Modell zeigt, wie in Klimaverhandlungen optimale Ergebnisse erzielt werden können

Written by on 25. Juni 2021

In drei Wochen verhandelt die EU-Kommission über die Umsetzung des European Green Deal. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts hat durch Modelle berechnet, wie sich die Länder bei den Verhandlungen auf möglichst hohe Emissionseinsparungen einigen können. Die Forschenden haben die Spieltheorie genutzt, um die politischen Entscheidungsprozesse abzubilden. Sie sind dabei davon ausgegangen, dass jede Regierung ihre eigenen Interessen verfolgt und ein Veto einlegt, wenn die Kosten höher sind als der Nutzen. Das Modell der Forschenden hat gezeigt, dass die Länder einer höheren Emissionsbepreisung zustimmen, solange die Einnahmen daraus transparent und gerecht verteilt werden. Idealerweise soll sich die Verteilung der Einnahmen an den historischen Emissionen vor dem Start des Bepreisungssystems orientieren. Laut der Studie ermöglichen diese Maßnahmen einen möglichst großen Spielraum für eine einvernehmliche und ambitionierte Klimapolitik.


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