Versorgungsmodell soll die psychische Gesundheit von jungen Geflüchteten verbessern
Written by Redaktion on 8. Juli 2026
Ein gestuftes Versorgungsmodell verbessert die psychische Gesundheit von jungen Geflüchteten. Das zeigt eine Studie der Uni Bamberg. Im Rahmen der Studie wurde das Projekt “Better Care” begleitet, das eine individuelle Versorgung durch Screenings, niedrigschwellige Unterstützungsangebote und Traumatherapie umfasst. Es richtet sich an unbegleitete Minderjährige, die von Krieg und Gewalt traumatisiert sind. Die Jugendlichen, berichteten durchschnittlich von sechs traumatischen Erlebnissen, darunter Krieg und körperliche wie sexuelle Gewalt vor und während der Flucht. 43 Prozent der Teilnehmenden wiesen Symptome einer postraumatischen Belastungsstörung auf. Außerdem litten viele unter Depressionen und Angst. Laut der Studie kann die Gesundheit der Betroffenen durch das gestufte Versorgungsmodell stärker verbessert werden, als durch die bisherige Regelversorgung.