Experimentator*innen haben kaum Einfluss auf Ergebnisse von Tierstudien

Geschrieben von am 6. Mai 2022

Die Experimentator*innen haben auf die Ergebnisse von Tierstudien weniger Einfluss als bisher angenommen. Das gibt die Uni Münster in einer Pressemitteilung bekannt. Diese sogenannte Reproduzierbarkeitskrise ist in Fachkreisen seit über zehn Jahren umstritten. Häufig sind die Ergebnisse von Tierstudien in verschiedenen Laboren trotz standardisierter Experimente nicht deckungsgleich mit vorigen Versuchen. Als Störfaktor nahm man hier lange die Experimentator*innen an. Die Verhaltensbiologinnen Dr. Kortzfleisch und Professorin Richter der Uni Münster fanden nun heraus, dass die wesentlichen Störgrößen die unterschiedlichen Labore und Mäuse sind. Auf die Mäuse können bis zu 71% dieser bisher unerklärten Varianz entfallen. 


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