Viren aus Lachsfarmen sorgen für den Rückgang von pazifischen Wildlachs

Written by on 1. Juni 2021

Die Wildlachspopulationen im Pazifik gehen seit den 90er Jahren stark zurück. Neben dem Klimawandel und Überfischung haben Forscher*innen nun Krankheitserreger aus Lachsfarmen vor der kanadischen Küste als weitere Ursache für den Rückgang von Wildlachs festgestellt. Die Studie der Uni Vancouver, die in Zusammenarbeit mit der  kanadischen Regierung als Initiative zum Schutz der pazifischen Wildlachse durchgeführt worden ist, ist dem Grund von Leber- und Nierenschäden bei Wildlachsen nachgegangen. Als Ursache wurde ein Virus entdeckt, das ursprünglich in Lachsfarmen aufgetreten ist und Herz- und Muskelentzündungen auslösen kann. Die Studie hat ergeben, dass sich Wildlachse umso wahrscheinlicher mit dem Virus infizieren, je näher sie an Lachsfarmen schwimmen. Die Zuchtlachse sind demnach für die Übertragung des Virus auf die Wildtiere in den letzten Jahrzehnten verantwortlich.


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