Kritik an Ungarns Forschungspolitikreform

Geschrieben von am 5. Juli 2019

Deutschlands zehn wichtigste Wissenschaftsorganisationen sprechen sich gegen Ungarns geplante Forschungspolitikreform aus. Das erklärten sie in einem Brief an den Ministerpräsidenten Orban, den die Zeit veröffentlichte. In dem Brief kritisieren die Organisationen das Vorhaben der ungarischen Regierung, künftig direkten Einfluss auf die wissenschaftliche Ausrichtung eines geplanten Forschungsnetzwerkes nehmen zu wollen. Mit dieser Reform soll gezielt und ausschließlich Forschung des von der Regierung festgelegten öffentlichen Interesses gefördert werden. Genderforschung beispielsweise wird aber als Ideologie kategorisiert und wäre damit als vermeintliche „Nichtwissenschaft“ grundsätzlich von der Finanzierung ausgeschlossen. Über das geplante Gesetz im Zuge einer Reform der Ungarischen Akademie der Wissenschaften stimmt das ungarische Parlament diese Woche ab.


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