Chemikalien in Alltagsprodukten

Geschrieben von am 22. Mai 2019

Über 600 Unternehmen halten sich nicht an das EU-Chemikalienrecht. Laut einer Pressemitteilung der Umweltschutzorganisation BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland – enthalten viele Alltagsprodukte Chemikalien. Über diese Chemikalien liegen noch zu wenig Infos über ihr Gefährdungspotential vor. Damit verstoßen viele Großunternehmen gegen die REACH Verordnung. Die REACH Verordnung steht für die „Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe“ . Sie wurde 2007 von der Europäischen Union erlassen um Verbraucher und die Umwelt vor Risiken gefährlicher Chemikalien zu schützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in der EU zu erhöhen. Der bisherige Überprüfungsmechanismus ist allerdings unzureichend und wird dem in der EU geltenden Vorsorgeprinzip nicht gerecht . BUND-Experte für Chemiepolitik, Manuel Fernández fordert, dass man die Namen aller registrierten Stoffe bekanntgeben müsse, für die keine vollständigen Daten vorliegen. Außerdem sei es wichtig, die Namen aller Unternehmen zu veröffentlichen, die keine gesetzeskonforme Registrierungsdossiers für ihre Chemikalien eingereicht haben.


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