Korallen können Mikroplastik aus dem Meerwasser einlagern

Geschrieben von am 30. November 2021

Forschende der Uni Gießen haben herausgefunden, dass einige Korallen Mikroplastik aus dem Meerwasser einlagern können. Die Korallen bauen die Teilchen in ihr Kalkskelett ein. Sie tragen so zur Reinigung des Meerwassers bei. Korallen ernähren sich von Plankton, welches sie mit speziellen Zellen aus dem Wasser filtern. Wenn sie dabei andere Partikel aufnehmen, werden diese normalerweise wieder ausgeschieden. Wenn das nicht richtig funktioniert, verbleiben die Partikel im Körper.

Das Mikroplastik kann jedoch für die Korallen und ganze Riffsysteme auch gefährlich werden. In einer Studie von 2019 haben Wissenschaftler*innen herausgefunden, dass einige Korallenarten bei Mikroplastik-Belastung schlechter wachsen oder sogar krank werden. Die langfristigen Folgen, die durch die Aufnahme des Mikroplastiks entstehen, müssen also noch genauer erforscht werden.


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