Quadrophonie

Marius Ziska "Home/Heim" - Alabama Shakes "Sound & Color" - Egotronic "Egotronic, c’est moi!" - Rocky Votolato "Hospital Handshakes"

Vier Musikredakteure sitzen zusammen und streiten? Na sicher, am Donnerstag (23.04.) war es mal wieder Zeit für die Quadrophonie, unserem wöchentlichen Plattenstreit. Und während sich das Studentenvolk draußen vor dem Studio (am Aasee, also) tummelte, und den beginnenden Sommer genoss, gab’s diese Woche nun wirklich kein eitel Sonnenschein im Studio.

Zugegen waren unsere Musikredakteure Alexandra Bahr mit dem Album “Home/Heim” von Marius Ziska, Manon Hütter mit “Sound & Color” von den Alabama Shakes, Sören Heuer mit “Egotronic, c’est moi!“, dem neuen Album von ebendieser Band Egotronic, und Dennis Fox mit “Hospital Handshakes” von Rocky Votolato.

Marius Ziska eröffnete unsere Streitrunde, allerdings erst einmal mit sehr sanften Klängen, die niemanden so recht aus der Reserve locken konnten. Schön, ruhig, der Sound ist inspiriert durch die Einsamkeit der Faröer Inseln, dem Heimatort von Marius und seiner Band.

Eine Kontroverse schien noch meilenweit entfernt, doch da kam auch schon das nächste Werk der Alabama Shakes um die Ecke, et voilà! Der erste Song “Future People” wurde extrem gefeiert auf der einen Seite, auf der anderen allerdings im gleichen Maße kritisiert. Zu kreischig sei das alles und die hervorragende Stimme der Sängerin Brittany Howard käme nicht ansatzweise zur Geltung, so lautete die Anklage. Verteidigt wurde das Ganze aber ebenso vehement, was zu unserem streittechnischen Höhepunkt der Sendung führte.

Die Wogen konnten dann bei der Diskussion um das neue, und gleichzeitig irgendwie alte, Album von Egotronic wieder geglättet werden. Alt und neu? Ja, und zwar, weil Egotronic einfach alte Songs von sich genommen und neu aufgenommen haben, mit der Intention ihrem Sound ein wenig den Techno zu nehmen, dafür aber mit ein bisschen mehr Punk zu erweitern. Irgendwie verwunderlich, dass das gar nicht so schlecht anzukommen schien bei allen vier Redakteuren.

Das letzte Album von Rocky Votolato sorgte dann wieder eher für Einigkeit und eine bedächtige Stimmung im Studio. Irgendwie wurde wieder an den Anfang der Sendung angeknüpft, mit schöner und sehr melodischer Musik aus dem Singer/Songwriter-Genre.

Unser Fazit:

 

Wer sich zu Hause die besagten Songs aus der Quadrophonie noch einmal anhören möchte, der kann dies selbstverständlich tun, hier die Spotify-Playlist mit den gespielten Songs (in der Reihenfolge, wie sich auch in der Sendung gespielt wurden).


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