennt der Regenwald jetzt schon viel stärker als die Jahre zuvor. In diesem Jahr registierte das brasilianische Klimainstitut von Mai bis Juni bereits 3.077 Brände. Das sind 12,5 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2019. Ursachen für die Waldbrände sind zum einen die Dürre der Trockenzeit, zum anderen aber auch die illegale Brandrodung. Die brasilianische Landwirtschaft braucht Anbauflächen für den Sojaanbau und die Rinderzucht. Dadurch werden oft illegal Flächen gerodet, um der Nachfrage gerecht zu werden. Die zunehmende Rodung der Wälder begünstigt die schnelle Ausbreitung der Brände. 2019 erlebte Brasilien die schlimmsten Waldbrände seit mehr als 20 Jahren. Nachbarländer wie Bolivien oder Peru waren auch schwer betroffen. Die Regierung um Präsident Bolsonaro versucht die illegale Rodung in den Griff zu bekommen.


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