Meerespiegel steigt durch schmelzendes Eisschild Gröndlands rasant an

Geschrieben von am 11. Dezember 2019

Der Meeresspiegel ist seit 1992 durch das schmelzende Eisschild Grönlands bereits um 10,6 Millimeter angestiegen. Das hat eine kürzlich veröffentlichte Studie in der Fachzeitschrift Nature ergeben. Die Messungen, die seit Anfang der Neunzigerjahre durchgeführt wurden, belegen eine Beschleunigung im Abschmelzen: Während zwischen 1992 und 1997 jährlich 18 Milliarden Tonnen Eis in Meer abflossen, waren es zwischen 2012 und 2017 bereits 240 Milliarden Tonnen. Diese Entwicklung hat eklatante Folgen: Nach aktuellen Trends werden gegen Ende des Jahrhunderts jedes Jahr 100 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen sein, heißt es in einer Mitteilung der University of Leeds. Würde alles Eis von Grönland verschwinden, läge der weltweite Meeresspiegel um 7,4 Meter höher.


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