Machtwechsel in Simbabwe – Chance auf eine Wende?

Geschrieben von am 28. November 2017

Es ist das Ende einer fast 40-Jahre langen Ära, die seit dem Ende der Kolonialzeit Bestand hatte. Simbabwes Langzeit-Präsident Robert Mugabe – einst Unabhängigkeitskämpfer, später Despot und Wirtschaftsbremse für sein Land – ist auf Druck des simbabwischen Militärs zurückgetreten. Sein Nachfolger Emmerson Mnangagwa verspricht Erneuerung und wirtschaftlichen Aufschwung für Simbabwe. Doch er war bis zu seiner Entlassung vom Vize-Präsidenten-Amt Teil der Elite um Mugabe und ist bekannt für seine politisch harte Linie, die auch Menschenrechtsverletzungen in Kauf nimmt. Beginn eines neuen Kapitals für Simbabwe oder doch nur ein Weiter-So?

Von der wirtschaftsstarken Kolonie Südrhodesien zum bankrotten Simbabwe. Qlumbus-Moderator Leo Brandt spricht mit unserem Redakteur Julian Kinlechner über politischen Hintergründe rund um Mugabe und Simbabwe.

Ihr Präsident wird vom Militär zum Hausarrest verdonnert und die Simbabwer tanzen in den Straßen. Qlumbus-Redakteur Marco Stoever darüber, wie die Simbabwer das Ende der 37-jährigen Mugabe-Herrschaft und die politische Zukunft ihres Landes sehen.

Wie stehen die Chancen, dass Simbabwe unter Mnangagwa zumindest in Zügen wieder so demokratisch wird, dass es auf eine Entwicklungszusammenarbeit mit der Bundesregierung hoffen kann? Darüber spricht Qlumbus-Moderator Leo Brandt mit Dr. Reinhold Hemker, dem Präsidenten der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft. Mehr Informationen zum Friedensdienst der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft findet ihr hier.

In den Semesterferien zum Friedensdienst nach Simbabwe? Jonas Sell hat genau das gemacht und spricht über seine Erfahrungen.


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