Forschungsteam Uni Münster erforscht Therapie Schmetterlingskrankheit

Geschrieben von am 9. Dezember 2021

Das Team um Dr. Maximilian Kückelhaus und Professor Tobias Hirsch haben eine Studie zu Langzeitfolgen neuartiger Gen- und Stammzelltherapie veröffentlicht. Die Schmetterlingskrankheit, auch Epidermolysis bullosa genannt, basiert auf Gendefekten und verläuft aufgrund fehlender Heilungsmöglichkeiten oft schon in jungen Jahren tödlich.Die Haut von Betroffenen reißt schon bei kleinsten Berührungen und wirft Blasen. Erst in den vergangenen Jahren wurden erstmals Therapieerfolge verzeichnet: 2015 war erstmals ein Patient gerettet worden. Ein Behandlungsteam hatten ihm Hautstücke mit genmanipulierten Stammzellen transplantiert. Das modifizierte die Hautstammzellen des Patienten langfristig. Das Forschungsteam der Uni Münster hat jetzt in einer Studie den langfristigen Behandlungserfolg der Therapie belegen können. Die Ergebnisse der Studie sind nun in der Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine erschienen.


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