Künstliche Riffe als Hoffnungsspender gegen das Aussterben der Korallen

Geschrieben von am 20. September 2021

Die ETH Zürich gab bekannt, dass die Meeresbiologin Ulrike Pfreundt mit ökologisch sinnvollen Strukturen aus dem 3D-​Drucker künstliche Riffe ermöglichen will, um widerstandsfähigeren Korallen neuen Lebensraum zu bieten. Korallenriffe leiden unter dem Klimawandel. Laut Pfreundt drohe bis 2050 über 90 Prozent aller Korallenriffe abzusterben, wenn sich die Weltmeere ungebremst weiter erwärmten. Die vielen Farben, für die Korallen bekannt sind, entstehen durch symbiotische Algen, die in ihrem Gewebe leben und die Korallen mit Nahrung versorgen. Wird das Wasser zu warm, stoßen die Korallen die Algen ab, bleichen aus und verhungern mit der Zeit. Da Korallenriffe aber Brutstätten für ein Viertel aller Fischarten in den Ozeanen sind, bedroht der Verlust der Riffe die Stabilität des Ökosystems. Es sind aber auch Millionen Menschen direkt von intakten Korallenriffen abhängig, da sie Nahrung und Schutz vor Überschwemmungen und  Küstenerosion bieten. Um dem Verlust der Korallen entgegenzusteuern sollen sich nun die künstlichen strategisch geplanten Riffe mit der Zeit wieder zu  selbsttragenden Lebensräumen entwickeln und Küsten schützen.


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