Anzahl an Großsäugetieren in Afrika bedroht Amphibienpopulation
Written by Redaktion on 20. April 2026
Die verringerte Anzahl an Großsäugetieren in Afrika wirkt sich negativ auf Amphibien wie Kaulquappen aus. Forschende des Leibniz-Instituts für Evolutions- und Biodiversitätsforschung haben dazu im Comoé Nationalpark im Norden der Elfenbeinküste geforscht. Die Studie zeigt, dass die Stickstoffisotopenwerte von Savannen-Tümpeln gesunken sind. Dies führen die Forscher*innen auf den durch Wilderei gesunkenen Bestand von Großsäugetieren wie Elefanten zurück. Durch den geringeren Nährstoffgehalt in Gewässern verlangsamt sich die Entwicklung von Kaulquappen lebensbedrohlich. Die Studie zeigt, dass die Großsäugetiere eine wichtige Rolle bei der Vernetzung von Ökosystemen an Land und in Gewässern spielen, indem sie Nährstoffe verteilen.