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Der Klimawandel verstärkt unterirdische Feuer in der Arktis

Geschrieben von am 2. Juni 2021

Laut einer Studie niederländischer und amerikanischer Wissenschaftler*innen, die in der Zeitschrift “nature” veröffentlicht worden ist, überwintern Feuer in der Arktis im Permafrostboden. Um den Winter zu überleben, müssen die Feuer besonders heiß und tief brennen. Durch den Klimawandel und die Erderwärmung trocknen die Böden in der Arktis kontinuierlich weiter aus, sodass Waldbrände auch im Sommer immer vermehrt auftreten und stärker brennen. Aus der Studie geht hervor, dass die durch unterirdische Feuer verbrannte Fläche in den letzten Jahren um knapp 40 Prozent gestiegen ist. Der Permafrostboden, der große Kohlenstoffvorkommen einschließt, wird durch die Brände stark beschädigt. Die Wissenschaftlerin Nancy Fresco der University of Alaska Fairbanks betont, dass durch die Waldbrände große Mengen Kohlenstoff in die Atmosphäre entweichen könnten.