Umwelteinflüsse schwächen das Herz
Written by Redaktion on 26. Januar 2026
Die Herzschwäche ist durch Umweltbedingungen geprägt. Wissenschaftler*innen der Universität Mainz haben herausgefunden, dass Herzinsuffizienz nicht nur von körperlichen, sondern auch maßgeblich von äußeren Bedingungen beeinflusst ist. Menschen, die mit Umwelteinflüssen wie unter anderem Feinstaub, Lärm und extremen Temperaturen konfrontiert sind, entwickeln durch langfristige Belastung eher ein Herzproblem. Auch soziale Ungleichheit ist ein starker Einflussfaktor. Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status leben häufiger in Gebieten mit schlechter Luftqualität oder Lärmbelastung. Gleichzeitig ist ihnen auch der Zugang zu Prävention und Therapie erschwert. Weltweit sind mehr als 64 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen. Etwa die Hälfte der Erkrankten verstirbt innerhalb von sechs Jahren nach der Diagnose. Aufgrund der neuen Erkenntnisse wird empfohlen, sich bei der Vorbeugung und Versorgung auf alle wichtigen Risikofaktoren zu konzentrieren.