Molekül entdeckt, das Klimawandel bremsen könnte

Geschrieben von am 22. Oktober 2019

Wissenschaftler haben ein Molekül entdeckt, das die Entstehung von Wolken fördert und so helfen könnte, den Klimawandel zu bremsen. Davon berichtet die Zeitung Die Welt.

Es ist so: Wolken reflektieren Sonnenlicht und schicken es so ins All zurück. Je mehr Wolken am Himmel sind, desto kühler die Temperaturen. Die Wolken entstehen aus kleinsten Wassertröpfchen, die sich an winzigen festen Partikeln anlagern. Eben dieser Vorgang wird durch bestimmte Moleküle beschleunigt – den Pyridin-Moleküle, wie die aktuelle Forschung gezeigt hat. Die Pyridin-Moleküle verhindern nämlich, dass Wassertropfen verdampfen und sich Wolken wieder auflösen.


Die Wissenschaftler sind überrascht von diesen Erkenntnissen, weil Pyridin als Stoff bisher nicht in der Atmosphäre nachgewiesen werden konnte und sie sich daher kaum mit dem Molekül beschäftigt haben. Zukünftig wäre vielleicht das gezielte Freisetzen von Pyridin in die Atmosphäre denkbar.


Radio Q

Wir sind der Campus.

Aktueller Song

Titel

Künstler

Aktuelle Sendung

Aktuelle Sendung